Normen und Vorschriften
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Normen und Vorschriften
ep2/2010, 1 Seite
NORMEN UND VORSCHRIFTEN Solarien DIN 5050-1 2010-01 Solarien und Heimsonnen; Teil 1: Messverfahren und Kennzeichnung Ersatz für DIN 5050-1:1992-05 Die Erarbeitung erfolgte im Arbeitsausschuss NA 058-00-07 AA „Strahlenkunde“ unter Vorsitz von Herrn Dr. Peter Bocionek, JW-Holding Gmb H, Stuttgart. In dieser Norm werden Festlegungen zu Solarien und Heimsonnen für den menschlichen Körper getroffen, die als Hautbestrahlungsgeräte genutzt werden. Die Bewertungsgrößen, so z. B. einzelne Wirkungsfunktionen, sind angegeben. Die Bedingungen für die Messungen sind angegeben, so die Messverfahren, die Messbedingungen und deren Durchführung. Zwei Bilder geben Beispiele für die Anwendung. Die Festlegungen dienen der strahlungsphysikalischen Charakterisierung als Basis für die Bewertung und Kennzeichnung dieser Geräte. Das Bestrahlungsgerät wird durch Angabe der Kenngrößen gekennzeichnet. Mit der Durchführung der Messung kann die örtliche Verteilung und der Maximalwert der wirksamen Bestrahlungsstärke ermittelt werden. Bewertungen zu Konformität z. B. von Strahlungsschutzaspekten oder zur Gerätesicherheit werden in anderen Normen (z. B. DIN EN 60335-2-27) oder Empfehlungen (z. B. Kriterien des RTS (Runder Tisch Solarien)) vorgenommen. Sicherheitstechnische Aspekte von Solarien und Heimsonnen, die nicht im medizinischen Bereich eingesetzt werden, sind in DIN EN 60335-2-27 aufgeführt. Diese Norm ist nicht für Medizin-Produkte anwendbar. Quelle: DIN Deutsches Institut für Normung e. V., Normenausschuss Lichttechnik (FNL) Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) DIN EN 61000-4-2 2009-12 (VDE 0847-4-2) Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV); Teil 4-2: Prüf- und Messverfahren; Prüfung der Störfestigkeit gegen die Entladung statischer Elektrizität Ersatz für DIN EN 61000-4-2 (VDE 0847-4-2):2001-12 Diese Norm legt Anforderungen und Prüfverfahren für die Störfestigkeit von elektrischen und elektronischen Geräten und Einrichtungen fest, die Entladungen statischer Elektrizität ausgesetzt sind. Die Anforderungen und Prüfverfahren gelten für Entladungen der Bedienperson und für Entladungen von Personen auf benachbarte Gegenstände. Zusätzlich legt sie Bereiche für die Prüfschärfegrade (Prüfpegel) fest, die sich auf verschiedene Umgebungs-und Installationsbedingungen beziehen und führt Prüfprogramme ein. Zweck dieser Norm ist die Festlegung einer allgemeinen und reproduzierbaren Grundlage für die Ermittlung der Störfestigkeit von elektrischen und elektronischen Geräten (Einrichtungen), wenn sie Entladungen statischer Elektrizität ausgesetzt sind. Sie umfasst zusätzlich auch Entladungen statischer Elektrizität von Personen auf Gegenstände in der Nähe des betreffenden, in Betrieb befindlichen Geräts. Diese Norm legt fest: · die typische Kurvenform des Entladungsstromes; · die Bereiche der Prüfschärfegrade (Prüfpegel); · die Prüfeinrichtung; · den Prüfaufbau; · das Prüfverfahren; · das Kalibrierverfahren; · die Messunsicherheit. Diese Norm enthält Festlegungen für Prüfungen, die im „Labor“ und „am Aufstellungsort“ des Geräts in seiner endgültigen Installation durchgeführt werden. Die Geräte können auf Grund der Umgebungs- und Installationsbedingungen Entladungen statischer Elektrizität (ESD) ausgesetzt sein. Eine niedrige relative Luftfeuchte, Bodenbeläge mit geringer Leitfähigkeit (Kunstfasern) oder Kleidung aus Vinylfasern können ursächlich für die Entstehung solcher Entladungen sein. DIN EN 61000-4-6 2009-12 (VDE 0847-4-6) Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV); Teil 4-6: Prüf- und Messverfahren; Störfestigkeit gegen leitungsgeführte Störgrößen, induziert durch hochfrequente Felder Ersatz für DIN EN 61000-4-6 (VDE 0847-4-6):2008-04 Diese Norm legt Anforderungen zur Störfestigkeit von elektrischen und elektronischen Geräten (Einrichtungen) gegen leitungsgeführte elektromagnetische Störgrößen fest. Störungen, die berücksichtigt werden, gehen von elektrischen und magnetischen Feldern von Hochfrequenz-Sendefunkanlagen im Frequenzbereich von 9 kHz bis 80 MHz aus. Geräte, die nicht mindestens eine Leitung (z. B. Stromversorgungsleitungen, Signalleitungen oder Erdverbindungen) besitzen, über die HF-Störfelder eingekoppelt werden können, sind von der Prüfung ausgenommen. Die in der Norm festgelegten Prüfverfahren sollen die Auswirkungen auf Geräte durch elektromagnetische Strahlung induzierter Signale, welche über die Leitung übertragen werden, ermitteln. Diese EMV-Grundnorm bildet die Grundlage zur Ermittlung der Störfestigkeit der angeschlossenen Geräte bei auftretenden Störgrößen durch ein festgelegtes Phänomen. Die Norm beschreibt die Prüfverfahren in Abhängigkeit festgelegter Prüfschärfegrade, die unter den Bedingungen der endgültigen Installationsumgebung des zu prüfenden Gerätes gewählt werden müssen. Darüber hinaus enthält die Norm Hinweise zu den Prüfeinrichtungen und Prüfaufbauten, zur Bewertung der Prüfergebnisse, zu den Messunsicherheiten und zur Gestaltung von Prüfberichten. Elektropraktiker, Berlin 64 (2010) 2 160 FORTBILDUNG D E Sicherheit durch Normen vde-verlag.de VDE VERLAG GMBH · Berlin · Offenbach Bismarckstraße 33 · 10625 Berlin Tel.: (030) 34 80 01-220 · Fax: (030) 34 80 01-9088 Mail: kundenservice@vde-verlag.de Werb-Nr.100122 Damit sind Sie auf der sicheren Seite! Für Ihre Werkstattausrüstung: Alle relevanten Normen auf DVD! VDE-Auswahl für das Elektrotechniker-Handwerk DIN-Normen aus dem NORMEN-HANDBUCH VDE-Plus-Abonnement Anzeige
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- bfe - TIB
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