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Elektrotechnik | Schutzmaßnahmen | Kabel und Leitungen

Überstromschutz bei unterschiedlichen Leiterquerschnitten

ep2/2003, 1 Seite

Eine Verkleinerung eines Querschitts im Zuge einer Leitungsverlegung darf ohne zusätzlichen Einbau einer Sicherung am Ort der Reduzierung nicht erfolgen. Darf nun umgekehrt eigentlich eine Querschnittserhöhung vorgenommen werden? Beim Ausbau eines Ladenlokals musste ich eine vorhandene Leitung 25 mm2 Al mit einer Leitung 16 mm2 Cu verlängern und habe dazu einen Klemmkasten und Al/Cu- Klemmen verwendet. Später habe ich festgestellt, dass zuvor schon einmal eine Verbindung mit einer Leitung 10 mm2 Cu vorgenomen wurde. Da wir nur mit 35 A absichern, sehe ich bei der Hintereinanderschaltung der Leitungen (8 m 10 mm2 Cu, 20 m 25 mm2 Al und 7 m 16 mm2 Cu) keine Probleme. Von Fachkollegen wurden Bedenken erhoben, weil der Einsatz unterschiedlicher Querschnitte nicht sichtbar ist und der Querschnitt 16 mm2 Cu mit 63 A abgesichert werden kann. Hier halte ich engegen, dass zur Einhaltung des Spannungsfalls von 0,5 % die Hauptleitung vom HA zum Zähler über 35 m nur mit 35 A abgesichert werden kann. Ist es zulässig, eine vorhandene Steckdosenzuleitung NYM-J 3 x 1,5 mm2 Cu mit einer Leitung NYM-J 3 x 2,5 mm2 Cu zu verlängern?


   

Autor
  • H. Senkbeil
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