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Geschäftsführer geht in Rente
Personalveränderung bei Rittal

Carsten Röttchen ist Anfang Februar in die Geschäftsführung der Produktion des Schaltschrank- und Systemanbieters berufen worden. Er übernimmt damit die Aufgabe von Michael Weiher, der sich nach 15 Jahren bei Rittal in den Ruhestand verabschiedet.

Carsten Röttchen

Carsten Röttchen (Bild: Rittal)

Ausrichtung auf Internet der Dinge (IoT)

Röttchen wird sich in seiner neuen Verantwortung schwerpunktmäßig mit der Neuausrichtung der Produktion weltweit befassen. So baut Rittal in Haiger ein neues Werk zur Produktion von Kompaktgehäusen, das Vorbild für alle Standorte weltweit sein wird. Industrie 4.0-Strukturen sind hier die Basis für hocheffiziente Produktions-, Logistik- und Kommunikationsprozesse.

CEO Dr. Karl-Ulrich Köhler ist überzeugt, dass die Digitalisierung und Vernetzung von Produktionsprozessen zur Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens beitragen wird. Mit Röttchen will man Veränderungen in diese Richtung vorantreiben.

Karriereweg

Der 48-jährige Wirtschaftsingenieur Röttchen ist seit April 2015 Geschäftsbereichsleiter Produktion bei Rittal. Er kommt vom Automobilhersteller Opel, wo er 23 Jahre in verschiedenen Managementpositionen tätig war, zuletzt als Fertigungs- und stellvertretender Werkleiter der Opelwerke Bochum.

Zu seinen Tätigkeitsfeldern zählten vor allem Fahrzeuganläufe, Effizienzsteigerungen von Fertigungssystemen und die Reorganisation von Produktionsstrukturen.

Hintergrund

Rittal wurde 1961 gegründet und ist das größte Unternehmen der inhabergeführten Friedhelm Loh Group. Die Friedhelm Loh Group ist mit 18 Produktionsstätten und 78 Tochtergesellschaften international tätig. Die Unternehmensgruppe beschäftigt über 11.500 Mitarbeiter.

 


Unternehmenspräsentation (Video: Rittal AG)

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