Skip to main content 
Veranstaltung | Elektrotechnik

Eltefa 2007 - Volle Hallen, gute Stimmung

ep11/2007, 3 Seiten

Die Eltefa 2007 hat den Umzug vom Killesberg auf das neue Messegelände am Stuttgarter Flughafen mit Bravour vollzogen: 26000 Besucher – das ist ein sattes Plus von 30 % gegenüber der Veranstaltung vor zwei Jahren – informierten sich auf der 15. Fachmesse für Elektrotechnik und Elektronik über die Trends und Neuheiten der Branche.


Premiere mit großer Spannung erwartet Die Premiere auf dem neuen Gelände war von den Verantwortlichen der Messe Stuttgart und des baden-württembergischen Fachverbandes Elektro- und Informationstechnik mit großer Spannung erwartet worden. Schließlich erwies sich die Eröffnung der Eltefa als wahre Punktlandung: Denn während vor einigen Service-Räumen noch Bauabnahmezettel klebten und die Maler im Untergeschoss noch letzte Hand anlegten, öffneten sich eine Etage höher bereits die Tore für die dreitägige Fachschau. Sichtlich angespannt verfolgte Projektleiter Rainer Schanz am ersten Messetag pünktlich um 9 Uhr direkt am Eingang Ost das Geschehen. Schon wenig später konnte er aufatmen, denn schnell war klar, dass sich die hohen Erwartungen an das neue Gelände und an die Eltefa 2007 erfüllen sollten. Tausende von Fachbesuchern strömten gleich am ersten Tag dicht gedrängt durch die Hallen (Bild ). „Die Eltefa hat heute den ersten Schritt auf dem Weg in eine vielversprechende Zukunft gemacht“, so Thomas Walter, Leiter des Geschäftsgebietes Industrie und Technologie bei der Messe Stuttgart. Erstmals im Zeichen der neuen E-Marke In seiner Ansprache auf der Eröffnungsfeier freute sich Landesinnungsmeister Gerhard Zöllin (Bilder und ) über eine doppelte Premiere: Denn neben dem neuen Standort der Messe war die Eltefa auch die erste Veranstaltung, auf der das neue Logo der elektro- und informationstechnischen Handwerke (siehe auch S. 940) öffentlich vorgestellt wurde (Bild ): „Unser Handwerk präsentiert sich hier unter einem neuen Verbandszeichen, das Ihnen und uns allen Mut zu neuem Elan in die Zukunft weisen soll.“ Auf dem Stand des Fachverbandes konnten sich alle Messebesucher über die Philosophie der neuen E-Marke informieren, die insbesondere für eine hohe Beratungskompetenz sowie eine hohe Servicequalität steht, von der die Kunden wesentlich profitieren sollen. „Die neue Mar-Elektropraktiker, Berlin 61 (2007) 11 946 BRANCHE AKTUELL Fachmesse Eltefa 2007 in Stuttgart Volle Hallen, gute Stimmung Die Eltefa 2007 hat den Umzug vom Killesberg auf das neue Messegelände am Stuttgarter Flughafen mit Bravour vollzogen: 26000 Besucher - das ist ein sattes Plus von 30 % gegenüber der Veranstaltung vor zwei Jahren - informierten sich auf der 15. Fachmesse für Elektrotechnik und Elektronik über die Trends und Neuheiten der Branche. ep-Titelstars auf der Eltefa 2007 Landesinnungsmeister Gerhard Zöllin freute sich über die doppelte Premiere Zahlreiche Gäste waren zur Eröffnungsfeier gekommen Auf der Eltefa - hier am Stand des Fachverbandes - wurde die neue E-Marke erstmals öffentlich vorgestellt Volle Hallen gab es an allen drei Messetagen ke, die von den Innungsfachbetrieben bei Erfüllung der Markenkriterien ab dem 1.1.2008 geführt werden kann, soll dem Kunden zeigen: Hier findet er (der Kunde) einen Fachbetrieb, der neben dem technischen Knowhow auch die so genannten ,weichen Faktoren' im Umgang mit dem Kunden beherrscht“, sagte Zöllin und ergänzte: „Qualität ist von jeher das traditionelle Differenzierungsmerkmal eines Innungsbetriebs. Auf dieses Vorwissen der Zielgruppen können wir also aufsetzen und diese Eigenschaft können wir und möchten wir daher glaubwürdig kommunizieren. Wir entwickelten für die E-Marke deshalb eine Präferenzstrategie, eine Strategie, mit der wir aus dem Laufrad des ruinösen Preiswettbewerbs aussteigen können.“ Marken-Kampagne wird fortgesetzt Generell wurde auch auf der Eltefa deutlich, dass das Markenbewusstsein in der Elektrobranche in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat. Und so gab die im September 2005 von namhaften Herstellern gestartete Initiative „Elektromarken. Starke Partner“ auf der Messe bekannt, dass sie ihre Kampagne fortsetzen wird. Hans A. Thiel, Sprecher des Beirates der Initiative: „Wir haben in den zurückliegenden zwei Jahren viel erreicht und es ist uns gelungen, die gesamte Branche für das Thema Marke zu sensibilisieren. Die außerordentlich positive Resonanz hat uns ermuntert, unsere Aktivitäten fortzusetzen.“ Ziel der Initiative ist es, bei Elektrohandwerk, Elektrogroßhandel, Planern, Architekten und Verbänden das Markenbewusstsein beim Einkauf und beim Einsatz von Produkten für die Elektroinstallation zu schärfen. Die Vermittlung von Markenwerten wie Qualität, Verlässlichkeit, Leistung, Innovation, Design, Sicherheit und Service ist ihr zentrales Anliegen. Bestandteil der Kampagne sind eine bundesweite Öffentlichkeitsarbeit, Informationsbroschüren, Vorträge und Schulungen sowie Mailing-Aktionen. So wurde beispielsweise ein Mailing an Bauträger, Wohnungsbaugesellschaften, Bauunternehmer und Generalunternehmer in ganz Deutschland versandt, das auf die Vorteile beim Einsatz von Markenprodukten für die Elektroinstallation aufmerksam macht. Unterstützung für Kundengespräche zum Thema Markenprodukte bietet außerdem ein von der Initiative entwickelter Argumentationsleitfaden. Hans A. Thiel: „Mit Aktionen wie dieser tragen wir dem Wunsch des Elektrohandwerks nach Unterstützung bei der Vorvermarktung bei wichtigen Zielgruppen Rechnung.“ Ein besonderes Highlight der Aktivitäten in diesem Jahr wird ein Markenforum sein. Zu diesem Branchentreff lädt die Initiative für den 15. November in die Alte Oper Frankfurt ein. Einer der Höhepunkte des Programms ist die Präsentation der Ergebnisse einer repräsentativen Marktstudie zum Thema „Markenbewusstein in der Elektrobranche“. Außerdem ist es den Veranstaltern gelungen, einen besonders hochklassigen Referenten zu gewinnen: Dr. Hans-Georg Häusel, Beststellerautor und ein führender Spezialist für Neuromarketing, wird über die neuesten Erkenntnisse der Hirnforschung für Markenführung, Werbung und Verkauf berichten. (Fortsetzung im nächsten Heft) Elektropraktiker, Berlin 61 (2007) 11 948 BRANCHE AKTUELL Stets dicht umlagert war der Messestand des ep Auch Lapp-Maskottchen Flexi - hier mit ep-Moderatorin Carola Schneider - besuchte den Elektropraktiker Unternehmensberater Dieter Ohmer beantwortete am ep-Stand Fragen zum Bau- und Vertragsrecht Beim ep-Quiz galt es, knifflige Fachfragen mit Hilfe unserer Online-Datenbanken zu beantworten. Und wer dabei die Nase vor hatte, dem winkte ein eigenes ep-Titelbild Das ep-Team dankt allen Besuchern unseres Messestands

Sie haben eine Fachfrage?