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Brandschutz-Koaxialkabel KKB 730 von Fuba

Seit Juli 2017 gilt die verpflichtende Norm EN 50575. Das neue Koaxialkabel der Brandklasse B2ca erfüllt die Norm und ist damit für den Einsatz in Gebäuden mit hohen Sicherheitsanforderungen geeignet. 

Fuba Koaxialkabel

Die Zahl von Wohnungsbränden ist noch immer alarmierend. Etwa 200.000 Brände gibt es jährlich in Deutschland. Bereits in der Bauplanung muss die notwendige Sicherheitsstufe des Gebäudes bestimmt werden. So können die entsprechende Brandklasse und das zu verwendende Kabel bereits während der Planung festgelegt werden.

Krankenhäuser, Flughäfen, Seniorenheime oder Schulen gehören zu den Einrichtungen, für die besonders hohe Sicherheitsstandards gelten. Das neue Brandschutz-Koaxialkabel KKB 730 des Traditionsunternehmens Fuba erfüllt die Anforderungen im Hinblick auf Energiehaushalt, Flammenausbreitung, Raucherzeugung, Säuregehalt, Wärmefreisetzung und Tropfenbildung.

„Mit dem KKB 730 haben wir jetzt ein Kabel im Sortiment, das den bislang höchsten Sicherheitsanforderungen für Gebäude entspricht. Es ist absolut halogenfrei, im Brandfall raucharm, nicht toxisch und schwer entflammbar“, fasst Fuba-Geschäftsführer Rainer Hoffmann zusammen. „Die schlimmsten Verletzungen bei Bränden werden oftmals durch das gefährliche Rauchgas verursacht oder durch Kabel, die das Feuer in andere Räume des Gebäudes weiterleiten: Davor schützt das KKB 730.“

Die verpflichtende Norm EN 50575 sorgt seit dem 1. Juli 2017 in ganz Europa für einheitlich hohe Standards bei Kabeln, die in Gebäuden verbaut werden (siehe auch: Verschärfte Anforderungen an Kabel und Leitungen). Sie müssen nach den in der Bauproduktenverordnung von 2015 festgelegten Brandschutzkriterien zertifiziert werden. Die Europäische Kommission will damit sicherstellen, dass beim Neubau von Häusern und Gebäuden die Sicherheit von Menschen, Tieren und Gütern oberste Priorität hat.

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