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Messe Intec, Bild: Leipziger Messe Foto: Uwe Frauendorf
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Comeback der Industriemessen Intec, Z und GrindTec

15.03.2023

Großer Besucherandrang, qualifizierte Fachgespräche, attraktive Messestände und innovative Technologien – die Industriemessen Intec und Z feierten vom 7. bis 10. März 2023 ein starkes Comeback auf der Leipziger Messe.

Die GrindTec, internationale Fachmesse für Werkzeugbearbeitung und Werkzeugschlei-fen, bereicherte erstmals den Messeverbund und verzeichnete einen erfolgreichen Start in Leipzig. Auf der Intec, Z und GrindTec zeigten 821 Aussteller aus 29 Ländern auf einer Fläche von 50.000 m2 ihre Neuheiten, über die sich 19.300 Besucher aus 49 Ländern informierten. Aussteller und Besucher zogen ein zufriedenes Messefazit. Das Messetrio hat als internationaler Branchentreff für die metallbearbeitende Industrie sowie Zuliefer- und Werkzeugbranche überzeugt. „Wir freuen uns über den enormen Besucherzuspruch und die tolle Stimmung in den Messehallen. Unser Messeverbund präsentierte sich innovativ, leistungsstark und international“, sagt Markus Geisenberger, Geschäftsführer der Leipziger Messe. „Die Welt der Metallbearbeitung war endlich wieder zu Gast bei uns in Leipzig. Das Konzept des Messetrios ist aufgegangen – Intec, Zuliefermesse und GrindTec 2023 waren ein voller Erfolg.“

Positives Resümee der Aussteller und Besucher des Messeverbundes

Aussteller und Besucher haben deutlich gemacht, dass sie den Austausch auf den Leipziger Industriemessen dringend benötigt haben. „Vom ersten Tag an war richtig viel zu tun. Ich bin kaum vom Stand weggekommen, so hoch war die Frequenz. Teilweise haben wir gleich konkrete Angebote erstellt. Mit unserer Messeteilnahme sind wir daher sehr zufrieden. Unsere Erwartungen wurden vollends erfüllt. Auch war die Freude, dass endlich wieder Messe ist, allerorten spürbar. Die Intec in zwei Jahren ist für uns gesetzt“, sagt Alain Strebel, Prokurist und Verkaufsleiter Nord-Europa bei Fehlmann Maschinenfabrik aus der Schweiz. Der Messeverbund traf eindeutig den Nerv der Branche. In der offiziellen Befragung gaben 88 % der Aussteller an, ihre Messeziele erreicht zu haben. Neun von zehn Befragten lobten die fachliche Qualifikation der Besucher. Die große Zufriedenheit teilt auch Markus Horn. Der Geschäftsführer der Hartmetall-Werkzeugfabrik Paul Horn aus Tübingen berichtet: „Die Intec ist ein fester Bestandteil in unserem Messekalender und wir können resümieren: Die Veranstaltung 2023 war sehr gut besucht. Der Fachbesucheranteil war überproportional hoch und die Messe für uns ein absoluter Erfolg. Leipzig ist eine ideale Plattform für unsere Zielgruppe.“ Auch die Besucher zogen ein positives Resümee: In der Befragung teilten 96 % der Besucher mit, dass sie den Messeverbund weiterempfehlen werden. 93 % der Befragten sind sich sicher, die nächste Ausgabe der Messen erneut zu besuchen. Außerdem gaben 85 % der befragten Besucher an, dass sich der Messebesuch gelohnt hat. Der Anteil an Entscheidern unter den Besuchern lag bei über 50 %.

Gelungenes Messedebüt der GrindTec in Leipzig

Auch der Fachverband der Präzisionswerkzeugmechaniker e. V. (FDPW) – ideeller sowie fachlicher Träger der GrindTec – zeigte sich nach dem Messedebüt in Leipzig sehr zufrieden. Uwe Schmidt, Präsident des FDPW, sagt: „Der GrindTec-Neustart am Standort Leipzig ist gelungen, es gibt viele Besucher aus der Praxis, viele Entscheider und kompetente Ansprechpartner vor Ort. Es zeigt sich, dass Leipzig auch sehr gut angebunden und erreichbar ist.“ Unter anderem war die Firma GDS Präzisionszerspanung auf der ersten GrindTec in Leipzig als Aussteller vertreten. Geschäftsführer Thomas Löhn betont: „Vor allem der Zusammenschluss mit den beiden Messen Intec und Z macht völlig neue Symbiosen möglich. Was besonders positiv auffiel, war die hohe Fachlichkeit der Besucher. Wir konnten viele qualitativ hochwertige Gespräche führen und zwar sowohl mit neuen Erstkontakten als auch mit unseren Bestandskunden. Sogar konkrete Abschlüsse konnten wir am Stand realisieren. In zwei Jahren kommen wir wieder.“

Leipziger Industriemessen fest im europäischen Messekalender verankert

Weltweit tätige Marktführer, innovative kleine und mittlere Firmen sowie erfolgreiche Mittelständler nutzten das Leipziger Messetrio als attraktiven, effizienten Marktplatz. Zu den Ausstellern gehörte zum Beispiel der Digitalisierungsspezialist N+P Informationssysteme. Der geschäftsführende Gesellschafter Jens Hertwig teilt mit: „Man merkte von Beginn an, dass die diesjährige Intec sehr gut angenommen wurde. Aussteller und Besucher waren geradezu euphorisch. Auch an unserem Stand war die Resonanz sehr gut, die Fachlichkeit der Besucher exzellent. Ebenso spürbar war die Internationalität der Veranstaltung mit zahlreichen Besuchern aus Osteuropa.“ Der Messeverbund lockte nicht nur eine Vielzahl an Besuchern aus Mitteldeutschland an, sondern stellte sein deutschlandweites Einzugsgebiet unter Beweis: Jeder sechste Besucher legte einen Anreiseweg von über 300 Kilometer zurück. Auch international war die Anziehungskraft des Messetrios groß: So waren Besucher aus 49 Ländern – vor allem aus Polen, Tschechien, Österreich und Ungarn – vor Ort. Dass die Bedeutung des Messeverbundes weit über die Region sowie Deutschland hinausgeht, spiegelte sich auch in den sehr gut besuchten internationalen Kooperationsforen wider. Außerdem zogen die Contact-Business-Meetings rund 190 Teilnehmer aus 22 Ländern an. Auch die diesjährige Zuliefermesse hatte international viel zu bieten. Unter anderem waren auf der Z internationale Gemeinschaftsstände aus Bulgarien, Tschechien und Italien zu finden. Am italienischen Gemeinschaftsstand beteiligte sich beispielsweise das Unternehmen Falascotech. CEO Federico Falasco erklärt: „Wir sind zum ersten Mal auf der Z und es war die richtige Entscheidung. Wir treffen hier auf sehr gute Kontakte aus Deutschland und Osteuropa. Viele interessante Gespräche resultierten in konkrete Projektanfragen. Wir rechnen damit, dass daraus im Nachgang weiteres Geschäft entsteht. In zwei Jahren kommen wir gern wieder.“ Auch das Unternehmen Bäcker war erstmals auf der Zuliefermesse in Leipzig dabei. Geschäftsführer Marco Dornseifer: „Da wir in Ostdeutschland nur wenig Kundschaft haben, hatten wir uns entschlossen, an der Z teilzunehmen. Und wir sind begeistert. Hier ist richtig Potential hinter den gemachten Kontakten. Damit hatten wir gar nicht gerechnet. Wir freuen uns über die gezielten Kundenanfragen und rechnen mit einem positiven Nachmessegeschäft. Auf der Z werden wir in zwei Jahren sicherlich wieder ausstellen. Wir ziehen ein sehr positives Fazit.“

Vielfältiges Fachprogramm bereichert das Messeangebot

Die Top-Themen der Branche wurden nicht nur an den Messeständen diskutiert: Der klare Fokus auf die aktuellen Branchenentwicklungen sorgte dafür, dass auch das Fachprogramm des Messeverbundes großen Anklang fand. So nahmen die Besucher die Veranstaltungen und Sonderschauen zu zukunftsweisenden Themen wie additive Fertigung, Sensorik oder Wertschöpfung durch Wasserstoff an den vier Messetagen sehr gut an. Das Fachprogramm bot damit eine weitere Kontaktplattform, auf der sich die Fachleute austauschen konnten. Die Industry’s Hidden Champions Conference und der Fachkräftetag waren ebenfalls wichtige Bestandteile des Fachprogramms. Überzeugen konnte auch das Fachprogramm der GrindTec: Die vielseitigen Facetten der Werkzeugbearbeitung wurden unter anderem in Vorträgen im GrindTec-Forum beleuchtet. Beim GrindTec-Innovation-Award zeichnete die Jury innovative und nachhaltige Produkte, Verfahren sowie Dienstleistungen aus. Den ersten Preis erhielt die Firma Adelbert Haas für Multigrind Multimation. Spannend ging es beim Finale der Toolgrinder-Challenge zu: Martin Maier, Geselle bei Jersa, konnte den Wettbewerb für sich entscheiden und ist somit der beste Präzisionswerkzeugschleifer des Jahres. Vom 11. bis 14. März 2025 wird die nächste Ausgabe des internationalen Messetrios Intec, Z und GrindTec auf der Leipziger Messe ausgerichtet.