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Gebäudesystemtechnik | Fachplanung | Elektrotechnik

Vorteile raumorientierter Lösungen nutzen

ep4/2010, 3 Seiten

Raumorientiert zu planen ist in den Ausbaugewerken geradezu selbstverständlich. Für die Elektroplanung ist diese Vorgehensweise nicht nur aus Gründen der Übersichtlichkeit zweckmäßig, sondern sie reduziert vielfach den Planungsaufwand deutlich. Dies gelingt umso besser, je mehr die eingesetzte Gerätetechnik dieses Konzept unterstützt. Im Beitrag werden Lösungen am Beispiel des Raum-Controllers sowie Raum-Masters der Fa. ABB Stotz-Kontakt vorgestellt.


Anwendungsbereiche Betrachtet man den auf die Nutzfläche bezogenen Aufwand zur Planung der elektrotechnischen Anlagen in Wohn- und Zweckgebäuden, ist zunächst die Feststellung naheliegend, dass dieser mit der Gebäudegröße und der daraus zunehmenden Komplexität der Anlagen deutlich ansteigt. Gleiches gilt für die Realisierung von technisch höherwertigen Ausstattungen. Aber diese Tendenz gilt nicht in jedem Fall. Dort, wo ein vergleichsweise hoher Anteil der Räume in gleicher Weise genutzt und daher auch in gleicher Weise ausgestattet wird, kann eine einmal gefundene Lösung einfach auf die anderen Räume übertragen werden. Wer eine derartige Situation geschickt nutzt, kann den Planungsaufwand deutlich senken und gleichzeitig günstige Voraussetzungen für die Errichtung und Inbetriebnahme schaffen. Typische Beispiele hierfür sind die Zimmer in Pensionen, Hotels, Wohnheimen und Krankenhäusern. Dazu gehören aber auch Büroräume und Klassenzimmer. Hier ist es sowohl aus Gründen der Planung als auch der Realisierung und des Betriebes der Anlagen zweckmäßig jeden Raum „für sich“ zu planen. Einsatz von Kleinverteilern Elektroinstallationen in Wohn-und Zweckgebäuden werden derzeit vielfach noch in klassischer Weise unter Verwendung von Verbindungsdosen bzw. Geräteverbindungsdosen (Bild a und b) realisiert. Die Umsetzung dieser Installationsschemata wird seitens der Hersteller von Hausautomationssystemen durch die Bereitstellung von UP-Sensor-/ Aktormodulen unterstützt. Der für diese Module benötigte Platz wird durch den Einsatz von tiefen Dosen - sogenannte Elektronikdosen - geschaffen. Diese Varianten sind für den punktuellen Einsatz von Automatisierungslösungen durchaus geeignet. Bei der Realisierung anspruchsvollerer Anlagen stoßen diese Installationsschemata aber an Grenzen. Das gilt sowohl für die Übersichtlichkeit und Wartungsfreundlichkeit der Anlage als auch den zusätzlich benötigten Platz für die UP-Module. Im Zweckbau hat daher der Einsatz von Kleinverteilern (Bild c) weite Verbreitung gefunden. Alle Hersteller universell einsetzbarer Gebäudeautomationssysteme bieten bevorzugt Sensor-/Aktormodule als Reiheneinbaugeräte an. Auf dieser Basis können dann Modulkombinationen für raumbezogene Lösungen geplant werden, die innerhalb eines Gebäudes mehrfach einsetzbar sind. Raum-Master Der von ABB Stotz-Kontakt angebotene Raum-Master [2] wurde speziell zur Realisierung raumorientierter Lösungen in Zweckbauten konzipiert. Das auf standardisierter KNX-Technik basierende Kompaktgerät kann in ein gebäudeweites Automationssystem einbezogen werden. Damit können alle gewünschten Funktionen raumbezogen verknüpft, aber auch zentral visualisiert und gesteuert werden. Um unterschiedlichen Ansprüchen gerecht werden zu können, ist das Gerät in zwei Varianten verfügbar (Bild ). Elektropraktiker, Berlin 64 (2010) 3 Vorteile raumorientierter Lösungen nutzen Raumorientiert zu planen ist in den Ausbaugewerken geradezu selbstverständlich. Für die Elektroplanung ist diese Vorgehensweise nicht nur aus Gründen der Übersichtlichkeit zweckmäßig, sondern sie reduziert vielfach den Planungsaufwand deutlich. Dies gelingt umso besser, je mehr die eingesetzte Gerätetechnik dieses Konzept unterstützt. Im Beitrag werden Lösungen am Beispiel des Raum-Controllers sowie Raum-Masters der Fa. ABB Stotz-Kontakt vorgestellt. Ihm entkommt nichts. Metrel macht Zukunft www.metrel.de Prüfung ortsveränderlicher Geräte gemäß VDE0701-0702, TRBS 2131 (BGV A3), Betr Sich V Für Prüflinge der Klasse I, II, III, Verlängerungsleitungen und Geräteleitungen mit Kaltgerätesteckeranschluss Prüfverfahren wie Einzelprüfung, vorprogrammierte oder eigens erstellte Prüfabläufe, VDE Organizer (Prüfablauf mit entsprechenden Grenzwerten wird vom Gamma GT durch abfragen der Prüflingseigenschaften wie z.B. Kabellänge selbst erstellt) stehen zur Auswahl Gut/schlecht Aussage da Grenzwerte voreingestellt sseangebote finden Sie auf www.metrel.de++Messeangebote finden Sie auf www.metrel.de+ Messetermine: light+building Frankfurt 11.-16.04. Halle 9.0 Stand D81 e finden Sie auf www.metrel.de++Messeangebote finden Sie auf www.metrel.de++Messeang Hannover Messe 19.-23.04. Halle 12 Stand E68 Der neue MI 3311 Gamma GT KNX/EIB Projektierung und Inbetriebnahme KNX/EIB Aufbauseminar Automatisieren mit LON LCN Grundseminar 19.04. - 23.04.2010 12.07. - 16.07.2010 07.06. - 11.06.2010 10.05.2010 Weitere Kurse und Informationen: www.etz-stuttgart.de Elektro Technologie Zentrum (etz) Krefelder Straße 12 70376 Stuttgart Ansprechpartner: Klaus Schumacher Tel 0711 / 955916-12 www.etz-stuttgart.de Elektropraktiker, Berlin 64 (2010) 3 354 Die Unterschiede zwischen den Varianten (Tafel ) beziehen sich vor allem auf die Anzahl der Ein- und Ausgänge. Beim Raum-Master sind in einem Gerät alle Funktionen vereint, die für eine anspruchsvolle Elektroinstallation (Bild ) eines Raumes benötigt werden. Die Geräte werden über eine Adresse angesprochen und zur schnellen Inbetriebnahme können die vorparametrierten Funktionen genutzt werden. Durch den Einsatz dieses Gerätes ergeben sich sowohl Vorteile für die Planung als auch die Errichtung und Inbetriebnahme einer Anlage. Da pro Raum lediglich eine Adresse vergeben wird, bietet diese Lösung auch Vorteile bei der Programmierung und einer ggf. notwendigen Fehlersuche. Raum-Controller In modernen Zweckbauten bereitet die Installation von Kleinverteilern aus baulichen Gründen Schwierigkeiten und die Leitungsverlegung erfolgt nicht Unterputz, sondern in Kanälen im Unterflurbereich und in Zwischendecken. Der von ABB Stotz-Kontakt angebotene Raum-Controller (Bild ) folgt dem Prinzip „ein Gerät pro Raum“. Aber die konstruktive und funktionelle Umsetzung erfolgt hier völlig anders als beim Raum-Master. Der Raum-Controller [3] wird als Grundgerät in zwei Varianten (Bild ) angeboten, das mit jeweils bis zu 4 bzw. bis zu 8 Modulen (Tafel ) komplettiert werden kann. Die Funktionen der Module sind auf die Bedürfnisse des Zweckbaues ausgerichtet. Neben den üblichen Schalt-, Ja- 2 3 4 4 4 4 2 2 a) b) c) Typische Installationsschemata in Wohn- und Zweckbauten [1] a) Installation mit Verbindungsdosen b) Installation mit Geräte-Verbindungsdosen c) Installation mit Kleinverteiler 1 Verbindungsdose; 2 Gerätedose; 3 Wandleuchten-Anschlussdose; 4 Geräte-Verbindungsdose; 5 Kleinverteiler Raum-Master - 1 Reiheneinbaugerät a) Raum-Master Basic b) Raum-Master Premium sonstige Beleuchtung Badezimmer Lüftung Flur Schlafzimmer Bett Jalousie Raumversorgung Steh-oder Tischleuchte Badezimmer Flur Schlafzimmer Bett Notruf elektr. Zusatzheizer Wassersensor Master Türkontakt Kartenleser Fensterkontakt Kondenswassersensor elektrischer Zusatzheizer Lüfter öffnen/schließen öffnen/schließen heizen kühlen 24/230 V AC 0 V N Installationsbeispiel Raum-Master Basic Raum-Controller - ein Gerät pro Raum AUS DER PRAXIS lousie- und Universal-Dimmaktoren sind ein Dimmaktormodul zur Ansteuerung von EVGs mit 1-10-V-Schnittstelle, ein Lichtreglermodul zur Konstantlichtregelung und ein elektronisches Schaltaktormodul zur Ansteuerung von Heiz-und Kühlsystemen verfügbar. Das modulare Konzept erlaubt auch dann ein zügiges Arbeiten in der Planungsphase, wenn es bezüglich der Raumfunktionen noch Unklarheiten gibt. Der Raum-Controller bietet die Möglichkeit, exakt die Funktionen bereit zu stellen, die auch wirklich benötigt werden. Die Gerätefunktionen können damit passgenau auf die Raumfunktionen ausgerichtet werden. Da auch hier nur eine Adresse pro Raum vergeben wird, ergeben sich daraus Vorteile bei der Errichtung und Inbetriebnahme. Fazit Raumorientierte Lösungen bieten vielfältige Vorteile, insbesondere bei Zweckbauten in denen ein hoher Anteil von Räumen in gleicher Weise funktionell ausgestattet wird. Diese Feststellung gilt im Prinzip unabhängig vom praktizierten Installationsschemata und den eingesetzten Systemen zur Haus- und Gebäudeautomation. Um aber die Vorzüge dieser Vorgehensweise möglichst umfassend nutzen zu können, bedarf es einer zielgerichteten Auswahl geeigneter Produkte. Anhand der im Beitrag vorgestellten Angebote werden die Vorzüge unterschiedlicher Lösungsansätze beispielhaft aufgezeigt. Literatur [1] Senkbeil, H.: Unterputzinstallation, EP-Sonderheft Gebäudeinstallation 11/05, S. 49-58. [2] ABB i-Bus KNX Raum-Master - Intelligente Systemtechnik für Hotelzimmer und Appartements. Firmenschrift ABB Stotz-Kontakt Gmb H Heidelberg 2009. [3] ABB i-Bus KNX Raum Controller Produktinformationen. Firmenschrift ABB Stotz-Kontakt Gmb H Heidelberg 2009. H. Möbus Elektropraktiker, Berlin 64 (2010) 3 355 uesa Gmb H · Uebigau Gewerbepark-Nord 7 04938 Uebigau-Wahrenbrück Fon: +49 (0) 35365 490 · Fax: 8217 Email: mail@uesa.de Web: www.uesa.de Hier ist wieder die Anzeige, die Ihnen Watt bietet! Denn uesa baut Schaltanlagen mit unterschiedlicher Leistung: Energieverteilungsanlagen in offener Gerüstbauweise bis 4000 A und in Schrankbauweise bis 6300 A Automatisierungs- und Steuerungsanlagen Mittelspannungs-Schaltanlagen bis 30 KV Transformatorenstationen auch für Windkraft-, Biogas-und Photovoltaikanlagen, auf Wunsch als Mietstationen Baustromtransformatorenstationen mit Blechgehäuse und Kufenaufstellung Kabel-, Hausanschluss- und Sonderverteiler: Zähleranschlusssäulen, Straßenbeleuchtungsschränke, Camping- und Marktplatzverteiler Nutzen Sie unsere Erfahrungen im Projekt-Geschäft in Rußland und Polen Treffen wir uns auf der Hannover-Messe, (19.-23. April 2010) Halle 13, Stand B060 Tafel Raum-Master - Basic und Premium Tafel Raum-Controller - verfügbare Module Basic Premium Eingänge Binär über Kontaktabfrage 8 18 Ausgänge Schaltkontakt 16 A C-Last 1 3 Schaltkontakt 16 A (10 A) 2 1 Schaltkontakt 6 A 3 12 elektronisch 0,5 A 4 4 Wechselkontakt für Jalousie 6 A - 1 Modul Beschreibung Binäreingangsmodule Typen zum Anschluss von 230 V, 4-fach 12/24 V und potentialfreien Kontakten Schaltaktormodul 2-fach Typen für 6 A und 16 A Jalousieaktormodul 2-fach Typen für 230 V AC und 24 V DC Schalt-Dimmaktormodul Schalten und Dimmen über 1-10-V-2-fach Steuerspannung Lichtreglermodul 1-fach Schalten und Dimmen über 1-10-V-Steuerspannung und Konstantlichtregelung mit Lichtfühler Universal-Dimmaktormodul Dimmen von 230-V- oder Niedervolt-1-fach Halogenlampen Elektr. Schaltaktormodul Steuerung von Heiz- und Kühlsystemen 2-fach über elektrothermische Stellantriebe, Typen für 230 V und 24 V Raum-Controller in 2 Varianten a) mit 4 Modulplätzen b) mit 8 Modulplätzen Bilder 2-5: ABB Stotz-Kontakt a) b) Das bidirektionale WAREMA Mobile System überzeugt mit innovativem Design, Routingfunktion und weltweit einsetzbarer 2,4 GHz Sendefrequenz. WMS - Komfort und Sichheit! www.warema.de/wms Sonne. Licht. WAREMA Höchste Übertragungssicherheit und intelligente Routingfunktion

Autor
  • H. Möbus
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