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Gebäudetechnik: Veraltete Wärmeversorgung
Stromfresser Heizungspumpen

Kühl-Gefrier-Kombis, 60-Watt-Glühlampen und XL-Fernseher – diese Stromfresser sind in vielen Haushalten die Ursache für überflüssigen Mehrverbrauch. In vielen Einfamilienhäusern befindet sich der Stromfresser Nummer eins allerdings im Keller. Dort können veraltete Heizungspumpen bis zu 10 Prozent der gesamten Stromkosten verursachen.

Die Berechnung der neuen Heizungspumpe ist schnell erledigt

Die Berechnung der neuen Heizungspumpe ist schnell erledigt (Bild: co2online.de)

 

Die gute Nachricht: Ein Austausch ist schnell gemacht und der Staat beteiligt sich an den Kost

Pumpentausch spart Geld und Ressourcen

Heizungspumpen befördern das warme Wasser vom Kessel zu den Heizkörpern und wieder zurück. In den meisten Häusern verrichten veraltete Modelle diese Arbeit. Sie lassen sich nicht regeln und arbeiten immer auf vollen Touren – egal, wie viel Wärme tatsächlich gerade benötigt wird. Der Austausch der alten Pumpe durch eine Hocheffizienzpumpe reduziert die jährlichen Stromkosten deutlich. Wie viel man dadurch – je nach Watt-Zahl der aktuell installierten Pumpe – in etwa sparen kann, ermittelt der Optimierungsrechner des Service-Portals www.intelligent-heizen.info.

Seit 2016 lohnt sich der Pumpentausch noch mehr: Der Bund fördert diese Maßnahme mit einem Zuschuss von 30 Prozent

"Kleinvieh" spart Strom

Neben der Heizungspumpe finden sich in vielen Haushalten weitere ineffiziente Altgeräte. Als veraltet gelten Haushaltsgeräte, wenn sie mehr als zehn Jahre auf dem Buckel haben. Aber Achtung: Steigt man von einem älteren Kühlgerät kleineren Formats auf ein effizientes, aber deutlich größeres Modell um, kann die Ersparnis gegen Null gehen. Die Größe der Geräte sollte also immer dem tatsächlichen Bedarf nach gewählt werden. Ebenso arbeiten moderne Spül- oder Waschmaschinen nur dann effizient, wenn man sie nicht ständig nur zur Hälfte füllt.

In vielen Haushalten gehört der Elektroherd zu den größten Stromverbrauchern. In diesem Fall lassen sich die Kosten ein Stück weit drosseln, indem man Töpfe entsprechend der Herdplattengröße wählt, die Restwärme nach dem Abschalten nutzt und den Backofen nicht unnötig lang vorheizt. Nicht zuletzt gilt beim Stromverbrauch außerdem: "Kleinvieh macht auch Mist". Geräte im Stand-by-Betrieb verbrauchen ebenso unnötig Energie wie Ladegeräte für Zahnbürste und Smartphone, die dauerhaft in der Steckdose bleiben.

Über "Intelligent heizen"

Die verbraucherorientierte Plattform ist ein Angebot des Spitzenverbandes der Gebäudetechnik VdZ. Seit 2007 informiert das Serviceportal technologieoffen und energieträgerneutral über Maßnahmen für eine wirtschaftliche Heizungsmodernisierung.

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