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Sonstige Bereiche | Elektrotechnik

Kurz informiert

ep2/2013, 2 Seiten

Verband setzt sich für Energiespeicher ein; Smart Meter: Telekom zähmt die Datenflut; Strömer-Rätsel; Bender: Wechsel in der Geschäftsführung; Eindrucksvolle LED-Illumination einer Brücke; Intersolar und BMWi fördern junge Firmen; VdS-Standardwerk zu RWA aktualisiert; Ladetechnik: Euronics und RWE kooperieren; Einspeisung von Windenergie und Photovoltaik im jahreszeitlichen Profil


80 Elektropraktiker, Berlin 67 (2013) 2 BRANCHE AKTUELL ep-Expertenrat Unsere Experten stehen Ihnen am Dienstag, dem 19.02.2013, von 9 bis 21 Uhr, zur kostenfreien Beratung zur Verfügung. Der ep sponsert diesen Service. Außer den normalen Telefongebühren fallen für Sie keine Kosten an. Geben Sie lediglich Ihre siebenstellige ep-Kundennummer an (siehe 1. Zeile des Etiketts oder letzte Rechnung). Schwerpunkte: Berufsunfähigkeit, Altersvorsorge, Unfall, Kfz, Betriebshaftpflicht, aber auch Sonstiges zum Thema Ansprechpartner: Hans-Herrmann Lüschen, unabhängiger, gerichtlich zugelassener Versicherungsberater Hotline: 0441 6835811 oder 0177 8410425 Schwerpunkte: Betriebliche und private Altersvorsorge, Makler-, Berater-, Vermittlerhaftung, Steuerberatung, Sanierung, Unternehmensnachfolge Ansprechpartner: Johannes Fiala, Rechtsanwalt (München), geprüfter Finanz- und Anlageberater, Bankkaufmann, Betriebswirt (MBA) Hotline: 089 179090-0 Schwerpunkte: Vergabe- und Bauvertragsrecht, VOB, z. B. Mängelansprüche, Verzugsschäden, Vergütungsansprüche, Präqualifikation, Abnahme, Schlussrechnung Ansprechpartnerin: Annett Süß, Rechtsanwältin (Dresden), Fachanwältin für Bau- und Architektenrecht Hotline: 0351 8489094 Schwerpunkte: EIB, LON, Gebäudevisualisierungen, Rekonstruktion von Bus-Anlagen Ansprechpartner: Hannes Leidenroth Dipl.-Ing. (FH) Hotline: 04481 8970 oder 0151 17213569 Schwerpunkte: EIB, LON, DDC-Systeme, Mediensteuerungen, Visualisierungssysteme Ansprechpartner: Peer Schmidt Dipl.-Ing. (FH), Sachverständiger für Gebäudeautomation Hotline (17 bis 21 Uhr): 0700 73377246 KURZ INFORMIERT Strömer-Rätsel Mitmachen und gewinnen Auch in diesem Monat verlosen wir ein Exemplar unseres neuen Fachbuches „Stationäre Batterie-Anlagen - Auslegung, Installation und Wartung“ von Edgar Schoop. Es beschreibt umfassend die spezifischen Merkmale und Einsatzmöglichkeiten verschiedener Batterietypen und geht auf Auslegung, Dimensionierung und Berechnung von Anlagen ein. Um an unserem Gewinnspiel teilzunehmen, müssen Sie einfach dieses kleine Rätsel lösen: Strömer bespricht mit seinem Sohn Poldi eine Sprachreise. Der Elektromeister sagt: „Wenn Du pro Tag 6 ausgibst, sind am Ende noch 40 übrig. Gibst Du aber täglich 7,50 aus, musst Du einen Tag früher heimkommen und hast nur noch 2,50 in der Tasche!“ Frage: Über welchen Betrag kann Poldi verfügen? Ihre - hoffentlich richtige - Antwort können Sie uns per Post, Fax oder E-Mail zusenden: Redaktion Elektropraktiker Am Friedrichshain 22 10407 Berlin Fax: 030 42151251 E-Mail: redaktion@elektropraktiker.de Wir wünschen allen Teilnehmern viel Glück. Einsendeschluss ist der 28.02.2013. Verband setzt sich für Energiespeicher ein Die derzeitige Energiewende erfordert neben dem Ausbau der Netze den gezielten Einsatz von Energiespeichern. Um die wachsende Branche auf diesem Gebiet zu vertreten, hat sich der Bundesverband Energiespeicher (BVES) mit Sitz in Berlin gegründet. Ziel ist es, die relevanten Entscheidungsträger unter einem Dach zu vereinen und die Marktentwicklung durch ein starkes Kontaktnetzwerk zu beschleunigen. Prof. Dr. Eicke R. Weber, der Leiter des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) in Freiburg, hat das Amt des Gründungspräsidenten übernommen. „Unser Verband sieht seine Mission darin, die Energiespeicherung als Energieressource neben der konventionellen und erneuerbaren Erzeugung zu etablieren, um eine effizientere, verlässlichere, preisgünstigere und sicherere Energieversorgung zu fördern. Um diese Vision zu erfüllen, wollen wir den Aufbau eines stabilen Energiespeichermarkts in Deutschland fördern, der dann auch als Modell für weitere Märkte in Europa und anderen Ländern weltweit dienen wird“, so Weber. Smart Meter: Telekom zähmt die Datenflut In der Zukunft sollen 48 Millionen intelligente Stromzähler einen Überblick zu Verbrauch und Erzeugung in Deutschland liefern. Die Telekom hat nun eine Lösung entwickelt, die Zählerdaten in dieser Größenordnung sehr schnell verarbeiten kann. Aufgrund einer besonderen Systemarchitektur erledigt das System auch zeitkritische Aufgaben für mehr Netzstabilität nahezu in Echtzeit. Bei einem ersten Stresstest wurden Werte aus 50 Millionen simulierten elektronischen Zählern verarbeitet. Im viertelstündlichen Auslesezyklus entsteht so ein tägliches Volumen von knapp fünf Milliarden Datensätzen. Das sogenannte Meter Data Management wertet diese Informationen aus und hilft, kritische Netzzustände zu vermeiden. Darüber hinaus kann es auch für andere Szenarien eingesetzt werden; so bereitet es etwa lastvariable Tarife auf und sendet Signale zum Steuern virtueller Kraftwerke. Bender: Wechsel in der Geschäftsführung Bei der Fa. Bender hat sich Wolfgang Hofheinz nach 37 Jahren des überaus engagierten Wirkens aus der aktiven Tätigkeit als technischer Geschäftsführer zurückgezogen. Er ist für das Unternehmen aber weiterhin aktiv in der Normenarbeit tätig, in der er sich Stabwechsel von Wolfgang Hofheinz (li.) an Winfried Möll (re.) Foto: Bender BRANCHE AKTUELL Elektropraktiker, Berlin 67 (2013) 2 81 Eindrucksvolle LED-Illumination einer Brücke Mit eindrucksvoller LED-Technik wird seit kurzem die Benno-Ohnesorg-Brücke in Hannover illuminiert. Auf zwei Stahlmasten befinden sich 2,35 m hohe und 36 cm dicke Lichtrohre. Sie bestehen aus UV-stabilem Plexiglas in „Eisoptik“, wodurch das Licht weicher und homogener wirkt. Die Farbtemperatur liegt mit 3500 K im Bereich Neutralweiß und ist auf die zukünftige Beleuchtung des Hochbahnsteiges abgestimmt. Oben in den Rohren befinden sich drei horizontale Ebenen, auf denen LED-Linsen für die Ausleuchtung des Nahbereiches angeordnet sind. Darunter sind an einem zentralen Rohr zwölf sogenannte LED-Rampen angeordnet, deren Lage horizontal und vertikal verschwenkt werden kann. Insgesamt wurden vier verschiedene Linsentypen, von breit- bis engstrahlend, verbaut. Die mit jeweils sechs LED bestückten Rampen haben die Aufgabe, die Brücke über fast 60 m hinweg auszuleuchten. Über neun Kanäle sind die LED-Elemente einzeln ansprechbar. Damit ist es bei Bedarf sogar möglich, unterschiedliche Lichtszenarien zu erzeugen. Die Maximalleistung von 252 W pro Stele wird nicht abgerufen; derzeit reichen 40 % aus, weil das Lichtergebnis ausreichend ist. Sollte die Lichtleistung aufgrund von Verschmutzung eines Tages schlechter werden, kann entsprechend nachgeregelt werden. Durch den reduzierten Betrieb erhöht sich die Lebenserwartung der LED auf Jahrzehnte. Für die Kühlung ist im Sockel der Lichtrohre ein Radialgebläse vorgesehen. Einspeisung von Windenergie und Photovoltaik im jahreszeitlichen Profil Die Forschungsstelle für Energiewirtschaft hat den Anteil der Wind- und Solarenergie am monatlichen Verbrauch elektrischer Energie in Deutschland für die Jahre 2011 und 2012 ausgewertet. Während naturgemäß bei der Photovoltaik in den Wintermonaten eine geringere Einspeisung vorliegt, steigt ihr Anteil in den Sommermonaten mittlerweile auf über 8 % an. Das Windeinspeiseprofil zeigt in der Regel ein umgekehrtes Bild. So konnte 2012 ein gewisser Ausgleich zwischen der Wind- und PV-Erzeugung festgestellt werden. Im Jahr 2011 lag beim Windstrom dagegen keine klare Regelmäßigkeit vor. Der Gesamtanteil der Photovoltaik- und Windenergie-Erzeugung lag im vergangenen Jahr bei etwa 12 %. In absoluten Zahlen wurden 2012 etwa 28 TWh Solarstrom in das deutsche Netz eingespeist. Das entspricht einer Steigerung von 50 % gegenüber dem Vorjahr. Die Windkraft stagnierte bei rund 46 TWh. schon lange auf nationaler und internationaler Ebene ehrenamtlich engagiert. Dafür erhielt er den IEC1906-Award und die DKE-Ehrennadel; seit 2011 hat er den DKE-Vorsitz inne. Neuer technischer Geschäftsführer der Bender-Unternehmensgruppe ist Winfried Möll. Er zeichnet für die gesamte Entwicklung und Produktion verantwortlich. Intersolar und BMWi fördern junge Firmen Vom 19. bis 21. Juni 2013 findet in München erneut die Intersolar Europe statt, die weltweit größte Fachmesse der Solarwirtschaft. Der Veranstalter und das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) fördern auch in diesem Jahr den Messeauftritt junger, innovativer Unternehmen. Das Förderprogramm umfasst die Übernahme von bis zu 80 % der direkten Veranstaltungskosten. Ziel des Programms ist es, die Unternehmen bei ihrem Markteinstieg durch Sichtbarkeit auf einer internationalen Messe zu unterstützen. Unter dem Motto „Innovation made in Germany“ können die jungen Firmen auf einem Gemeinschaftsstand ihre neuesten Produkte und Dienstleistungen zeigen. Weiterführende Informationen unter: www.intersolar.de VdS-Standardwerk zu RWA aktualisiert Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA) werden immer öfter nicht nur von Sicherheitsverantwortlichen, sondern auch bauaufsichtlich gefordert. Das Standardwerk für die Planung und den Einbau dieser Anlagen, die VdS-Richtlinie 2098, wurde jetzt neu herausgegeben. Sie baut auf der DIN 18232-2 auf und wurde um VdS-Anforderungen erweitert. Diese umfassen beispielsweise Hinweise zu Rauchschürzen und Ansteuerung sowie zur Zwischendeckenentrauchung. Technische Änderungen waren auch im Bereich Zuluft oder bei Rauchabschnittsvergrößerungen nötig. Alle Neuerungen sind bereits in das VdS-RWA-Berechnungsprogramm (für VdS 2098, DIN 18232-2, VdS CEA 4020, DIN 18232-5) eingeflossen. Ladetechnik: Euronics und RWE kooperieren Euronics und RWE arbeiten bei der Elektromobilität zusammen. So wurden die E-Box und die E-Station des Energieversorgers mit den passenden Kabeln in das Sortiment der Fachhandelskooperation aufgenommen. Die Geräte eignen sich für das Laden von Elektrofahrzeugen zu Hause oder auf dem Firmenparkplatz. Die Lichtrohre befinden sich an 10 m hohen Masten Foto: Enercity

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