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Bild: Nach dem Tausch des Motors sind mindestens der Schutzleiter und die Isolation nachzuweisen (Quelle: Lochthofen)
Elektrosicherheit | Messen und Prüfen

Aus dem Facharchiv: Elektropraxis

Prüfung nach Instandsetzung

02.02.2023

Nicht selten schauen instandhaltende Fachkollegen ungläubig und fragen, was es denn bei einem Motortausch schon zu prüfen gebe. Während die Erst- und Wiederholungsprüfung gerne und umfangreich beschrieben wird, sind die Prüfungen nach Instandsetzung nur mit einem einzigen Satz in der Norm bedacht. Dort heißt es: Es seien „zweckentsprechende Funktions- und Nachweisprüfungen“ durchzuführen. Doch wie geht das?

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  • Wurde das Betriebsmittel durch äußere mechanische Einflüsse beschädigt?

  • Ist Feuchtigkeit in das Betriebsmittel eingedrungen?

  • Sind Kabel oder Leitungen beschädigt?

Daraus ergibt sich, ob das Betriebsmittel eins zu eins getauscht werden kann, ob andere Varianten auszuwählen sind und ob noch weitere Reparaturen durchgeführt werden müssen.

Beispiele zur Wartung und Instandhaltung

Umgebungsbedingungen

Am Beispiel einer Aufputz-Schukosteckdose der Schutzart IP44 ist zu erkennen, wie man vorgehen kann. Ein Kunde gab an, dass der RCD für seinen Stromkreis in der Garage in unregelmäßigen Abständen auslöse. Bei der ersten Besichtigung vor Ort wurde festgestellt, dass eine Aufputz-Schukosteckdose in Schutzart IP44 ca. 300 mm oberhalb des sehr sauber wirkenden Garagenbodens installiert ist. Auch die Steckdose selbst sah aus wie frisch gereinigt. Auf Nachfrage erzählte der Kunde, dass er seine Garage regelmäßig unter Einsatz des Gartenschlauchs reinige.

Die Instandsetzung beginnt. Der Stromkreis wird über die Prüftaste des RCD abgeschaltet. Zusätzlich wird der Stromkreis noch über den Leitungsschutzschalter freigeschaltet und überprüft, ob die Schutzorgane auch passend für ein solches Betriebsmittel ausgewählt wurden. Also:

  • Ist ein RCD mit 30 mA Bemessungsdifferenzstrom vorhanden?


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