Nutzfahrzeuge
Kleine Nutzfahrzeuge für den Service-Einsatz
ep12/1999, 1 Seite
Die Dienstleistungsgesellschaft geht auch am deutschen Handwerk nicht vorbei. Immer mehr Handwerksunternehmen setzen auf den Kunden-Service. Auch für das Elektrohandwerk ist hier ein interessanter Markt. Neben dem Servicemanagement ist ein entsprechender Fuhrpark besonders wichtig. Heutige Kleintransporter bieten eine ausgewogene Mischung aus komfortablem PKW und funktionalem Transporter. Viele Fahrzeuge in diesem Segment stellen deshalb auch eine „aufgerüstete“ Variante eines PKW dar. So kann man heute Sicherheit-und Komfortfunktionen wie Servolenkung, Airbag, Seitenaufprallschutz, ABS und Klimaanlage als Standard erwarten. Um jedoch aus einem PKW ein praxisgerechtes „Handwerker-Fahrzeug“ zu schaffen, bedarf es neben mehr Raum vor allem mehr Funktionalität im Detail. Eine niedrige Ladehöhe, ein von mehreren Seiten zugänglicher Laderaum und variable Ausstattungsmerkmale sind hier wichtig. Ein Bäckermeister hat andere Anforderungen als ein Kurierdienst oder der Elektrohandwerker. Hier bieten alle renomierten Hersteller eine breite Palette an Varianten. Durch modulare Fahrwerk-, Motorisierungs- und Aufbaukonzepte sind so leicht mehrere Dutzend Fahrzeugtypen im Angebot. Flexibel und günstig Speziell für den Kunden-Service bieten sich so eine Vielzahl von Möglichkeiten, ein Fahrzeug auf den genauen Bedarf zuzuschneiden. Ergänzt wird die Vielfalt an Fahrzeugvarianten zusätzlich durch individuell anpaßbare Fahrzeugaufbauten. Die Vorteile eines Kleintransporters liegen natürlich in der kleineren Motorisierung und dem damit verbundenen kleineren Verbrauch. Aber auch versicherungsseitig liegen die „Kleinen“ besser als ihre „großen Brüder“. Den wesentlichen Vorteil besitzen sie jedoch durch ihre Wendigkeit und die Funktionalität auf kleinem Raum. Kundendienst heißt Einsatz im Wohngebiet. Gerade dort sind die Parkflächen in der Regel begrenzter als auf der „grünen Wiese“, wo die Werkstattwagen ihre Baustelleneinsatz fahren. Auch dies ist ein Argument für Kleintransporter, wenn es um den Serviceeinsatz geht. Mit den nebenstehend aufgeführten Beispielen sind diese Vorteile alle nutzbar. R. Lüders Betriebsführung Elektropraktiker, Berlin 53 (1999) 12 1108 Kleine Nutzfahrzeuge für den Service-Einsatz Typ Abbildung Leistung Ladevolumen Nutzlast Citroen Berlingo 44 kW (Benzin) 3 m3 725 kg 55 kW (Benzin) 66 kW (Benzin) 51 kW (Diesel) Jumpy 58 kW (Benzin) 4 m3 810 kg 51 kW (Diesel) 66 kW (Diesel) Fiat Fiorino 49 kW (Benzin) 3,2 m3 580 kg 46 kW (Diesel) Scudo 58 kW (Benzin) 4 m3 735 kg 51 kW (Diesel) Ford Fiesta 44 kW (Benzin) 2,7 m3 575 kg Courier 44 KW (Diesel) Escort 55 kW (Benzin) 2,5 m3 670 kg Express 51 kW (Diesel) Opel Combo 44 kW (Benzin) 2,7 m3 515 kg 44 kW (Diesel) Peugeot Partner 44 kW (Benzin) 3,0 m3 733 kg 55 kW (Benzin) 66 kW (Benzin) 51 kW (Diesel) Expert 58 kW (Benzin) 4,0 m3 750 kg 51 kW (Diesel) 66 kW (Diesel) Renault Kangoo 43 kW (Benzin) 3,0 m3 750 kg 55 kW (Benzin) 40 kW (Diesel) 47 kW (Diesel) Caddy 44 kW (Benzin) 2,9 m3 550 kg 55 kW (Benzin) 47 kW (Diesel) 66 kW (Diesel)
Autor
- R. Lüders
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