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Sonstige Bereiche | Elektrotechnik

Kurz informiert

ep6/2014, 2 Seiten

PV-Speicherung geht ins zweite Jahr; HEA informiert über EnEV-Änderungen; Strömer-Rätsel; Neues ep-Sonderheft "Technisches Licht"; Dena-Tool für Energieberater; Projekt untersuchte Brände bei PV-Anlagen; Mix beim Laden schont die Batterie; Film berichtet über das neue E-Haus


Branche Aktuell 448 Elektropraktiker, Berlin 68 (2014) 6 Kurz informiert PV-Speicherförderung geht ins zweite Jahr Die staatliche Förderung für Solar stromspeicher geht ins zweite Jahr. Seit dem Start des Pro gramms im Mai 2013 wurden rund 4000 Solarbatterien geför dert. Die KfW vergab dafür zins günstige Kredite in Höhe von rund 66 Mio. Euro sowie Zuschüsse von über 10 Mio. Euro. Der Bundesverband Solarwirt schaft (BSW-Solar) zieht eine positive Bilanz: „Der Staat über nimmt einen Teil der Anschaf fungskosten. Solarstromspeicher werden so fürs Eigenheim oder den Gewerbebetrieb erschwing lich. Immer mehr Menschen machen sich durch eine clevere Investition in ein Photovoltaikspei chersystem unabhängiger von fossilen Energieträgern und brin gen mit ihren Investitionen die Energiewende voran“, sagt BSW-Geschäftsführer Jörg Mayer. Das Förderprogramm könnte Tilgungszuschüsse für mehr als die doppelte Menge an Batteriespei chern pro Jahr ausschütten. Der BSW-Solar erwartet daher einen deutlich höheren Mittelabruf in diesem Jahr. „Wer die Investition in eine Photovoltaikanlage bis maximal 30 kWP plant, sollte un bedingt auch einen Batteriespei cher in Erwägung ziehen. Selbst eine Nachrüstung ist möglich, sofern die Photovoltaikanlage nach dem 31.12.2012 in Betrieb genommen wurde“, so Mayer. Für die Beantragung des Zuschus ses akzeptiert die KfW neben der Fachunternehmererklärung auch den PV-Speicherpass, den der BSW-Solar und der ZVEH entwi ckelt haben. HEA informiert über EnEV-Änderungen Bis 2050 soll in Deutschland ein nahezu klimaneutraler Gebäude bestand erreicht werden. Deshalb wird die Energieeinsparverord nung (EnEV) in regelmäßigen Ab ständen angepasst, zuletzt am 1. Mai 2014. Die HEA-Fachge meinschaft für effiziente Energie anwendung hat auf 36 Seiten zusammengestellt, was sich ge genüber der bisherigen EnEV im Wesentlichen veränderte und was Architekten, Planer, Bauherren, Mieter und Vermieter beachten müssen. Zwei Beispiele: Der Wert des nicht erneuer baren Anteils des Primärenergie faktors für Strom lautete vor der Novelle 2,6, beträgt jetzt 2,4 und wird in einer nächsten Stufe ab dem 1. Januar 2016 auf 1,8 ab gesenkt. ep-Expertenrat Unsere Experten stehen Ihnen am Dienstag, dem 24.06.2014, von 9 bis 21 Uhr, zur kostenfreien Beratung zur Verfügung. Der ep sponsert diesen Service. Außer den norma len Telefongebühren fallen für Sie keine Kosten an. Geben Sie lediglich Ihre siebenstellige ep-Kunden nummer an (siehe 1. Zeile des Etiketts oder letzte Rechnung). Schwerpunkte: Berufsunfähigkeit, Altersvorsorge, Unfall, Kfz, Betriebshaftpflicht, aber auch Sonstiges zum Thema Ansprechpartner: Hans-Herrmann Lüschen, unabhängiger, gerichtlich zugelassener Versicherungsberater Hotline: 0441 6835811 oder 0177 8410425 Schwerpunkte: Betriebliche und private Altersvorsorge, Makler-, Berater-, Vermittlerhaftung, Steuerberatung, Sanierung, Unternehmensnachfolge Ansprechpartner: Johannes Fiala, Rechtsanwalt (München), geprüfter Finanz- und Anlageberater, Bankkaufmann, Betriebswirt (MBA) Hotline: 089 179090-0 Schwerpunkte: Vergabe- und Bauvertragsrecht, VOB, z. B. Mängelansprüche, Verzugsschäden, Vergütungsansprüche, Präqualifikation, Abnahme, Schlussrechnung Ansprechpartnerin: Annett Süß, Rechtsanwältin (Dresden), Fachanwältin für Bau- und Architektenrecht Hotline: 0351 8489094 Schwerpunkte: EIB, LON, Gebäudevisualisierungen, Rekonstruktion von Bus-Anlagen Ansprechpartner: Hannes Leidenroth Dipl.-Ing. (FH) Hotline: 04481 8970 oder 0151 17213569 Schwerpunkte: EIB, LON, DDC-Systeme, Mediensteuerungen, Visualisierungssysteme Ansprechpartner: Peer Schmidt Dipl.-Ing. (FH), Sachverständiger für Gebäudeautomation Hotline (17 bis 21 Uhr): 0700 73377246 Strömer-Rätsel Mitmachen und gewinnen In diesem Monat verlosen wir drei „Tool-Check Plus“-Werkzeug sets von Wera. Mit dem Kraft form-Handgriff und den Bits kann sich der Anwender bis zu 28 unterschiedliche Handschrau bendreher mit den verschiedens ten Profilen und Größen zusam menstellen. Darüber hinaus enthält das Set sieben Nüsse, einen Nuss-Adapter und eine Bit-Ratsche. Alle Werkzeuge sind übersichtlich in einer robusten Kunststoff-Box verstaut. Um an unserem Gewinnspiel teil zunehmen, müssen Sie einfach dieses kleine Rätsel lösen: Um 7 Uhr verlässt Strömers Geselle Emil den Betrieb und radelt mit einer Durchschnittsge schwindigkeit von 12 km/h zur Bau stelle. Sein Kol lege Peter fährt um 7:30 Uhr hinter her, tritt kräftig in die Pedalen und schafft einen Schnitt von 30 km/h. Frage: Wann wird Emil von Peter überholt? Ihre - hoffentlich richtige - Ant wort können Sie uns per Post, Fax oder E-Mail zusenden: Redaktion Elektropraktiker Am Friedrichshain 22 10407 Berlin Fax: 030 42151251 E-Mail: redaktion@elektropraktiker.de Wir wünschen allen Teilnehmern viel Glück. Einsendeschluss ist der 30.06.2014. HEA-Fachinformation zur EnEV 2014 Quelle: HEA Branche Aktuell Elektropraktiker, Berlin 68 (2014) 6 449 Neue Energieausweise für Wohngebäude müssen künftig die Angabe der Effizienzklasse ent halten. Die Effizienzklassen wer den dabei, ähnlich wie bei Haus haltgeräten, mit Buchstaben an gegeben. Für Energieausweise gelten verschärfte Anforderungen. Einerseits müssen sie direkt nach Fertigstellung eines Gebäudes ausgestellt und übergeben wer den. Andererseits sind Energie ausweise bei Immobilienverkäu fen vorzulegen oder gut sichtbar auszulegen. Die HEA-Fachinformation steht allen Interessierten kostenlos als Download unter www.hea.de zur Verfügung. Dena: Online-Tool für Energieberater Architekten und Energieberater können die Wirtschaftlichkeit energetischer Sanierungen in Ein-und Zweifamilienhäusern ab so fort online berechnen. Die Deut sche Energie-Agentur (Dena) hat dazu ein kostenfreies Angebot entwickelt, das unter www. zukunft-haus.info/wirtschaftlichkeitstool zu finden ist. Das Online-Werkzeug stellt so wohl die Sanierungskosten für die Instandsetzung als auch die ener gieeffizienzbedingten Mehrkosten dar. Letztere werden dann mit der prognostizierten Energiekosten einsparung verglichen. Die Soft ware berücksichtigt dabei auch Vorteile aus einer Förderung, wie etwa einen Tilgungszuschuss aus einem KfW-Kredit. Bei der Berechnung helfen vorein gestellte Kostendaten für Ener giesparmaßnahmen, die sich bei Bedarf verändern lassen. Gleich zeitig werden die laufenden Kos ten im Betrieb des Gebäudes für Heizenergie und Instandhaltung zum Vergleich herangezogen. Das Online-Programm berücksichtigt noch weitere Faktoren, beispiels weise Betrachtungszeitraum, In flation, Kalkulationszins und Ener giepreissteigerung. Projekt untersuchte Brände bei PV-Anlagen Solaranlagen zur Stromerzeugung stellen ein sehr geringes Brand risiko dar, aber dieses Risiko sollte von Anlagenbesitzern trotz dem ernst genommen werden. Gute Planung und Installation sowie regelmäßige fachmänni sche Wartung können die meisten Sicherheitsprobleme verhindern und gleichzeitig einen verläss lichen Betrieb der Anlage über Jahrzehnte sicherstellen. So lau ten die wichtigsten Ergebnisse eines auf dreieinhalb Jahre an gelegten Forschungsprojektes zur Bewertung von Brandrisiken in PV-Anlagen, das unter Feder führung des TÜV Rheinland und des Fraunhofer ISE durchgeführt wurde. Dabei haben die Forscher systematisch Schadenfälle bei Solaranlagen in Deutschland un tersucht. Projektleiter Florian Reil vom TÜV Rheinland fasst die Resultate so zusammen: „Die Brand- und Ausfallrisiken von So laranlagen lassen sich eindeutig auf ein Minimum reduzieren, be vor die Anlage überhaupt ans Netz geht. Denn die häufigsten Brand ursachen sind Installationsfehler gefolgt von Produkt- und Pla nungsmängeln.“ Mix beim Laden schont die Batterie Im Projekt Rheinmobil soll am Beispiel von Dienst- und Pendler fahrten gezeigt werden, dass bestimmte Einsatzprofile einen wirtschaftlichen Betrieb von Elek trofahrzeugen möglich machen. Voraussetzung für eine noch stär kere Auslastung ist eine Schnell ladung, die bei den Projektfahr zeugen derzeit rund 30 min dau ert; für konventionelles Laden sind aktuell Stillstandzeiten von neun Stunden erforderlich. Bis lang gab es zum Einfluss der Schnellladetechnologie auf die Batterieleistung kaum Erfahrun gen oder wissenschaftliche Er kenntnisse aus dem realen Be trieb. „Die ersten 100000 km haben uns nun ein wesentliches Ergebnis geliefert: Zwar ist die Schnellladung Voraussetzung für die hohe Auslastung, wir können aber nicht ausschließlich auf diese Technologie setzen. Der richtige Ansatz ist der gesteuerte Mix aus schneller und konventio neller Ladung. So können wir hohe Fahrzeugverfügbarkeit mit einer nachhaltigen Nutzung der Technologie in Einklang bringen“, sagt Dr. Kevin Stella, einer der Koordinatoren des Projekts. Der Einsatz im Pendelverkehr zeigte, dass bei ausschließlicher Schnellladung kein Spannungs ausgleich zwischen den einzelnen Batteriezellen erfolgte (passives Balancing): Die Zellen wurden unterschiedlich stark ge- und ent laden. Damit hätte sich die nutz bare Kapazität der Batterie lang fristig verringert. Die Lösung: Bei längeren Stillstandzeiten des Fahrzeugs - etwa über Nacht - setzt Rheinmobil nun auf konven tionelles Laden. „Das eröffnet zudem die Möglichkeit, das Fahr zeug mit batteriebetriebener Kli maanlage im Sommer vor Fahrt antritt auf die gewünschte Tempe ratur zu kühlen oder im Winter vorzuheizen. So lässt sich der Energieverbrauch während der Fahrt reduzieren, da die notwen dige Energie nicht aus der Batterie entzogen wird“, sagt Stella. Quelle: Premiere des neuen E-Hauses auf der Light+Building Film berichtet über das neue E-Haus Auf der Light+Building in Frankfurt am Main präsentierte sich das E-Haus der Elektrohandwerke in einer neuen Ausgabe. Alle, die bisher noch keine Gelegenheit hatten, das Paradebeispiel für vernetzte, intelligente Gebäudetechnik „live“ in Augenschein zu nehmen, können dies nun nachholen: Unter www.zveh.de/e-hausfilm2014 vermittelt ein dreiminütiger Film einen ersten Eindruck von den verschiedenen Funktionalitäten des Gebäudes. Im Fokus stehen die Themen Energiemanagement, dezentrale Erzeugung und Speicherung sowie Komfort, Sicherheit und generationenüber greifendes, multifunktionales Wohnen. Neues ep-Sonderheft „Technisches Licht“ Die Licht- und Beleuchtungs technik erlebt derzeit mit dem Einzug der LED einen rasanten Wandel. Die Vielfalt der mög lichen Produkte und immer kürzere Innovationszyklen er schweren allerdings die Be wertung der optimalen Licht lösung und führen zu ständig steigenden Anforderungen an die fachgerechte Planung und Errichtung von Beleuchtungs anlagen. Umso wichtiger sind fundierte technische Kennt nisse, die im Mittelpunkt des neuen ep-Sonderheftes „Tech nisches Licht“ stehen. Es spannt den Bogen von den Auswirkungen der EU-Lampen regulierung über die Installa tions- und Sicherheitstechnik bis hin zur Konstantlichtrege lung mit Präsenzmeldern. Ein weiteres Kapitel befasst sich ausführlich mit der LED-Technik. Weitere Informationen mit Be stellmöglichkeit erhalten Sie unter www.elektropraktiker. de/sonderhefte Quelle:

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