Zum Hauptinhalt springen 
Bild: Towfiqu Barbhuiya
Inf.- und Kommunikationstechnik | Netzwerktechnik | Inf.- und Kommun.Technik-weitere | Personen und Firmen

Datenschutz

5 wichtige Sicherheitstipps für das Smart Home

26.01.2024

Der Europäischer Datenschutztag am 28. Januar soll dazu sensibilisieren, vorsichtig mit der Speicherung von privaten Informationen umzugehen. Experten stellen die wichtigsten Tipps für das Smart Home in den Überblick.

 

Seiten

Seit dem 28. Januar 1981 besteht die europäische Datenschutzkonvention des Europarats, die nach wie vor das Fundament für den Datenschutz in Europa bildet. Angesichts der zunehmenden Vernetzung unserer alltäglichen Geräte mit dem Internet wird der Datenschutz jedoch immer komplexer. Es wird immer schwieriger, den Überblick zu behalten. Dennoch ist es entscheidend, die eigenen Daten vor unbefugtem Zugriff zu schützen, insbesondere wenn es um Anwendungen im Smart Home geht. Denn bei der Ausspähung von Verbrauchsdaten können Rückschlüsse auf Abwesenheiten und Anwesenheiten gezogen werden, was Einbrechern Tür und Tor öffnen kann. Hier sind fünf Checkpoints für einen sicheren Umgang mit dem Smart Home, um solche Risiken zu minimieren.

1.    Ist das Passwort geändert?

Es ist häufig der Fall, dass werkseitig voreingestellte Passwörter bei Geräten identisch sind. Daher ist es ratsam, diese Kennwörter unmittelbar nach der Inbetriebnahme zu ändern und ausreichend zu individualisieren. Als besonders sicher gilt eine Kombination aus mindestens 12 Zeichen, bestehend aus Zahlen, Sonderzeichen und Buchstaben.

2.    Verfügt das Gerät über lokale Datenspeicherung statt externer Cloud?

Viele Smarthome-Systeme setzen auf Cloud-Lösungen, bei denen die Erfassung, Speicherung und Analyse sensibler Daten extern auf einem Server erfolgen. Dies bedeutet, dass bei ihrem Betrieb Daten an Dritte weitergegeben werden müssen. Es ist nahezu unmöglich, Risiken durch Datenlecks und externe Angriffe vollständig auszuschließen. Insbesondere bei Herstellern im Ausland ohne entsprechende gesetzliche Datenschutzbestimmungen, wie etwa US-Servern, die keinen Schutz vor behördlicher Überprüfung und Auswertung bieten, wird dies zu einer besonderen Herausforderung. Aus diesem Grund verzichten professionelle Smarthome-Alarmsysteme wie das XT1 Plus des deutschen Unternehmens Lupus-Electronics bewusst auf eine Cloud-Anbindung.


Seiten