Bedienfreundliche Heizungssteuerung berücksichtigt Sicherheitsaspekte
Luna – Hausautomation mit gelungenem Design
Das Angebot an funkbasierten Lösungen zur Hausautomation ist in den vergangenen Jahren enorm gewachsen und gegenwärtig kaum noch überschaubar. Es macht selbst schon einige Mühe bei den verwendeten Funktechnologien den Überblick zu behalten. Der Funktionsumfang der Produkte bietet immer weniger Unterscheidungsmerkmale. Damit gewinnen Aspekte wie Bedienerfreundlichkeit, Flexibilität und Design an Bedeutung.
Mit dem in der Bauform Zwischenstecker ausgeführten Schaltgerät Plug können beliebige Geräte „Ein“ und „Aus“ geschaltet werden. Damit lassen sich nicht nur beliebige Verbraucher komfortabel ansteuern, sondern in Kombination mit einer Leuchte auch Sicherheitsfunktionen realisieren, wie etwa eine Anwesenheitssimulation. Die Funksteckdose ist für Ströme bis zu 16 A ausgelegt. Sie ist daher auch zur Ansteuerung von Elektroheizkörpern geeignet. Über diesen Weg lassen sich insbesondere in den Übergangszeiten deutliche Energieeinsparungen erzielen.
Wandthermostat Control
Dort, wo die Raumtemperatur häufig wechselnden Bedürfnissen angepasst werden soll, empfiehlt sich der Einsatz des Wandthermostaten Control. Die gewünschte Raumtemperatur kann hier einfach durchdrehen eingestellt werden. Über ein Display erfolgt die Anzeige der Soll- und Ist-Temperatur. Mit diesen Wandthermostaten können auch Personen die jeweilige Raumtemperatur einstellen, die nicht auf ein Smartphone oder Tablet zugreifen möchten.
Temperatursensor Temp
Mit dem Sensor können die Temperaturverhältnisse in einem Raum überwacht und reguliert werden. Die Einstellung der gewünschten Raumtemperatur erfolgt per App. Gleiches gilt für die Anzeige der Ist-Temperatur.
Fenster-/Türkontakt Contact
Mit dem Fenster-/Türkontakt können vor allem Sicherheitsfunktionen realisiert werden. Über den Fernzugriff kann von unterwegs kontrolliert werden, ob alle Fenster und Türen geschlossen sind. Mittels der App kann vereinbart werden, dass beim Öffnen eines Fensters oder einer Tür eine Nachricht auf das Smartphone gesendet wird. Ebenfalls lässt sich einstellen, dass bei geöffnetem Fenster die Heizung heruntergefahren wird.
Installation und Programmierung
Die Installation der zu einer Anlage gehörenden Komponenten ist recht unkompliziert, setzt aber ein Mindestmaß an Netzwerkkenntnissen voraus. Nützlich sind sicher auch einige Erfahrungen im Umgang mit Funksystemen. Die Programmierung und Bedienung eines Luna-Smart-Home-Systems erfolgt mittels einer Smartphone-App (Bild 2). Möglichkeiten zur Bedienung bieten auch der Heizkörper- und der Wandthermostat.
Wegen der intuitiven und an den üblichen Standards der Smartphone-Bedienung orientierten Benutzeroberfläche erfordert die Einarbeitung in die Programmierung einen vergleichsweise geringen Aufwand. Das gilt zumindest für den Personenkreis, der über ausreichende Erfahrungen im Umgang mit Smartphones verfügt. Gleiches gilt auch für die Nutzung der Luna-App zur Bedienung des Systems.
Fazit: Luna ist ein interessantes und absolut zeitgemäßes Angebot. Das gilt sowohl für das Design der Komponenten und die technische Konzeption als auch für die funktionelle Ausrichtung des Systems. Ausgehend von der Heizungssteuerung werden auch sicherheitstechnische Aspekte mit berücksichtigt. Das Systemkonzept beachtet zudem, dass auch Personen zu einem Haushalt gehören können, die kein Smartphone nutzen. Das System steht – im zuvor beschriebenen Umfang – unmittelbar vor der Markteinführung. Auf dessen Erfolg und dessen weitere Entwicklung darf man daher durchaus gespannt sein.

