Sonstige Bereiche
|
Elektrotechnik
Kurz informiert
ep12/2010, 3 Seiten
ZVEH und Lightcycle starten Initiative Pünktlich zur dunklen Jahreszeit gaben der ZVEH und Lightcycle den Startschuss für die gemeinsame Initiative „Setze Lichtzeichen!“. Sie informiert über die wirtschaftlich sinnvolle Nutzung und die umweltgerechte Entsorgung von Leuchtstoff- und Energiesparlampen. Schließlich stehen die Elektrohandwerksbetriebe dem Kunden am nächsten und beraten ihn beim Einsatz moderner, energieeffizienter Leuchtmittel im privaten und im gewerblichen Bereich. Der Austausch alter Lampen und deren fachgerechte Entsorgung sind dabei wichtige Punkte. Die bundesweite Altlampen-Rücknahme erfolgt über die öffentlichrechtlichen Entsorgungsstellen, die von Kommunen und Landkreisen betrieben werden, sowie über das privatwirtschaftlich organisierte Sammelstellensystem von Lightcycle. Bei den Großmengen-Sammelstellen des Lightcycle-Systems können Lampen gewerblicher Herkunft in unbegrenzter Menge kostenfrei abgeliefert werden. Voraussetzung ist lediglich die ordnungsgemäße Befüllung der Behältnisse. Für die Unternehmen der E-Handwerke, die selbst als Sammelstelle aktiv werden möchten, steht ein umfangreiches Werbemittelpaket zur Verfügung. Es enthält neben einer Sammelbox auch einen Gesprächsleitfaden für die Beratung beim Lampenkauf, 100 Informationsflyer für die Kunden und einige praktische Werbemittel, mit denen Fachbetriebe im Ladengeschäft auf ihren Service aufmerksam machen können. Alle Informationen zur gemeinsamen Initiative „Setze Lichtzeichen!“ finden Fachbetriebe unter www.profi.lichtzeichen.de DKE-Referent Bernd Schröder verabschiedet Das insbesondere für die Normenreihe DIN VDE 0100 „Errichten von Niederspannungsanlagen“ zuständige DKE-Komitee 221 verabschiedete auf seiner Sitzung in Eisenach den langjährigen Referenten Bernd Schröder. In den drei Jahrzehnten seiner hauptamtlichen Betreuung der Normungsarbeit des DKE K 221 und der Unterkomi-BRANCHE AKTUELL Elektropraktiker, Berlin 64 (2010) 12 976 KURZ INFORMIERT ep-Expertenrat Unsere Experten stehen Ihnen am Dienstag, dem 21.12.2010, von 9 bis 21 Uhr, zur kostenfreien Beratung zur Verfügung. Der ep sponsert diesen Service. Außer den normalen Telefongebühren fallen für Sie keine Kosten an. Geben Sie lediglich Ihre siebenstellige ep-Kundennummer an (siehe 1. Zeile des Etiketts oder letzte Rechnung). Schwerpunkte: Berufsunfähigkeit, Altersvorsorge, Unfall, Kfz, Betriebshaftpflicht, aber auch Sonstiges zum Thema Ansprechpartner: Hans-Herrmann Lüschen, unabhängiger, gerichtlich zugelassener Versicherungsberater Hotline: 0441 6835811 oder 0177 8410425 Schwerpunkte: Altersvorsorge, Steuerrecht, Beraterhaftung, „Schrottimmobilien“, Sanierungen, Unternehmensnachfolge Ansprechpartner: Johannes Fiala, Rechtsanwalt (München), geprüfter Finanz- und Anlageberater, Bankkaufmann, Betriebswirt (MBA) Hotline: 089 179090-0 Schwerpunkte: Vergabe- und Bauvertragsrecht, VOB, z. B. Mängelansprüche, Verzugsschäden, Vergütungsansprüche, Präqualifikation, Abnahme, Schlussrechnung Ansprechpartnerin: Annett Süß, Rechtsanwältin (Dresden), Fachanwältin für Bau- und Architektenrecht Hotline: 0351 8489094 Schwerpunkte: EIB, LON, Gebäudevisualisierungen, Rekonstruktion von Bus-Anlagen Ansprechpartner: Hannes Leidenroth Dipl.-Ing. (FH) Hotline: 04481 8970 oder 0151 17213569 Schwerpunkte: EIB, LON, DDC-Systeme, Mediensteuerungen, Visualisierungssysteme Ansprechpartner: Peer Schmidt Dipl.-Ing. (FH), Sachverständiger für Gebäudeautomation Hotline (17 bis 21 Uhr): 0700 73377246 In diesem Monat verlosen wir das vielseitige Video-Überwachungsset DMR-150SET von Monacor. Zum Paket gehört ein lüfterloser 4-Kanal-Digitalrekorder mit eingebauter 250-GB-Festplatte, zwei IP66-geprüfte Fix-Focus-Kameras mit Tag-Nacht-Funktion und Infrarot-LEDs sowie umfassendes Installationsmaterial. Eine USB-Schnittstelle am Rekorder ermöglicht eine Bildauswertung am PC, ein Netzwerkanschluss den Zugriff über einen Web-Browser. Um an unserem Gewinnspiel teilzunehmen, müssen Sie einfach dieses kleine Rätsel lösen: „Wie viele Weihnachtskarten verschicken wir denn in diesem Jahr?“, fragt Elektromeister Strömer überrascht, als ihm seine Frau einen dicken Stapel zum Unterschreiben auf den Schreibtisch legt. Sie antwortet: „Es handelt sich um eine dreistellige Zahl mit einer Quersumme von 15. Wenn Du die Summe aus der ersten und der dritten Ziffer verdoppelst, erhältst Du das Dreifache der zweiten Ziffer.“ „Da fehlt aber noch eine Angabe“, entgegnet Strömer nach kurzem Überlegen. „Ach ja“, sagt seine Frau, „die zweite Ziffer ist um 2 größer als die erste.“ Frage: Wie viele Weihnachtskarten sind es? Ihre - hoffentlich richtige - Antwort können Sie uns per Post, Fax oder E-Mail zusenden: Redaktion Elektropraktiker Am Friedrichshain 22 10407 Berlin Fax: 030 42151251 E-Mail: redaktion@elektropraktiker.de Wir wünschen allen Teilnehmern viel Glück. Einsendeschluss ist der 31.12.2010. Mitmachen und gewinnen Lightcycle-Geschäftsführer Christian Ludwig (li.) und ZVEH-Hauptgeschäftsführer Ingolf Jakobi (re.) gaben den Startschuss für die gemeinsame Initiative „Setze Lichtzeichen!“ Foto: ZVEH tees fiel der Umbau der seinerzeitigen autonomen deutschen VDE 0100:1973-05 in eine europäisch harmonisierte Normenreihe DIN VDE 0100 in modularem Aufbau. Des Weiteren wurden mit Bernd Schröder die ursprünglich eigenständigen Normen DIN VDE 0107 für medizinisch genutzte Bereiche und der Reihe DIN VDE 0108 für Starkstromanlagen und Sicherheitsstromversorgung in baulichen Anlagen für Menschenansammlungen in die Reihe DIN VDE 0100 überführt. Der Vorsitzende des DKE K 221 Dr. Ulrich Spindler, der ZVEH-Beauftragte für das Normenwesen Burkhard Schulze sowie der Vorsitzende des DKE UK 221.3 - „Bauliche Anlagen für Menschenansammlungen“ - Eberhard Schott, würdigten das große Engagement Schröders. Neuer hauptamtlicher Referent des Komitees ist Dirk Barthel, der bereits zwei Jahre im „Tandem“ mit Bernd Schröder die Normungsarbeit des DKE K 221 wahrgenommen hat. Software zur Wärmepumpen-Optimierung Mit der kostenlosen Software „Wärmepumpen-Optimus“ erweitert Stiebel Eltron sein Angebot an Planungssoftware zur Unterstützung von Fachhandwerkern, Architekten und Fachplanern. Das Programm wurde speziell für bestehende Anlagen entwickelt, die saniert werden sollen. Nach der komfortablen Eingabe aller relevanten Daten zu Gebäude, einzelnen Räumen und bestehender Wärmeverteilung inklusive Heizkörpern liefert es eine Be-BRANCHE AKTUELL Elektropraktiker, Berlin 64 (2010) 12 977 PV-Wissen für Elektrofachkräfte In ihrer Ausgabe 11/12-2010 berichtet unsere Schwesterzeitschrift u. a. über diese Themen: · Solarzentrum Mecklenburg-Vorpommern · PV-Konferenzen in Valencia · FVEE-Jahrestagung: Forschung für das Zeitalter der erneuerbaren Energien · Technologiesprung in der Solarzellenfertigung · Praxis-Wissen für die Elektromobilität · Neue Produkte · PV-Anlage für feuergefährdete Betriebsstätte · Kein Geld verschenken in der Photovoltaik · Grundwissen Steuern · Klima-Allianzen der Zukunft · Absturzsicherung · Neue Spezifikation zum Überspannungsschutz · Schutzzuverlässigkeit in dezentralen Verteilnetzen · Topographischer Einfluss auf Dünnschicht-Photovoltaik · EMV: Laborprüfung eines Zentralwechselrichters · Einfluss ammoniakhaltiger Atmosphären · Reihenklemmen für DC-Anwendungen · Prüfung und Zertifizierung von PV-Modulen · Wenn ein Gebäude mit PV-Anlage Feuer fängt · Österreichs Straßenbeleuchtung wird aufgerüstet · Lehrgänge, Solarwissen und Fachliteratur Ein kostenloses Probeheft können Sie anfordern unter www.ep-photovoltaik.de Stabswechsel im DKE-Normenkomitee 221 Das Foto zeigt den neuen Referenten Dirk Barthel (li.) und seinen Vorgänger Bernd Schröder (re.) an der bronzenen Erinnerungstafel am Karlsplatz in Eisenach. Dort stand einst das Hotel Zimmermann, in dem am 22./23. November 1895, also vor 115 Jahren, das Komitee die ersten Sicherheitsvorschriften des VDE für Starkstromanlagen verabschiedete Foto: DKE Irene Wustrow (Vertrieb) - Monika Fleischer (Mediaberatung), Rüdiger Tuzinski (Chefredaktion), Sabine Funke (Layout), Sascha Richter (Redaktion), Waltraud Schwaß (Redaktion), Stefan Winterfeldt (Redaktion) - René Drescher (Redaktion), Sandra Pirl (Abo-Service), Torsten Ernst (Objektleitung), Marion Buchheister (Redaktion), Holger Kötzsch (Redaktion), Angelika Baldau (Mediaberatung) - Petra Richter (Technische Grafik), Wolfhard Spies (Lektorat), Monika Heindl (Mediaberatung), Stephan Köhn (Mediaberatung), Lana Geißler (Redaktion), Olaf Weinert (Vertriebsleitung) Liebe Leserinnen und Leser, das -Team wünscht Ihnen ein frohes Fest und einen guten Start ins neue Jahr wertung des kompletten Systems unter Berücksichtigung der zuvor ausgewählten Wärmepumpe. Dabei bietet es auch den notwendigen hydraulischen Abgleich, der nach der Energieeinsparverordnung und zum Beispiel für die Bewilligung einer Förderung durch die KfW-Bankengruppe oder das Marktanreizprogramm (MAP) gefordert wird. „Ganz abgesehen davon, dass der hydraulische Abgleich von diversen Normen gefordert wird, ist er aber auch absolut notwendig, um das Heizsystem mit höchstmöglicher Effizienz zu betreiben“, so Frank Röder, Leiter der Planungsabteilung bei Stiebel Eltron. Günter Hermann mit 73 Jahren verstorben Die Elektrohandwerke trauern um Günter Hermann. Der Ehrenobermeister der Elektro-Innung Berlin und ehemalige Landesinnungsmeister des LIV Berlin/Brandenburg ist am 29. Oktober 2010 nach schwerer Krankheit im Alter von 73 Jahren verstorben. Am 10. März 1966 legte Hermann die Meisterprüfung in der Handwerkskammer Berlin ab. Sein praktisches Meisterstück war die Verlegung der gesamten Elektrik in der St.-Wilhelm-Kirche in Berlin-Spandau einschließlich der kompletten Glockensteuerung. Mit anfangs zwei Monteuren gründete er am 1. Januar 1967 seinen eigenen Elektrobetrieb in Berlin-Kladow. 1993 wurde Günter Hermann Obermeister der Elektro-Innung Berlin und im Jahr 2000 Landesinnungsmeister des LIV Berlin/Brandenburg. Am 16. November 2005 ernannte ihn seine Innung zum Ehrenobermeister. Darüber hinaus würdigte der ZVEH seine großen Verdienste im vergangenen Jahr mit der Ehrennadel des Verbandes in Silber. In all seinen Ehrenämtern und in der beruflichen Praxis lag Günter Hermann stets die Nachwuchsförderung besonders am Herzen. Zu seinem 70. Geburtstag veröffentlichte er seine Biografie unter dem Titel „Elektrohandwerk - die große Herausforderung“, um vor allem dem elektrotechnischen Nachwuchs den durchaus empfehlenswerten Weg vom Lehrling zum selbstständigen Unternehmer aufzuzeigen. KNX und EEBus gründen Allianz In Darmstadt wurde kürzlich die Allianz für Smart Energy Solutions gegründet. Sie will auf der Basis von KNX und EEBus eine herstellerneutrale Schnittstelle zwischen der Gebäudeautomation und den intelligenten Verteilnetzen entwickeln. „Wir freuen uns über diese Allianz zwischen KNX und dem EEBus. Das ist ein wichtiger Schritt hin zu der Entwicklung international einheitlicher Energiemanagement-Anwendungen“, sagt Heinz Lux, Direktor der KNX Association. „Dazu soll der weltweite KNX-Standard ISO/IEC 14543 um Smart-Metering- und Smart-Grid-Anwendungen erweitert werden. Mittels dieser Dienste können Energietarife in Zukunft unabhängig vom Anbieter zum Kunden, also in dessen Gebäude oder Haus übertragen werden. So wird ein geräte- und herstellerübergreifendes, kundengerechtes und automatisches Energie-Lastmanagement bis auf Geräteebene möglich“, so Lux. „Der EEBus ist in erster Linie eine Schnittstelle für Energiemanagement-Funktionen zwischen Energieversorger und Kunde im intelligenten Stromnetz der Zukunft“, so Peter Kellendonk, der an der Entwicklung des EEBus federführend beteiligt war. Zunächst wollen die Allianz-Partner einheitliche Smart-Energy-Anwendungen - sogenannte Use Cases - definieren, daraus Datenmodelle ableiten und eine Semantik entwickeln, um die „Interoperabilität“ intelligenter Energieverbraucher sicherzustellen. BRANCHE AKTUELL Elektropraktiker, Berlin 64 (2010) 12 978 Die Geschäftslage der elektro-und informationstechnischen Handwerksbetriebe ist so gut wie lange nicht mehr. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Konjunkturumfrage des ZVEH, die im September 2010 vom Volkswirtschaftlichen Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen durchgeführt wurde: 44,3 % der befragten Betriebe bezeichneten ihre gegenwärtige Geschäftslage mit „gut“; nur 13,7 % erachten sie als „schlecht“. Ein solches Ergebnis wurde seit 1995 nicht mehr erreicht. „Dieses Umfrageergebnis bestätigt die Stimmung, die der ZVEH bei seinen Auftritten auf den großen Branchenmessen in diesem Jahr verspürt hat. Die E-Handwerke befinden sich im klaren Aufwärtstrend, die Nachfrage nach Energieeffizienz und Gebäudevernetzung füllt die Auftragsbücher - und das gilt offensichtlich gleichermaßen für die Mitgliedsbetriebe in Ost und West“, analysiert ZVEH-Hauptgeschäftsführer Ingolf Jakobi die Auswertung. Besonders erfreulich sei, dass sich auch die anderen Indikatoren der Konjunkturlage weiter verbessert hätten. Fast jedes vierte Unternehmen meldet einen Auftragsbestand, der über zwei Monate hinausreicht. Im Herbst 2009 waren dies nur knapp 19 %. Die Umfrageergebnisse zeigten deutlich, dass vor allem die Aufträge aus der gewerblichen Wirtschaft und von privaten Auftraggebern am stärksten zugenommen haben. Die öffentliche Hand hingegen vergebe nur zögerlich mehr Aufträge. Wirtschaftliche Lage im Elektrohandwerk so positiv wie lange nicht mehr Günter Hermann - hier beim Empfang anlässlich seines 70. Geburtstages im Jahre 2007 Foto: ep-Archiv Herzlichen Glückwunsch In unserer Oktober-Ausgabe gab es insgesamt drei Exemplare des Fachbuches „Prüfung ortsfester und ortsveränderlicher Geräte“ von Klaus Bödeker zu gewinnen. Sie gehen an Thomas Lehmann in Torgau, Karl Wacker in Remshalden und Timo Bühler in Kreuztal. Wir gratulieren den Gewinnern sehr herzlich. Gefragt hatten wir nach der Länge einer Strecke. Die richtige Lösung lautete: 30 km.
Downloads
Laden Sie diesen Artikel herunterTop Fachartikel
In den letzten 7 Tagen:
Sie haben eine Fachfrage?
