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Elektrotechnik | Brand- und Explosionsschutz

Prüfen von Rauchwarnmeldern

ep3/2014, 2 Seiten

In meine Mietwohnung kommt jährlich ein vom Vermieter beauftragter Prüfdienst, um die auf Kosten des Vermieters installierten Rauchwarnmelder zu prüfen. Die Prüfung besteht aus dem Abwischen der Rauchmelder mit einem Staubwedel sowie der Betätigung des Testknopfes mit einem Besenstiel. Für diese "Prüfung" von vier Meldern, die insgesamt knapp zehn Minuten dauert, muss ich dann 16 Euro zuzüglich eventuell anfallender Materialkosten zahlen. Meiner Ansicht nach ist diese Prüfmethode genauso zweifelhaft wie die Prüfung einer Fehlerstrom-Schutzeinrichtung (RDC) durch eine Elektrofachkraft, die lediglich die Prüftaste betätigt und eine Messung des tatsächlichen Abschaltstroms unterlässt. Für das Prüfen der von unserer Firma installierten Rauchwarnmelder hat der Auftraggeber einen Test mit einem speziellen Nebel-Prüfspray verlangt. Das finde ich auch richtig, weil nur damit die Funktionsfähigkeit der Melder nachgewiesen werden kann. Ist die beschriebene Vorgehensweise beim Prüfen der Rauchmelder üblich und zulässig? Kann ich zukünftig diesen "Test" ablehnen und die Bezahlung verweigern?


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Autor
  • A. Kraheck
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