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Elektrotechnik
Kurz informiert
ep7/2013, 2 Seiten
BRANCHE AKTUELL 476 Elektropraktiker, Berlin 67 (2013) 7 KURZ INFORMIERT ZVEI: Andreas Bettermann im Amt bestätigt Auf ihrer Jahrestagung in Berlin haben die Mitglieder des ZVEI-Fachverbands Installationsgeräte und -systeme den Vorsitzenden Andreas Bettermann im Amt bestätigt. Ebenfalls wiedergewählt wurden seine Stellvertreter Hans-Georg Krabbe, Otto Kirchner und Daniel Hager. Mit Blick auf die Energiewende sieht Bettermann optimistisch in die Zukunft. Gebäude würden in Zukunft anders geplant, gebaut und betrieben. „Die Anforderungen an die Elektroinstallation steigen und führen zu immer komplexeren Infrastrukturen. Das bedeutet auch eine enge Vernetzung der beteiligten Branchen“, so der Vorsitzende des Fachverbandes. Die politischen Rahmenbedingungen im Gebäudemarkt hätten Einfluss auf neue Geschäftsmodelle und auf Produktmärkte. „Durch die Verpflichtung der ,Energy Performance Building Directive` (EPBD) wird im Jahr 2021 das Null-Energiehaus zum Baustandard. Mit der Anreizpolitik des EEG zur dezentralen Energieeinspeisung im Gebäude werden erhebliche Impulse für den Elektroinstallationsmarkt gesetzt.“ Bettermann erwartet in naher Zukunft angepasste Batteriesysteme bezüglich Leistung und Preis, die besonders dem Bussystem KNX und mit ihm neue Applikations-Chancen für das Energiemanagement ermöglichen. „Vernetzung ist die Königsdisziplin in der elektrischen Installationstechnik. Nur mit top ausgebildeten Systemintegratoren können die Zukunftstechnologien Realität werden“, so Bettermann. Wichtiger denn je sei dabei das Teamwork von Industrie, Handwerk und technischer Normung bei der Einführung von Technologien und Systemen. Messe zum Ambient Assisted Living (AAL) Bauen, Wohnen und Gesundheit im demografischen Wandel sind die Themen der neuen Messe „Zukunft Lebensräume“, die am 29. und 30. Oktober 2013 erstmals in Frankfurt am Main stattfindet. Nachhaltige Baukonzepte, Stadtplanung, Barrierefreiheit sowie neuartige und generationenübergreifende Wohnformen stehen dort ebenso im Mittelpunkt wie modular aufgebaute Betreuungs-, Service- und Freizeitkonzepte. Experten der jeweiligen Branchen präsentieren Praxisbeispiele und erfolgreiche Kooperationen zwischen Wohnungswirtschaft, Bau- und Der neue ep-Expertenrat Unsere Experten stehen Ihnen am Dienstag, dem 23.07.2013, von 9 bis 21 Uhr, zur kostenfreien Beratung zur Verfügung. Der ep sponsert diesen Service. Außer den normalen Telefongebühren fallen für Sie keine Kosten an. Geben Sie lediglich Ihre siebenstellige ep-Kundennummer an (siehe 1. Zeile des Etiketts oder letzte Rechnung). Schwerpunkte: Berufsunfähigkeit, Altersvorsorge, Unfall, Kfz, Betriebshaftpflicht, aber auch Sonstiges zum Thema Ansprechpartner: Hans-Herrmann Lüschen, unabhängiger, gerichtlich zugelassener Versicherungsberater Hotline: 0441 6835811 oder 0177 8410425 Schwerpunkte: Betriebliche und private Altersvorsorge, Makler-, Berater-, Vermittlerhaftung, Steuerberatung, Sanierung, Unternehmensnachfolge Ansprechpartner: Johannes Fiala, Rechtsanwalt (München), geprüfter Finanz- und Anlageberater, Bankkaufmann, Betriebswirt (MBA) Hotline: 089 179090-0 Schwerpunkte: Vergabe- und Bauvertragsrecht, VOB, z. B. Mängelansprüche, Verzugsschäden, Vergütungsansprüche, Präqualifikation, Abnahme, Schlussrechnung Ansprechpartnerin: Annett Süß, Rechtsanwältin (Dresden), Fachanwältin für Bau- und Architektenrecht Hotline: 0351 8489094 Schwerpunkte: EIB, LON, Gebäudevisualisierungen, Rekonstruktion von Bus-Anlagen Ansprechpartner: Hannes Leidenroth Dipl.-Ing. (FH) Hotline: 04481 8970 oder 0151 17213569 Schwerpunkte: EIB, LON, DDC-Systeme, Mediensteuerungen, Visualisierungssysteme Ansprechpartner: Peer Schmidt Dipl.-Ing. (FH), Sachverständiger für Gebäudeautomation Hotline (17 bis 21 Uhr): 0700 73377246 Strömer-Rätsel Mitmachen und gewinnen Mit etwas Glück können Sie in diesem Monat ein Exemplar unseres Fachbuches „Stationäre Batterie-Anlagen“ von Edgar Schoop gewinnen. Es beschreibt umfassend die spezifischen Merkmale und Einsatzmöglichkeiten verschiedener Batterietypen und geht auf die Auslegung, Dimensionierung und Berechnung von Anlagen ein. Um an unserem Gewinnspiel teilzunehmen, müssen Sie einfach dieses kleine Rätsel lösen: Elektromeister Strömer will pünktlich beim Kunden sein. Er überlegt: „Wenn ich um 9 Uhr aufbreche und mit einer Geschwindigkeit von 40 km/h fahre, komme ich eine Viertelstunde zu spät. Starte ich um 9:10 Uhr mit 60 km/h, bin ich genau zu der vereinbarten Zeit dort.“ Frage: Welche Entfernung muss der Elektromeister zurücklegen? Ihre - hoffentlich richtige - Antwort können Sie uns per Post, Fax oder E-Mail zusenden: Redaktion Elektropraktiker Am Friedrichshain 22 10407 Berlin Fax: 030 42151251 E-Mail: redaktion@elektropraktiker.de Wir wünschen allen Teilnehmern viel Glück. Einsendeschluss ist der 31.07.2013. Foto: Andreas Bettermann BRANCHE AKTUELL Elektropraktiker, Berlin 67 (2013) 7 477 Gesundheitssektor. Die Fachleute der DKE stellen auf der Messe aktuelle Normungsaktivitäten und Publikationen im Bereich Ambient Assisted Living (AAL) vor, so beispielsweise die VDE-Anwendungsregel VDE-AR-2757-3, die Kriterien für die Auswahl und Installation von AAL-Komponenten im eigenen Zuhause enthält. Zudem stehen Prüf- und Zertifizierungsleistungen im Bereich intelligente Heimvernetzung des VDE-Instituts im Mittelpunkt. Bewerbungsfrist für den „Elmar“ verlängert Nach einer Verlängerung der Frist können Elektrohandwerksunternehmen mit Hauptsitz in Deutschland ihre Bewerbung für den „Elmar“ noch bis zum 31. Juli 2013 einreichen. Mit dem Preis würdigt die Initiative „Elektromarken. Starke Partner.“ jedes Jahr E-Betriebe, die sich durch herausragendes Markenverständnis und die konsequente Umsetzung von Markenkonzepten auszeichnen. Verliehen wird der „Elmar 2013“ am 3. Dezember 2013 beim Markenforum der Elektrobranche in Frankfurt am Main. Weitere Infos: www.elektromarken.de Stiebel-Eltron mit neuem Logistikzentrum Nur wenige Monate nach der offiziellen Grundsteinlegung wurde das neue Logistikzentrum von Stiebel-Eltron in Holzminden in Betrieb genommen. „Das war eine Fertigstellung in Rekord-Bauzeit“, sagte Andreas Fumfél, der Leiter der Bauabteilung in Holzminden. Bei der offiziellen Einweihung betonte der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil, dass bei allen Diskussionen und Betrachtungen zur Energiewende nicht nur die Erzeuger-, sondern unbedingt auch die Verbraucherseite zu beachten sei, wobei gerade die Wärmepumpe immenses Potential biete. „Der Wärmemarkt kann in Sachen Energiewende als schlafender Riese bezeichnet werden“, so Weil. Das neue Logistikzentrum konnte mit einer Investition von knapp 7 Mio. Euro realisiert werden. Von hier fließen alle Warenströme zu Kunden in ganz Deutschland und zu 17 Tochtergesellschaften in Europa, Asien und Amerika. Annähernd 350000 Geräte stehen im Fertigwarenlager abrufbereit zur Verfügung. E-Speicherheizungen: Verbot aufgehoben Nachdem der Bundesrat die Neufassung des Energieeinspargesetzes (EnEG) passieren ließ, müssen Elektrospeicherheizungen nicht mehr, wie bisher vorgesehen, ab 2020 ausgebaut werden. Der ZVEH und seine Landesverbände hatten sich im aktuellen Gesetzgebungsverfahren intensiv dafür eingesetzt, das Potential der Geräte im Rahmen eines intelligenten Lastmanagements nicht voreilig zu verschenken. Die Aufhebung des Verbotes ist nach Auffassung der Elektrohandwerke ein wichtiges Signal für die fällige Neugestaltung des Strommarktes. Weitere Schritte zur Einbindung des Gebäudes in das zukünftige Smart Grid müssten nun folgen. Denn auch über andere Lasten, wie beispielsweise Wärmepumpen oder Warmwasserspeicher, sowie die Integration von PV-Anlagen und Batteriespeichern mitsamt einer intelligenten Gebäudesteuerung kann der Endverbraucher Kapazitäten für ein aktives Energiemanagement zur Verfügung stellen. Anwender-Workshop zu IO-Link Die IO-Link-Firmengemeinschaft veranstaltet am 24. Oktober 2013 in Stuttgart den ersten Anwender-Workshop zu diesem Kommunikationssystem auf der Sensor-/Aktor-Ebene. Ziel ist es, interessierten Unternehmen Basiswissen und einen allgemeinen Überblick zum Thema IO-Link zu vermitteln sowie das Zusammenspiel der beteiligten Komponenten (Master, Device, Engineering, Steuerung) zu zeigen. Der Workshop informiert, wo die Vorteile von IO-Link liegen, wie das System funktioniert und wie Anwender geeignete Produkte auswählen können. Weitere Informationen unter www.profibus.com/io-link-ws Weiteres Aus für Glühlampen-Sortimente Die EU-Verordnung 244/2009 brachte für die EU-Länder im Zeitraum 2009 bis 2012 das verbindliche und vollständige Aus für herkömmliche Glühlampen ab einem Wert von 60 lm mit Ausnahme der linienförmigen Ausführungen (Sockel S14s, S14d), besser bekannt unter den Warennamen Ralina, Linestra, Philenea usw. Zum 1. September 2013 „erwischt“ es gemäß dieser Verordnung auch diese altehrwürdigen Sortimente im Längenbereich 300 bis 1000 mm (35 bis 120 W/270 bis 840 lm). Gut vertreten sind diese Sortimente aufgrund ihres angenehmen warmen Farbtons und kaum Blendung im frei strahlenden Betrieb im privaten Haushalt, gewerblich z. B. im Friseurhandwerk sowie im Theater als Spiegelbeleuchtung. Aus dieser Tatsache heraus lohnt es sich schon über eine eventuelle Bevorratung für die nächsten Jahre nachzudenken, wenn man diese Wohlfühlatmosphäre auch weiterhin noch haben möchte. Ein weiteres Aus ab 1. September 2013 ist einem Teil der Reflektor-Glühlampen beschert. Hier handelt es sich um die Wattage 100 W, bekannt in den Kolbenausführungen R80 und R95. Rechtliche Grundlage ist hierfür die neue EU-Verordnung 1194/2012. Auch hier gilt das zuvor Gesagte. Welche Alternativen es zu den genannten Sortimenten geben wird und welche rechtlichen Zusammenhänge bestehen, zeigt ein Beitrag in unserer nächsten Ausgabe auf. Generell ist zum Auslauf von Sortimenten auf Grund von EU-Verordnungen, auch unter dem wohl klingenden Begriff des Ausphasens bekannt, zu sagen, dass Hersteller und Lieferanten solche Sortimente nicht mehr in den Handelskreislauf einspeisen dürfen. Im Handel bereits bzw. noch vorhandene Sortimente dürfen abverkauft und vom Kunden eingesetzt werden. Nur sind auch hier einmal die Regale leer. R. Schnor Blick auf das Holzmindener Werk Nord mit dem neuen Logistikzentrum. Von hier fließen alle Warenströme zu Kunden in ganz Deutschland und zu 17 Tochtergesellschaften in Europa, Asien und Amerika Foto: Stiebel-Eltron Foto: Radium Linienlampen wie die Ralina sind nach wie vor zahlreich im Einsatz
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