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Lichttechnik
Dynamisches Licht für Demenzkranke

Eine Studie, an der sich Trilux mit einer Lichtlösung beteiligte, kommt zu dem Schluss, dass eine dynamische, biologisch-wirksame Beleuchtung positive Auswirkungen auf das Wohlbefinden von Alzheimer-Patienten hat. 

Trilux - Dynamisches Licht für Demenzkranke

(Bild: Trilux)

Welche Vorteile bietet dynamisches Licht?

Die Bewohner schlafen sowohl länger als auch besser und zeigen deutlich weniger Verhaltensauffälligkeiten und Angstsymptome. In einer Nachfolgestudie wird derzeit die Möglichkeit einer Reduktion von sedierender Medikation evaluiert. Das würde weitere positive Effekte auf die mentale und körperliche Gesundheit bedeuten.

Schlaf als zentraler Einflussfaktor

In Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Nizza, dem Le Centre d’Innovation et d’Usages en Santé (CIU-Santé) und Trilux untersuchte die ORPEA-Gruppe den Einfluss von dynamischem Licht auf die verschiedenen Krankheitssymptome der Alzheimer-Erkrankung.

Dazu wurde ein Pflegeheim nahe Paris mit einer Beleuchtung ausgestattet, die sich am natürlichen Tageslicht orientiert. Untersucht wurden die Auswirkungen auf die Dauer der Schlafphasen sowie Verhaltensauffälligkeiten und Angstzustände der erkrankten Menschen.

„Durch eine dynamische Lichtlösung, die sich in der Lichtfarbe und -intensität am natürlichen Tagesverlauf der Sonne orientiert, lässt sich der Schlaf-Wach-Rhythmus stabilisieren“, erklärt Dr. Raphael Kirsch, Lighting Application Specialist bei Trilux. 

Lichtlösung von Trilux

Im Rahmen der Studie installierte Trilux die Lichtlösungen Liventy Flat und Plenar HD1-Q. Die eingesetzten Leuchten variieren im Tagesverlauf hinsichtlich Farbtemperatur zwischen 3.000 und 6.500 K (kaltes bis warmes Licht). Gesteuert von einem Lichtmanagementsystem bilden die Leuchten den 24-Stunden-Rhythmus des Tageslichts nach. 


Auch in den Aufenthaltsräumen wurde mit Trilux-Leuchten das Tageslicht simmuliert (Bild: Trilux)

Während des Versuchszeitraums wurden die Aktivitäts-, Ruhe- und Schlafperioden der Bewohner mit einem Fitnesstracker überwacht. Die Verhaltensauffälligkeiten und Angstzustände erfasste das Pflegepersonal anhand eines standardisierten Fragebogens. 

Positive Wirkung

Die Ergebnisse der Studie belegen eine statistisch signifikante Verbesserung der Lebensqualität der Patienten allein durch die Ausstattung der Gemeinschaftsflächen mit zirkadianer Beleuchtung (zirkadian: rund um den Tag). 

Die durchschnittliche Schlafzeit erhöhte sich, Verhaltensauffälligkeiten und Angstzustände ließen nach. Die Behandlung mit sedierenden Medikamenten soll reduziert werden, wodurch sich neue Therapieansätze öffnen.

Wo fand die Studie statt?

Die Orpea-Gruppe ist mit europaweit über 730 Einrichtungen einer der größten europäischen Anbieter von Pflegedienstleistungen, zum Beispiel in Wohneinrichtungen für pflegebedürftige ältere Menschen, Reha-Einrichtungen und psychiatrischen Kliniken. In Frankreich betreibt das Unternehmen 352 Häuser mit 32.688 Betten und fördert seit vielen Jahren nichtmedikamentöse Behandlungsansätze für neurodegenerative Krankheiten.

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