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Elektrotechnik | Elektrosicherheit | Schutzmaßnahmen

Sekundärseitiger Schutz bei USV-Anlagen

ep12/2020, 1 Seite

?Wir setzen verbreitet Klein-USV-Anlagen mit Nennleistungen von wenigen kVA ein, um Steuerungen und Rechner bei Netzausfall zu schützen. Nun haben wir die Hilfsspannungsversorgung in einem Niederspannungsschaltschrank mit einer 2-kVA-USV eines renommierten Herstellers abgesichert. Auf unsere Anfrage, wie sich die USV im Überlast- und Kurzschlussfall verhält, bekamen wir vom Hersteller nur unzureichende Antworten und keine technischen Unterlagen und Angaben zu Kurzschlussströmen auf der Sekundärseite oder einen Stromlaufplan. Es wurde uns mitgeteilt, dass die USV im Netzbetrieb (im online-Modus; also über den Wechselrichter versorgend) bei Überlast auf den internen Bypass schaltet, um den Wechselrichter zu schützen. Damit würde die Vorsicherung den Leitungsschutz bis zum Verbraucher bzw. bis zur nächsten Sicherung übernehmen. Bei Kurzschluss verhält sich die USV ebenso und schaltet auf den Bypass. Für interne Kurzschlüsse auf der Eingangsseite existiert eine Sicherung (Typ nicht bekannt). Auf der Sekundärseite hat die USV keine eigene Absicherung für den Verbraucherstromkreis. Wir möchten dort gern zwei Stromkreise ausbilden, die abzusichern sind. Kritisch wird dies wahrscheinlich bei einem Kurzschluss während des Batteriebetriebes. Dann wird der Kurzschlussstrom nur über die Batterie und den Wechselrichter gespeist und liegt dann als grober Wert bei ca. 1,2 ×In. Wie schätzen Sie die Situation ein?


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Autor
  • W. Hörmann
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