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Technische Gebäudeausrüstung | Photovoltaik

Raumklimageräte: Hohe Kosten – geringe Wirkung

18.06.2013

Die steigenden Temperaturen können in den eigenen vier Wänden jedoch schnell zur Belastungsprobe werden. Bei intensiver Sonneneinstrahlung kann die Innentemperatur auf über 35 Grad steigen. Spätestens dann locken viele Bau- und Elektromärkte mit Raumklimageräten zu niedrigen Preisen.

Zur Auswahl stehen Monoblockmodelle oder zweiteilige Anlagen, so genannte Splitgeräte. Dabei ist zu beachten, dass die Betriebsgeräusche von Kompressor und Lüfter eines einteiligen Monoblockmodells sehr laut sein können. Zudem kühlen viele Geräte die Raumtemperatur nicht in der gewünschten Zeit herunter.

"Monoblockgeräte müssen die Abwärme durch einen Schlauch nach außen abführen. Wird dieser durch einen Tür- oder Fensterspalt gesteckt, dringt gleichzeitig neue, warme Luft von außen ein. Die erhoffte Kühlung bleibt aus.", erklärt die Energieexpertin.

Splitgeräte kühlen etwas effektiver. Der lärmende Kompressor wird separat im Außenbereich montiert, der Verbindungsschlauch für Stromleitung und Kältemittel wird durch die Wand zum Kompressor geführt. Besitzern von Klimageräten empfiehlt Holfert, diese nur bei Bedarf einzuschalten, beispielsweise vor dem Schlafengehen. Nachts sorgen geöffnete Fenster häufig schon für Abkühlung. Tagsüber lässt sich mit zusätzlichen Sonnenschutzmaßnahmen und geschlossenen Türen und Fenstern verhindern, dass sich die Wohn- und Schlafräume unnötig aufheizen.

Anbieterunabhängige Hilfe bei allen Fragen zum Einsatz von Raumklimageräten bieten die Energieberater der Verbraucherzentrale: online, telefonisch oder mit einem persönlichen Beratungsgespräch. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei.

Mehr Informationen gibt es auch auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei).

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.