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Sonstige Bereiche | Elektrotechnik

Kurz informiert

ep11/2014, 2 Seiten

Große Zuversicht in den E-Handwerken; Strömer-Rätsel; Verbraucher lehnen smarte Hausgeräte ab; Positives Fazit der Belektro; Erstes E-Check EMA-Seminar durchgeführt


Branche Aktuell 892 Elektropraktiker, Berlin 68 (2014) 11 Kurz informiert Große Zuversicht in den E-Handwerken Die Stimmung in den E-Hand werken ist nach wie vor überaus erfreulich, wie die aktuelle Konjunkturumfrage des ZVEH zeigt. 55,3 % der Betriebe sprechen von einer guten Geschäftslage, 37,5 % nennen sie befriedigend. Für die Zukunft herrscht Zuversicht, das hohe Niveau zu halten oder gar auszubauen: 77,1 % gehen von einer gleichbleibenden Entwicklung aus, während 13,4 % in den nächsten sechs Monaten sogar mit einer Verbesserung rechnen. Die Auftragsbücher der Betriebe sind weiterhin voll. Größter Umsatzbringer ist die Energie- und Gebäudetechnik mit einem Anteil von 65,1 %. Eine immer größere Rolle spielt die Energieeffizienz: Über 28 % der befragten Unternehmen meldeten, dass der Umsatzanteil in diesem Geschäftsfeld seit 2013 gestiegen ist. Als perspektivisch wichtigste Themen gelten hier die Segmente Energiesparbeleuchtung/LED, intelligente Gebäudetechnik und - mit etwas Abstand - die dezentrale, erneuerbare Energieversorgung, die Automatisierungstechnik und die Elektromobilität. Größter Auftraggeber für die E-Handwerke ist die gewerbliche Wirtschaft (37,9 %), dicht gefolgt von den privaten Kunden (36,9 %). Die öffentliche Hand trägt aktuell 13,8 % zum Umsatz bei, mit Wohnungsbaugesellschaften erwirtschaften die Betriebe 11,4 % ihres Umsatzes. Dauerthema bleibt der Fachkräfte mangel: 35,4 % der Unternehmen melden offene Stellen, auch wenn die Beschäftigtenzahl in den vergangenen sechs Monaten in jedem fünften Betrieb gestiegen ist. Auf politischer Ebene haben nach Ansicht des Zentralverbandes vor allem Entscheidungen rund um die Themengebiete Energieeffi zienz und Digitalisierung - dabei insbesondere der Bereich Smart Home - elementare Bedeutung. ZVEH-Hauptgeschäftsführer Ingolf Jakobi: „Ein ganz wesentlicher Punkt ist, dass steuerliche Anreize gesetzt werden, die es für die Verbraucher attraktiv machen, in Energieeffizienzmaßnahmen zu investieren. Damit wäre in diesem Strömer-Rätsel Mitmachen und gewinnen In diesem Monat verlosen wir fünf Adventskalender von Wera. Statt Schokolade verbirgt sich hinter jedem Türchen eins von 24 hochwertigen Qualitätswerkzeugen. Mit dem ebenfalls enthaltenen Kraftform-Handgriff und der Bit-Ratsche Zyklop Mini lassen sich damit 50 verschiedene Handwerkzeuge kombinieren. Als zusätzliche Überraschung versteckt sich ein Satz hochwertiger Arbeitshandschuhe hinter einem der Türchen. Um an unserem Gewinnspiel teilzunehmen, müssen Sie einfach dieses kleine Rätsel lösen: Strömer fährt mit 60 Abdeck rahmen zur Baustelle, die entweder als Zweifach- oder als Dreifach-Rahmen ausgeführt sind. Insgesamt kann der Elektromeister damit 160 Steckdosen anbringen. Frage: Wie viele Zweifach- und wie viele Dreifach-Rahmen hat Strömer im Gepäck? Ihre - hoffentlich richtige - Antwort können Sie uns per Post, Fax oder E-Mail zusenden: Redaktion Elektropraktiker Am Friedrichshain 22 10407 Berlin Fax: 030 42151251 E-Mail: redaktion@elektropraktiker.de Wir wünschen allen Teilnehmern viel Glück. Einsendeschluss ist diesmals bereits der 23.11.2014, damit wir die Adventskalender rechtzeitig an die Gewinner versenden können. ep-Expertenrat Unsere Experten stehen Ihnen am Dienstag, dem 25.11.2014, von 9 bis 21 Uhr, zur kostenfreien Beratung zur Verfügung. Der ep sponsert diesen Service. Außer den normalen Telefongebühren fallen für Sie keine Kosten an. Geben Sie lediglich Ihre siebenstellige ep-Kundennummer an (siehe 1. Zeile des Etiketts oder letzte Rechnung). Schwerpunkte: Berufsunfähigkeit, Altersvorsorge, Unfall, Kfz, Betriebshaftpflicht, aber auch Sonstiges zum Thema Ansprechpartner: Hans-Herrmann Lüschen, unabhängiger, gerichtlich zugel. Versicherungsberater Hotline: 0441 6835811 oder 0177 8410425 Schwerpunkte: Betriebliche und private Altersvorsorge, Makler-, Berater-, Vermittlerhaftung, Steuerberatung, Sanierung, Unternehmensnachfolge Ansprechpartner: Johannes Fiala, Rechtsanwalt (München), geprüfter Finanz- und Anlageberater, Bankkaufmann, Betriebswirt (MBA) Hotline: 089 179090-0 Schwerpunkte: Mängelhaftung und Produkthaftung bei elektrischen Geräten, Vorrichtungen und Anlagen; Vertragsprüfung, Vertragsgestaltung, AGB Ansprechpartner: Dr. Ulrik Gollob Rechtsanwalt (München) Hotline: 089 4195233 oder 0170 5651231 Schwerpunkte: Vergabe- und Bauvertragsrecht, VOB, z. B. Mängelansprüche, Verzugsschäden, Vergütungsansprüche, Präqualifikation, Abnahme, Schlussrechnung Ansprechpartnerin: Annett Süß, Rechtsanwältin (Dresden), Fachanwältin für Bau- und Architektenrecht Hotline: 0351 8489094 Schwerpunkte: KNX, LON, Gebäudevisualisierungen, Rekonstruktion von Bus-Anlagen Ansprechpartner: Hannes Leidenroth Dipl.-Ing. (FH) Hotline: 04481 8970 oder 0151 17213569 Schwerpunkte: KNX, LON, DDC-Systeme, Mediensteuerungen, Visualisierungssysteme Ansprechpartner: Peer Schmidt Dipl.-Ing. (FH), Sachverständiger für Gebäudeautomation Hotline (17 bis 21 Uhr): 0700 73377246 Branche Aktuell 893 Elektropraktiker, Berlin 68 (2014) 11 Segment eine deutliche Marktbeschleunigung zu erreichen.“ Die Konjunkturumfrage wurde im Auftrag des ZVEH im Herbst 2014 vom Volkswirtschaftlichen Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen durchgeführt. Verbraucher lehnen smarte Hausgeräte ab Nach einer Verbraucherumfrage, die der VDE mit dem Marktforschungsinstitut SMR durchgeführt hat, begrüßt die Mehrheit der Bundesbürger die sogenannte Smart City. Auch wenn 84 % mit diesem Begriff noch nicht viel verbinden können, erkennen die Befragten dennoch die Potentiale intelligenter Städte: · 68 % wollen eine effizientere Energieversorgung, · 60 % neuartige Schutzsysteme vor Unfall, Feuer und Kriminalität, und · 50 % wünschen sich intelligent vernetzte Verkehrssysteme sowie Elektromobilität. Sechs von zehn Verbrauchern versprechen sich von der Smart City eine höhere Lebensqualität, mehr Ressourceneffizienz und besseren Umweltschutz. Die Hälfte der Befragten glaubt zudem an eine stärkere Wettbewerbsfähigkeit für die hiesige Industrie. Über 70 % finden es gut oder sehr gut, dass in einer intelligenten Stadt Infrastrukturen, Technologien, Produkte, Dienstleistungen und Prozesse durch Informations- und Kommunika tionstechnologien effizienter und nachhaltiger gestaltetet werden. Die höchsten Hindernisse auf dem Weg zur intelligenten Stadt sind laut der Studie die Kosten (68 %) und die IT-/Datensicherheit (62 %). Dass mangelnde Technikakzeptanz und die Komplexität der Technik die Realisierung von Smart Cities behindern könnten, glauben weniger als die Hälfte der Befragten. Wichtiger Bestandteil einer intelli genten Stadt ist das Smart Home. 62 % der Bundesbürger hätten gern ein modernes Energiemana gement und können sich für die Vernetzung von PV-Anlage, Energiespeicher und Heizung durch entsprechende Regelungstechnik begeistern. 51 % wünschen sich eine automatische (Fern-)Steuerung von Beleuchtung, Fenstern, Jalousien, Heizung oder der Alarmanlage. Allerdings sieht die Hälfte der Befragten im Überwachen und Bedienen ihres Hauses über Smartphones oder Tablets keinen Mehrwert. 51 % haben kein Interesse an vernetzter Unterhaltungselektronik in den eigenen vier Wänden. Die größten Vorbehalte gibt es jedoch bei smarten Haushalts geräten: 62 % lehnen intelligente Herde, Kühlschränke, Waschmaschinen oder Kaffeeautomaten ab. Für die repräsentative VDE-Verbraucherstudie wurden 1003 Bundesbürger befragt. Erstes „E-Check EMA“- Seminar durchgeführt Mitte Oktober fand am etz in Stuttgart bundesweit erstmalig das Weiterbildungsseminar „E-Check EMA“ statt. Der vom Elkonet-Verbund ausgearbeitete Kurs befasst sich mit der fachgerechten Prüfung von elektrischen Maschinen. Nach einer detaillierten theoretischen Einweisung und der praxisgerechten Vermittlung der Prüfungsabläufe inklusive der entsprechenden Dokumentation führte etz-Dozent Jörg Eschke mit den Seminarteilnehmern an mehreren Aufbauten Messungen gemäß DIN VDE 0113 und 0105 durch. Insbesondere im produzierenden Gewerbe ist der Ausfall des Antriebsstranges (in der Gesamtbetrachtung mit Schaltschrank, Frequenzumrichter, Zuleitung, Motor, Bremse, Getriebe) mit sehr hohen Kosten verbunden. Demzufolge ist es von großer Bedeutung, die Anlage sowohl funk tionsfähig als auch hinsichtlich der Gefährdungsbeurteilung in einem sicheren Zustand zu halten. Diesbezüglich fordern die BGV A3/ DGUV Vorschrift 3 und die Betriebssicherheitsverordnung eine wiederkehrende Prüfung. Feierliche Eröffnung der Belektro am Vorabend des ersten Messetages mit zahlreichen Gästen. Die Hauptstadt-Messe feierte in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen Positives Fazit: „Der Themenmix der Belektro 2014 hat gestimmt“ Über 14000 Besucher kamen in diesem Jahr zur Fachschau Belektro. In den Messenhallen unterm Berliner Funkturm zeigten 260 Aussteller aus zehn Ländern intelligente Lösungen aus der Elektro- und Gebäudetechnik. Werner Mocke, Direktor der Messe Berlin, zieht ein positives Fazit: „Der Themenmix der Belektro 2014 hat gestimmt. Dieses Feedback haben wir von vielen Ausstellern und Besuchern erhalten. Zu traditionell starken Belektro-Themen wie Licht sind neue wie Elektromobilität und intelligente Stromnutzung in der Wohnungswirtschaft hinzugekommen. Damit konnten wir neue wichtige Zielgruppen gewinnen. Erfreulich ist außerdem, dass die Werte für die Entscheidungskompetenz und damit die Qualität der Fachbesucher deutlich über denen von 2012 liegen.“ Ein ausführlicher Bericht zur Belektro folgt in unserer nächsten Ausgabe. Quellen: C. Joschko (LIV), Th. Wätzel (VEG), I. Maaß (Messe Berlin), I. Höll (Moderation), A. M. Neumann (ZVEI) und Dr. H. Rendez (Stromnetz Berlin) beim Anschneiden der Belektro-Geburtstagstorte (v.l.n.r.) Besuchen Sie den Elektropraktiker auf der GET Nord in Hamburg Halle B4 (Erdgeschoss), Stand 421 Erstes „E-Check EMA“-Seminar: etz-Dozent Jörg Eschke erklärt die fachgerechte Prüfung von elektrischen Maschinen einschließlich der erforderlichen Dokumentation Quelle: etz

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