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Foto: Kuka Aktiengesellschaft
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Roboterzellen in der schulischen Ausbildung

25.11.2022

Schülerinnen und Schüler der Gewerblichen Schule Göppingen werden in einem modernem Lern-Labor mit sechs Roboter-Schulungszellen von Kuka auf ein Berufsleben mit Automatisierung vorbereitet.

Sechs vernetzte Kuka ready2_educate Zellen, gekoppelt mit Computer-Arbeitsplätzen zur Programmierung: Seit dem Schuljahr 21/22 rüstet ein hochmodernes Lern-Labor Schülerinnen und Schüler der Gewerblichen Schule (GS) im baden-württembergischen Göppingen für ein Arbeitsleben mit neuen Technologien. 

Robotik - Leuchtturm der Automatisierungstechnik

Pro Unterrichtseinheit können insgesamt 12 Schüler die Roboter-Schulungszellen nutzen. Auf großen Projektionsflächen präsentieren die Lehrer Inhalte und Szenarien, während die jungen Frauen und Männer sowohl „lehrerzentriert“ informiert werden als auch synchron an den Computer-Arbeitsplätzen und den ready2_educate Zellen mitarbeiten können. „Uns war es stets wichtig, eine moderne Hardware zu haben, die nah an der Praxis ist“, sagt Franz Thaler, Abteilungsleiter Bildungszentren und Fachschulen an der GS Göppingen und Joachim Heer, Leiter des Lern-Labors Automatisierungstechnik/Robotik ergänzt: „Robotik ist ein Leuchtturm in der Automatisierungstechnik und lässt sich im Unterricht sehr gut einsetzen. Wir haben uns für Kuka entschieden, weil wir sehr guten Support bekommen, man die Schulungszellen anschaulich verwenden kann und zudem viele Betriebe mit Kuka Robotern arbeiten. Das Ziel ist immer, unsere Schülerinnen, Schüler und Azubis möglichst nah an der Realität zu unterrichten. Und die Resonanz der Betriebe ist sehr positiv.“

Technologie trifft Talent

Darüber hinaus können die Schülerinnen und Schüler am uka-College in Augsburg auch ihr Zertifikat in Roboterprogrammierung erwerben. Gerade in Ausbildungsberufen spielt Automatisierung zunehmend eine wichtige Rolle. Immer mehr Menschen kommen in ihrer Karriere mit Industrierobotern in Berührung. Das haben auch Schulen erkannt und befassen sich zunehmend damit, wie diese Themen in die Lehrpläne eingeflochten werden können. Auch die Gewerbliche Schule Göppingen arbeitet an den nächsten Schritten, unter anderem daran, das Thema Offline-Programmierung mit Kuka.Sim zu vereinen. „Wir arbeiten zudem daran, die Ausbildung am Roboter auf die gesamte Schule auszuweiten“, berichtet Franz Thaler. „Derzeit ist noch die Technikerausbildung unsere Fokus-Gruppe. Zudem wollen wir Automatisierungstechnik, Robotik und Schweißapplikationen zusammenbringen. Bisher wird noch oft zwischen SPS-Programmierung und Roboter-Programmierung unterschieden. Unser Fokus ist es, Menschen auszubilden, die in beiden Welten sicher zuhause sind. Denn das sind sehr begehrte Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt.“