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Elektrotechnik | Elektrosicherheit | Messen und Prüfen

Prüfung von RCDs

ep4/2018, 2 Seiten

Bisher prüfte ich Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen mit dem Messgerät M5010 von ABB, welches mit reinem Wechselstrom einen FI-Schutzschalter zum Auslösen bringt. Da es ja mittlerweile auch allstromsensitive RCDs gibt, habe ich mir zudem noch ein anderes Messgerät von der Firma Metrel, das EurotestXC MI3152, gekauft. Bei diesem kann ich die Art der RCD-Prüfung einstellen, entweder RCD-Typ AC oder RCD-Typ A. Beim Prüfen mit Typ A habe ich festgestellt, dass der Auslösestrom teilweise bis 15 mA höher ist als beim Prüfen mit Typ AC. Ich erklärte mir diesen Unterschied so, dass durch die Beaufschlagung mit pulsierendem Gleichstrom ein höherer Auslösestrom benötigt wird als beim Prüfen mit reinem Wechselstrom. Von einem Berufskollegen testete ich dann mit dem Messgerät Profitest von Gossen Metrawatt und stellte fest, dass dort kaum Unterschiede im Auslösestrom zwischen Messmethode A und AC bestehen. Kann es sein, dass neuere Messgeräte anders konfiguriert sind und deshalb die Unterschiede im Auslösestrom bestehen? Ist es noch gestattet, RCDs vom Typ A weiterhin mit AC zu prüfen? Wenn ich RCDs vom Typ A mit A prüfe, müsste ich doch eigentlich im Prüfprotokoll die Messart auch angeben, da teilweise Werte über 30 mA gemessen werden.


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Autor
  • M. Lochthofen
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