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Elektrotechnik | Messen und Prüfen

Höhere Sicherheit durch ergänzende Prüfverfahren

ep7/2011, 2 Seiten

Bei einem Mess-Seminar wurde diskutiert, welche Prüf- oder Messverfahren über die Vorgaben der Normen hin aus angewandt werden könnten, um eine höhere Sicherheit zu erreichen, als es durch die Norm verlangt bzw. gewährleistet wird. Die Normen sind ja "nur" Empfehlungen und der Prüfer hat zu entscheiden, ob diese in einem konkreten Fall ausreichen, um die Sicherheit (z. B. eines Geräts) gewährleisten zu können. Gegenstand der erwähnten Diskussion waren elektrische Geräte mit voll isoliertem Körper ohne leitfähige berührbare Teile der Schutzklasse II (z. B. Sanitärgeräte) sowie auch der Schutzklasse I (z. B. Kaffeemaschinen). Bei der Kaffeemaschine z. B. wird wohl der Körper der Heizelemente an den Schutzleiter angeschlossen sein und das in den Wasserbehälter eingefüllte Wasser eine leitfähige Verbindung zu diesem Körper haben. Offen blieben für uns folgende Fragen: 1. Muss mit dem Auftreten eines Doppelfehlers gerechnet werden: • Isolationsfehler im Heizkörper und • Bruch des Schutzleiters? 2. Muss überprüft werden, ob der Heizkörper tatsächlich an den Schutzleiter angeschlossen ist? 3. Wenn dieser Anschluss überprüft werden muss, wäre die im Bild 1 dargestellte Mess-Schaltung, mit der wir im Seminar experimentierten, eine Lösung?


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Autor
  • W. Baade
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