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Audi charging hub Berlin, Foto: Audi AG
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Audi eröffnet dritten charging hub

13.04.2023

Nach den Standorten Nürnberg und Zürich setzt der Automobilhersteller in Berlin auf ein Partnerunternehmen vor Ort und verwenden dabei den vorhandenen Stromanschluss.

Für den hub stellt das benachbarte Frischeparadies mit seinem attraktiven Einkaufsmarkt und Genießerbistro als Kooperationspartner seinen Stromanschluss zur Verfügung. Zukünftig werden Frischeparadies und Audi charging hub über eine gemeinsame Stromleitung versorgt, die sich beide Partner bedarfs- und lastgerecht teilen. Die mit Second-Life-Batterien ausgestattete Ladestation lädt die Pufferspeicher nur dann, wenn das Frischeparadies wenig Strom benötigt. Mit der selbst entwickelten intelligenten und dynamischen Lastregelung sorgt Audi so für eine effiziente Nutzung der bereits vorhandenen Strominfrastruktur. Bei der Wahl des Standorts stützt sich Audi auf eine konzerneigene Datenanalyse, die im Vorfeld den Bedarf vor Ort prüft.

Positive Resonanz für städtisches Schnellladekonzept

Dank des Pufferspeichers aus Second-Life-Batterien, die aus zerlegten Erprobungsfahrzeugen von Audi stammen, kann das Unternehmen eine nachhaltige Schnellladeinfrastruktur dorthin bringen, wo das Stromnetz dafür nicht ausreichen würde, um vier High-Power-Charging (HPC)-Ladepunkte konstant mit bis zu 320 kW zu betreiben. Während die Schnellladeinfrastruktur ohne Pufferspeicher derzeit meist lange auf benötigte Trafos warten muss, nutzt der Audi charging hub die bestehende Infrastruktur bestmöglich aus. Dass Fahrer von Elektroautos das citynahe Schnellladekonzept von Audi annehmen, unterstreichen Zahlen aus Nürnberg und Zürich. In Nürnberg, wo das Unternehmen seit Dezember 2021 den großen Audi charging hub mit sechs Ladepunkten und einer darüberliegenden, 200 m2 großen Lounge betreibt, liegt die Wiederkehrrate bei 70 %. Bis zu 62 Ladevorgänge pro Tag werden in Nürnberg verzeichnet; im Schnitt registriert der erste Audi charging hub 36 Ladevorgänge täglich.