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Logikmodule aufgerüstet

ep12/2003, 1 Seite

Mehr als doppelt so viel Speicher wie bisher, eine um den Faktor zehn schnellere Zykluszeit sowie eine Programmiersoftware mit neuen Funktionen und komfortablerer Handhabung – das sind die Hauptmerkmale, mit denen die jüngste Generation von Logikmodulen ausgestattet ist.


Zwei Varianten Die zwei Varianten Logo!Basic (mit Display) und Logo!Pure (ohne Display) lösen umfangreichere Aufgaben als bisher und lassen sich durch einen modularen Aufbau der jeweiligen Applikation anpassen. Über Erweiterungsmodule sind bis zu 24 digitale Eingänge, 16 digitale Ausgänge und acht analoge Eingänge anschließbar, über Kommunikationsmodule die Bussysteme AS-Interface und EIB. Aufgrund der jetzt doppelt so großen Speicherkapazität können bis zu 130 Blöcke miteinander verknüpft werden, gegenüber vorher 56. Neue Verknüpfungsfunktionen führen bei gleicher Funktionalität zu kleineren und übersichtlicheren Programmen. Zum Beispiel lassen sich den Grundfunktionen nun vier statt drei Eingänge zuweisen. Zudem sind die Eingänge jetzt wahlfrei negierbar: Damit entfallen die bisher häufig benötigten logischen „NOT“-Funktionsblöcke. Es gibt auch keine Beschränkung mehr in der Anzahl gesetzter Funktionen, etwa von Zeitgliedern, Zählern und Zeitschaltuhren. Das vierzeilige hinterleuchtete Display hat zwölf Zeichen pro Zeile, zehn statt bisher fünf unterschiedliche Meldefenster und 24 Merker gegenüber vorher acht. Sonderzeichen sind darstellbar, etwa Grad Celsius oder Fahrenheit, oder auch aktuelle Werte und Parameter gemischt in einer Zeile. Parameter lassen sich mit Cursortasten direkt im Meldetext eingeben. Per Analogsignal können vorgegebene Sollwerte zum Beispiel über Potentiometer dynamisch geändert werden. Programmiersoftware Die PC-Programmiersoftware mit der die Logikmodul-Schaltprogramme erstellt werden, wurde in der Version 4.0 mit neuen Funktionen ausgestattet und in der Handhabung vereinfacht. Im Platziermodus verschiebt der Anwender Blöcke einfach mit der Maus. Funktionen werden verbunden, ohne zum Verbindungswerkzeug wechseln zu müssen. Zur besseren Identifizierung können bis zu 64 Blöcke zusätzlich zur Blocknummer auch mit Text-Kommentaren belegt werden. Zur Verarbeitung von Analogwerten wurden drei zusätzliche Funktionen integriert, ebenso die Funktion „Schieberegister“. Auch die Simulationsmöglichkeiten wurden erweitert. Beispielsweise kann das angeschlossene Logikmodul online simuliert werden. Und zur Offline-Simulation der Uhrzeit, etwa einer Wochenschaltuhr, muss die PC-Systemuhr nicht mehr umgestellt werden. Erweitert wurde auch die Dokumentation, die alle notwendigen Projekt-Informationen enthält, etwa Kommentare und Schaltprogramme. Elektropraktiker, Berlin 57 (2003) 12 Logikmodule aufgerüstet Mehr als doppelt so viel Speicher wie bisher, eine um den Faktor zehn schnellere Zykluszeit sowie eine Programmiersoftware mit neuen Funktionen und komfortablerer Handhabung - das sind die Hauptmerkmale, mit denen die jüngste Generation von Logikmodulen ausgestattet ist. Zwei Varianten mit und ohne Display lösen umfangreichere Aufgaben als bisher Foto: Siemens

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