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Elektrotechnik | Recht

Gewährleistung für defekte Betriebsmittel durch Errichter

ep2/2009, 2 Seiten

Wir installieren seit mehreren Jahren für verschiedene Bauträger die Elektroanlagen. Kurz vor Ende der Gewährleistungsfrist des Bauträgers gegenüber seinen Endkunden (5 Jahre mit Kontrollbegehung durch elektrotechnische Laien) werden wir immer häufiger zur kostenlosen Mängelbeseitigung von angeblich defekten Fehlerstromschutzschaltern aufgefordert. Der Originaltext der Mängelrügen lautet häufig: „Elektroanlage mangelhaft, Fehlerstromschutzschalter löst aus“ oder „Lichtschalter defekt“. Die verschiedenen Hersteller der Betriebsmittel gewährleisten aber nur 2 Jahre. Bei der Prüfung der Anlagen wird dann die Mängelfreiheit unserer Leistungen festgestellt bzw. es sind angeschlossene Geräte des Kunden fehlerhaft. Nach Meinung der Bauträger hätten wir in jedem Fall die Kosten für die Prüfung zu tragen, auch wenn diese unbegründet waren, da wir der Sachmängelhaftung unterliegen und damit beweispflichtig sind. Wie ist die Rechtslage zu Thema Verschleiß von Lichtschaltern, Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen u. Ä. nach mehr als 2 Jahren?


   

Autor
  • J. Schliephacke/H.-H. Egyptien
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