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Gebäudesystemtechnik | Elektrotechnik

LCN-Sensor-Tastenfelder einrichten und konfigurieren

ep4/2010, 2 Seiten

LCN, das Local Control Network von Issendorff, steht für übersichtliche Technik und einfache Installation. So erfreuen sich auch die Sensor-Tastenfelder aus gleichem Hause zunehmender Beliebtheit. Der Hersteller verspricht Funktionalität und Komfort im eleganten Design und wirbt mit der für LCN typischen einfachen Installation und Einrichtung durch den Fachinstallateur.


Funktionsvielfalt Vom kompakten 6-fach-Tastenfeld in der Größe eines Standardschalters über das 12-fach-Element mit integrierter Bargraph-Anzeige bis hin zum multifunktionalen Infoterminal mit Sensorbedienung bietet die LCN-GT-Reihe viele Möglichkeiten (Bild ). Die kapazitiv wirkenden Sensortasten reagieren auf die Berührungsdauer, sodass mit jeder Taste bis zu drei Funktionen ausgelöst werden können. So kann man mit nur einer Taste die Rollläden steuern, das Licht schalten und dimmen oder die Heizung regeln. Das mag für den Anwender zunächst ungewohnt sein, sorgt aber auf Dauer für mehr Komfort. Die Bedienung bleibt für alle Anwendungsbereiche gleich, während die übersichtlichen Tastenfelder individuell gestaltet und dem persönlichen Geschmack angepasst werden können. Um oft benötigte Funktionen noch einfacher und sicherer bedienen zu können, lassen sich einzelne Sensorflächen zu größeren Einheiten zusammenfassen. Dazu bedarf es keinerlei Programmierkenntnisse oder komplizierter Tastenzuweisungen. Tastenlayout Das gewünschte Tastenlayout kann in der Parametrierungssoftware LCN-PRO per Mausklick ausgewählt und konfiguriert werden. Klickt man im entsprechenden LCN-Busmodul auf den Eintrag „Anschlüsse“ (Bild , im Hintergrund), öffnet sich das gleichnamige Dialogfeld. Die Tastenfelder LCN-GT6 und LCN-GT12 werden über den T-Anschluss angeschlossen und entsprechend unter diesem konfiguriert (Bild ). In der Standard-Tastenbelegung wird jeder Sensorfläche eine eigene LCN-Taste zugewiesen. Beim LCN-GT12 wirken die Sensorflächen eins bis acht auf die Tasten der A-Tabelle (A1 bis A8), die Sensorflächen neun bis zwölf auf die Tasten der B-Tabelle (B1 bis B4). Mit einem Klicken auf „Zuweisungen ändern>>“ kann man ein anderes Tastenlayout auswählen und sich die Tastenzuweisungen anzeigen lassen. Im Dialogfeld „Tasten-Zuweisungen“ werden auch die bisher verborgenen, aber überaus nützlichen Tastenkombinationen sichtbar, bei denen zwei bestimmte Tasten gleichzeitig bedient werden müssen, um eine Funktion auszulösen (Bild ). Diese bieten sich immer dann an, wenn eine Funktion nicht versehentlich ausgelöst werden soll oder darf, zum Beispiel die Aktivierung der Alarmanlage. Die Layoutbezeichnung in der Ausklappliste weist übrigens auf die Tastenanordnungen hin. So steht zum Beispiel LCN-GT12 12+8 für die Standardeinstellung mit zwölf Einzeltasten und acht Tastenkombinationen, LCN-GT12 1,8+6 für das Layout mit einer großen und acht Einzeltasten plus sechs Tastenkombinationen. Wählt man das gewünschte Layout in der Ausklappliste aus, werden die Tastenanordnungen und -kombinationen sofort grafisch angezeigt. Elektropraktiker, Berlin 64 (2010) 4 357 LCN-Sensor-Tastenfelder einrichten und konfigurieren LCN, das Local Control Network von Issendorff, steht für übersichtliche Technik und einfache Installation. So erfreuen sich auch die Sensor-Tastenfelder aus gleichem Hause zunehmender Beliebtheit. Der Hersteller verspricht Funktionalität und Komfort im eleganten Design und wirbt mit der für LCN typischen einfachen Installation und Einrichtung durch den Fachinstallateur. Wilhelm Rutenbeck Gmb H & Co. KG Niederworth 1-10 58579 Schalksmühle Telefon (0 23 55) 82-0 Telefax (0 23 55) 82-105 www.rutenbeck.de mail@rutenbeck.de Professionell und praxisgerecht - Universalmodule von Rutenbeck schnelle und sichere Montage herausragende Messwerte für 10-Gbit-Ethernet geeignet designkompatibel de-embedded tested 15 Jahre Garantie made and tested in Germany light+building 2010 Frankfurt am Main 11. -16.04.2010 Halle 8.0, Stand F30 LCN-GT-Sensor-Tastenfelder mit Konfigurationssoftware Konfiguration des LCN-GT12 am T-Anschluss Elektropraktiker, Berlin 64 (2010) 4 358 Fachzeitschrift für die Elektrofachkräfte in Handwerk und Industrie www.elektropraktiker.de HUSS-MEDIEN Gmb H Ein Unternehmen der Huss-Verlagsgruppe Berlin · München Postanschrift: 10400 Berlin Hausanschrift: Am Friedrichshain 22 10407 Berlin Telefon: 030 42151-0 Telefax: 030 42151-251 Herausgeber: Dipl.-Ing. (FH) Christoph Huss Redaktion: E-Mail: redaktion@elektropraktiker.de Dipl.-Ing. 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ISSN 0013-5569 Impressum Betätigungszeiten Wie bei LCN üblich, wird auch bei den Sensor-Tastenfeldern der GT-Reihe zwischen kurzer und langer Tastenbetätigung unterschieden. Die Zeitspanne, nach der eine Berührung als „lang“ erkannt wird, kann unter „Tastatur“ in drei Stufen eingestellt werden: Lang steht für 0,8 Sekunden, Mittel für 0,5 Sekunden und Kurz für 0,3 Sekunden (Bild ). Bargraph-Anzeige Eine Besonderheit ist die Bargraph-Anzeige des LCN-GT12. Mit ihr können analoge Soll- und Istwerte auf einer 15-stelligen LED-Leiste dargestellt werden. Um die Bargraph-Anzeige zu aktivieren, muss der Quelltyp ausgewählt werden. Hier stehen die in den LCN-Busmodulen vorhandenen Reglervariablen, Schwell- und Ausgangswerte zur Verfügung (Bild ). Der Basiswert LED1 bildet die untere Grenze des darstellbaren Wertebereiches, mit der Schrittweite bestimmt man die Auflösung und damit die obere Grenze mit dem Maximalwert für LED15. Für die Temperaturanzeige in Wohnräumen bietet sich zum Beispiel ein Basiswert von 15 °C mit der Schrittweite 1 °C an. Sollte der gemessene Wert einmal außerhalb des gewählten Darstellungsbereiches liegen, leuchten die zwei untersten bzw. obersten der LED-Leiste. Fazit Die LCN-GT-Sensor-Tastenfelder überzeugen durch zeitgemäßes Design und hervorragende Funktionalität. Darüber hinaus lassen sie sich schnell installieren und individuell auf die Bedürfnisse des Kunden einrichten. Die ausgezeichneten Voreinstellungen und Möglichkeiten in der Tastenkombination erleichtern dabei die Arbeit. Zum Einrichten eines LCN-GT-Sensor-Tastenfelds wird die Software LCN-PRO in der zur Einführung des jeweiligen LCN-GT-Typs gültigen Version benötigt. Das Programm ist im Lieferumfang enthalten und kann über www.LCN.de kostenlos heruntergeladen werden. Mit dem GT-Designer steht darüber hinaus ein komfortables Tool zur zur individuellen Gestaltung der Bedienoberflächen zur Verfügung. Tipp: Weisen Sie den Auftraggeber sorgfältig in die Bedienung des LCN-GT-Sensor-Tastenfeldes ein und lassen Sie ihn die Einstellungen ausführlich testen, bevor Sie die Arbeit beenden. Tasten-Zuweisungen und Zugriff auf Kombinationsmöglichkeiten Einstellung der Betätigungszeiten sowie Konfiguration der Bargraph-Anzeige Quelle: Issendorff

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