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Fachplanung | Elektrotechnik

Fachplanung

ep9/2014, 1 Seite

Dena-Studie: Einführung von Smart Meter in Deutschland; Call for Papers: Von Smart Grids zu Smart Markets 2015; DGWZ-Seminar: Planungssicherheit bei LED-Beleuchtung; AMEV-Arbeitshilfe: Energie und Kosten in Wettbewerben 2014


Branche Aktuell 710 Elektropraktiker, Berlin 68 (2014) 9 Fachplanung dena-Studie: Einführung von Smart Meter in Deutschland Im Rahmen einer Studie untersuchte die Deutsche Energie-Agentur (dena) relevante Einflussfaktoren für die geplante Einführung intelligenter Zähler und Mess-Systeme in Deutschland. Aufgeteilt ist sie in folgende drei Gutachten: Im Kostengutachten wird der Investitionsbedarf für eine erfolgreiche Einführung der Smart Meter entlang der gesamten Wertschöpfungskette für verschiedene Netzbetreibertypen untersucht. Das Netzgutachten enthält eine Bewertung des Nutzens von Smart Metern zur Vermeidung von Netzausbau und -umbau. Ein regulatorisches Gutachten behandelt die Analyse der Ausgestaltung des regulatorischen Rahmens. Die Studie basiert auf den Empfehlungen der Kosten-Nutzen-Analyse für intelligente Zähler und Mess-Systeme, die 2013 im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) erstellt wurde. Call for Papers: „Von Smart Grids zu Smart Markets 2015“ Vom 25.-26. März 2015 findet die von der Energietechnischen Gesellschaft im VDE (ETG) veranstaltete Fachtagung „Von Smart Grids zu Smart Markets 2015“ in Kassel statt. Ziel dieser Veranstaltung ist es, auf technische und regulatorische Aspekte zur besseren Verflechtung von Netzbetrieb, regional verteilter Erzeugung, Beeinflussung des Verbrauchsverhaltens sowie neue IKT-Dienstleistungen einzugehen. Der Programmausschuss hat beschlossen, ein breites Themenspektrum abzudecken und auch aktuelle Ausführungsbeispiele zu präsentieren. Um die gesteckten Ziele der Fachtagung zu erreichen, werden alle Fachleute, die Interessantes, Neues und Diskussionswertes zu nachfolgend genannten Themenbereichen beitragen können, gebeten, eine Kurzfassung (maximal eine Seite A4) ihres Beitrags bis zum 30.09.14 via Internet einzureichen. Die im Anschluss durch den Programmausschuss ausgewählten Beiträge werden entweder in Form eines Vortrags und/oder in der Poster-Session präsentiert. Schwerpunkte aus dem Aufruf zur Einsendung von Beiträgen (Call for Papers) sind u. a.: wirtschaftliche Optimierung von primärtechnischem Netzausbau, Markteingriff sowie leittechnischer Durchdringung; regionale Verteilnetzbetreiber als Integratoren von Stadt und Land; neue Möglichkeiten der Marktteilnahme für verteilte Erzeuger; Ampelkonzept: Koordination von Netz und Markt in der Verteilnetzebene; Beitrag der Verteilnetze für die Sicherheit im Übertragungsnetz; steuerbare und beeinflussbare Lasten für Netz sowie Markt (Demand Side Integration); Vorteile für VNB und Stadtwerke durch Querverbundoptimierung und eine spartenübergreifende Energiespeicherung; IKT-Einsatz, Marktordnung, regulatorische Barrieren usw. Die Kurzfassung eines Beitrags kann bis 30.09.2014 eingereicht werden unter: www.vde.com/grm2015 DGWZ-Seminar: Planungssicherheit bei der LED-Beleuchtung Die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) bietet das neue Seminar „LED-Beleuchtung - Planungssicherheit in der Lichttechnik“ an. Die Planung und Modernisierung von Beleuchtungsanlagen stellt Entscheider oftmals vor große Herausforderungen. Die Lichttechnik entwickelt sich dank der LED-Technologie in hohem Tempo weiter. LED-Module werden mit unterschiedlichen Leistungen und Qualitätsmerkmalen angeboten, haben inzwischen eine gute Farbwiedergabe, sind lichtstärker, energieeffizienter und halten zudem wesentlich länger als noch vor wenigen Jahren. Das Seminar für Planer, Errichter und Betreiber gibt eine Übersicht über den aktuellen Stand der Lichttechnik sowie auch über neue Anwendungsmöglichkeiten. Es werden kritische Punkte aufgezeigt, die beim Planen und Modernisieren von Beleuchtungsanlagen aktuell zu beachten sind, um ein Beleuchtungsprojekt auch tatsächlich energieeffizient und investitionssicher umzusetzen. Neben gestalterischen Möglichkeiten spielen dabei ebenfalls der effiziente Einsatz von neuen Technologien sowie auch die Einhaltung geänderter Normen und Vorschriften eine Rolle. Die firmen- und produktneutrale Schulung erfolgt jeweils an einem Tag von 10:00 bis 16:30 Uhr und findet in verschiedenen Städten statt. Nächster Termin ist am 26. November 2014 in Stuttgart. Weitere Informationen und die vollständige Seminarankündigung sind abrufbar über die Website: www.dgwz.de/LED AMEV-Arbeitshilfe Energie und Kosten in Wettbewerben 2014 Energiebedarf und Lebenszykluskosten in den Planungswettbewerben für öffentliche Gebäude. Mit den Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2013) sowie auch der SNAP-Broschüre (Systematik für Nachhaltigkeitsanforderungen in Planungswettbewerben) hat das Bundesbauministerium im Jahr 2013 zwei bedeutende Regelungen für Planungswettbewerbe veröffentlicht. Das SNAP-Verfahren unterstützt die Umsetzung der RPW 2013 und stellt ein modulares Konzept für das Nutzen von Beurteilungskriterien in Planungswettbewerben bereit. Bauherren können entscheiden, ob und in welcher Tiefe sie die Kriterien anwenden und prüfen lassen. Viele Bauherren wollen möglichst frühzeitig belastbare Informationen über den Energiebedarf und über die kostenrelevanten entwurfsabhängigen Anteile der Lebenszykluskosten (LZK) von Neubauentwürfen erhalten. Dafür empfiehlt das Stufensystem von SNAP (siehe Matrix B.2.3) je nach Bedarf drei unterschiedliche Bearbeitungstiefen: 1) Planungskennwerte (SNAP stellt XLS-Tools für Datenerfassung und Bewertung zur Verfügung); 2) Vereinfachte Abschätzungen mit Freeware-Tools (z. B. Ener Calc für Energiebedarf); 3) Detaillierte Abschätzungen mit Planungssoftware (z. B. Solar-Computer für Energiebedarf). Für die vereinfachten (2) und detaillierten (3) Abschätzungen (in SNAP-Broschüre „Verwendung externer Tools“ genannt) benötigen Anwender geeignete Software, bedarfsgerechte Regelwerke und sinnvolle Rechenparameter. Zur Bereitstellung dieser Informationen hat der Arbeitskreis Maschinen- und Elektrotechnik (AMEV) eine Arbeitshilfe erarbeitet. Auf der Grundlage langjähriger Erfahrungen wurden u. a. geeignete Regelwerke, verfügbare Datenbanken und bewährte Rechenparameter für Abschätzungen des Energiebedarfs und der Lebenszykluskosten in Planungswettbewerben beschrieben. Dazu gehört auch ein vereinfachtes LZK-Berechnungsmodell. Die Empfehlung orientiert sich an dem „Leitfaden für Nachhaltiges Bauen 2013“, ist als Baukastensystem aufgebaut und soll die Anwendung der RPW 2013 und der SNAP-Empfehlung ergänzend unterstützen. Mit der AMEV-Empfehlung steht ein Instrumentarium zur Verfügung, um die Zielerreichung für energieeffiziente und wirtschaftliche Neubauten bereits während der Planungswettbewerbe angemessen überprüfen zu können - sie kann kostenfrei geladen werden unter: www.amev-online.de

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