Aus dem Facharchiv: Betriebsführung
Arbeitsplätze: Ergonomie als ganzheitlichen Prozess betrachten
Stundenlange Bildschirmarbeit, verspannte Sitzhaltung, zuwenig Bewegung:Moderne Arbeitsformen belasten zunehmend das Muskel- und Skelettsystem, welches nicht dafür geschaffen ist. Die Folgen sind oft dramatisch.
Laut einer Studie des Gallup-Instituts aus dem Jahr 2016 zählen geringe Mitarbeiterbindung und hohe Unzufriedenheit unter den Beschäftigten zu den größten Produktivitätskillern.
15 % aller Arbeitnehmer haben demnach mit dem eigenen Unternehmen abgeschlossen oder bereits innerlich gekündigt; 70 % machen lediglich Dienst nach Vorschrift.
Ergonomie verankern, Menschen erreichen
Unternehmen stehen demnach vor der Herausforderung, die Arbeitsplätze gesundheitsschonend zu gestalten. Zudem soll die ergonomische Arbeitsplatzgestaltung dabei helfen, Beschäftigte wieder stärker an das Unternehmen zu binden. Für Unternehmer und Büro- und Raumplaner sowie weitere Verantwortliche ist es daher wichtig, geeignete Produkte und Lösungen zu finden. Wenn die Ergonomie nachhaltig im Unternehmen verankert oder gestärkt werden soll, müssen vorab mehrere Aspekte beleuchtet werden.
Zentrale Fragen hierbei sind:
- Wie sieht der Arbeitsalltag aus und welche Bedürfnisse haben die Beschäftigten?
- Passt die Planung zur Betriebskultur?
- Welche Bereiche arbeiten regelmäßig zusammen?
- Benötigt jeder Mitarbeiter einen eigenen Arbeitsplatz?
Eine zukunftsorientierte Einrichtungslösung sollte nicht nur die nötige Flexibilität für jedes Unternehmen und die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter mitbringen. Entscheidend für ein Planungskonzept ist vor allem eine ganzheitliche Betrachtungsweise. Hierbei werden auch Faktoren wie die Akustik am Arbeitsplatz, optimale Lichtverhältnisse sowie angenehme Meeting- und Pausenbereiche berücksichtigt.
Autorin: S. Weber
Der vollständige Artikel ist in unserem Facharchiv nachzulesen.

