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Sonstige Bereiche

E-Autos im Langzeittest

Leserkommentar: „Verbrennungsmotor ist umweltfreundlicher“

14.09.2017

Zum Langzeittest zweier E-Autos im Artikel "Fahrspaß pur und tauglich für den Alltag" erreichten uns die folgenden Leserkommentare. Autor Klaus Schumacher antwortet auf Kritik an seinem Artikel.

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Mit freundlichen Grüßen
Ralf Diemann


Antwort von Klaus Schumacher:

Sehr geehrter Herr Diemann,

es ist ja richtig spannend, dass man mit dem Bericht neben vielen positiven Meldungen auch kritische Stimmen bekommt – das ist gut so, und man kann sich über die ep-Website nochmals austauschen.

Sie haben nach den derzeitigen Studien durchaus Recht – die Herstellung von Akkus verbraucht sehr viel Energie, die die Elektromobilität wieder in ein anderes Licht rückt.

Zu meiner Entlastung möchte ich dazu sagen, dass der Artikel von mir im April/Mai geschrieben wurde, d. h., vor der Veröffentlichung der von Ihnen genannten Studie im Juli, sodass ich auf diese Argumente dort nicht eingehen konnte.

Aber – es stellt sich auch bei dieser Studie für mich die Frage, sind auch wirklich alle Energieaufwendungen erfasst worden, die für die Produktion eines Autos mit Verbrennungsmotor erforderlich sind? Was ist mit der Lichtmaschine, dem Kühler, der Einspritzpumpe, der Auspuffanlage samt Katalysator usw.?

Bei deren Herstellung, Verarbeitung und dem Einsatz von Rohstoffen fallen gleichfalls Energiekosten und CO2-Emissionen  an – ganz zu schweigen von den Transport-Emissionen, die die zahlreichen Zulieferer aufwenden müssen bis das Bauteil vor Ort eingebaut werden kann. Wurde dies bei der Studie berücksichtigt oder wird nur der Ausstoß im Fahrbetrieb angesetzt?

Manchmal erscheinen mir auch solche Studien und deren Ergebnisse bewusst so dargestellt, je nachdem von welchem Konzern dies in Auftrag gegeben wurde: Nach dem Motto – „…wessen Brot ich esse, dessen Lied ich singe...“

Nichts desto trotz: Aus meiner Betrachtung heraus muss man sich auch die Frage stellen, wie sinnvoll ist es, die endlichen Ressourcen des Rohöls und damit Benzin und Diesel als Treibmittel für die Fortbewegung zu vergeuden?

Oder will man mit den in den letzten 10 Jahren enorm gestiegenen regenerativen Energieanteilen (Photovoltaik, Windkraft etc.) die Elektromobilität voranbringen?

Für mich ist auch klar – die Elektromobilität „klebt“ an den Akkus und deren Reichweiten. Hierin ist mit Sicherheit noch ein enormes Entwicklungs- und Innovationspotential vorhanden.

Heißt für mich:


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Autor
Name: Jürgen Winkler