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Fortbildung

Elkonet - Weiterbildungsoffensive E-Handwerk für E-Mobilität

ep7/2012, 1 Seite

Die konventionellen Energiereserven sind begrenzt. Öl und Gas werden zudem immer teurer und der weltweite CO2-Ausstoß treibt die Erderwärmung bedrohlich voran. Demgegenüber steigt der Anteil des "grünen Stroms" durch die erneuerbaren Energien stetig an. Zur Stabilisierung der Stromnetze werden in Zukunft Stromspeicher benötigt, um Lastverschiebungen realisieren zu können. Was liegt da näher, als ebenfalls auf Elektromobilität zu setzen? Deshalb sind sich die Fachleute einig: Die Elektrifizierung der Antriebe ist ein entscheidender Weg für eine zukunftsfähige Mobilität und gleichzeitig ein wesentliches Standbein der Energiewende.


FORTBILDUNG Elektropraktiker, Berlin 66 (2012) 7 591 TERMINE Kurs: Grundlagen der Elektromobilität Unterrichtseinheiten Termine Bildungszentrum Kontakt 16 UE 16.-17.07.2012 BZL Lauterbach 06641 911711 03.-04.09.2012 www.bzl-lauterbach.de info@bzl-online.de 16.-17.07.2012 etz Stuttgart 0711 9559160 18.-19.07.2012 www.etz-stuttgart.de info@etz-stuttgart.de 23.-24.07.2012 25.-26.07.2012 12.-13.09.2012 24.-25.09.2012 27.-28.09.2012 31.07.-01.08.2012 ebz Dresden 0351 8506300 11.-12.09.2012 www.ebz.de info@ebz.de 11.-12.09.2012 BZE Hamburg 040 25402047 04.-05.12.2012 www.nfe.de bze@nfe.de 18.-19.06.2013 bfe Oldenburg 0441 34092260 www.bfe.de info@bfe.de ELKONET Einsatz von Messtechnik an Ladesäulen Foto: etz Stuttgart Weiterbildungsoffensive E-Handwerk für E-Mobilität Die konventionellen Energiereserven sind begrenzt. Öl und Gas werden zudem immer teurer und der weltweite CO2 -Ausstoß treibt die Erderwärmung bedrohlich voran. Demgegenüber steigt der Anteil des „grünen Stroms“ durch die erneuerbaren Energien stetig an. Zur Stabilisierung der Stromnetze werden in Zukunft Stromspeicher benötigt, um Lastverschiebungen realisieren zu können. Was liegt da näher, als ebenfalls auf Elektromobilität zu setzen? Deshalb sind sich die Fachleute einig: Die Elektrifizierung der Antriebe ist ein entscheidender Weg für eine zukunftsfähige Mobilität und gleichzeitig ein wesentliches Standbein der Energiewende. Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität Die Bundesregierung hat deshalb den „Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität“ verabschiedet. Er bildet den Rahmen für Technologieentwicklungen und für die Markteinführung von Plugin-Hybrid-und Elektro-Fahrzeugen in Deutschland. Auch wenn der Verbrennungsmotor in den nächsten Jahren nur wenig an Bedeutung einbüßen wird, ist der kontinuierliche Übergang zu neuen Effizienztechnologien nicht mehr aufzuhalten. Die Bundesregierung geht von dem Szenario aus, dass im Jahr 2020 bereits eine Million elektrobetriebene Autos auf unseren Straßen fahren. Bis zum Jahr 2030 könnten es sogar zehn Millionen Fahrzeuge sein. Das bedeutet, dass Elektroautos in wenigen Jahren selbstverständlich in unseren Alltag gehören werden. Schließlich existieren rund 45 Millionen Pkw in Deutschland. Da rund 80 % aller Fahrten unter 50 km betragen, können Elektroautos hierbei problemlos genutzt werden. Marktchancen für das Elektrohandwerk Das Elektrofahrzeug wird dort geladen, wo es parkt: beispielsweise zu Hause, am Arbeitsplatz, am Einkaufszentrum. Man geht davon aus, dass pro Fahrzeug etwa 1,6 Ladepunkte benötigt werden. Allgemeinen Studien zufolge werden mindestens 80 % dieser Ladepunkte am lokalen Netzanschluss im privaten und halböffentlichen Bereich errichtet. Zu den privaten Räumen zählen alle Stellplätze, die privates Eigentum sind, wie z. B. Garagen oder Carports. Zu den halböffentlichen Räumen gehören u. a. Parkplätze von Einkaufszentren oder Firmen. In den öffentlichen Bereich fallen z. B. Bahnhöfe oder Straßen. Dies bedeutet ein Potential von rund 1,6 Millionen Ladepunkten in den nächsten Jahren. Hier erschließt sich für den Elektrogroßhandel und das Elektrohandwerk ein neues attraktives Marktsegment. Qualifizierungsbedarf Angesichts dieser angestrebten Entwicklung werden entsprechende Ladesysteme benötigt, die nicht nur installiert, sondern auch gewartet werden müssen. Bis vor Kurzem war das noch Neuland für das E-Handwerk. Grundlagenseminar Doch dies hat sich inzwischen geändert, denn im Juni 2012 startete das Kompetenznetzwerk Elkonet an seinen sechs Standorten Dresden, Hamburg, Lauterbach, Nürnberg, Oldenburg und Stuttgart die Weiterbildungsoffensive „E-Handwerk für E-Mobilität“. In den Bildungszentren ist der Grundlagenkurs im Rahmen der Ausbildung zum Experten für Elektromobilität angelaufen (TER-MINE), der von den Fachleuten des Elkonet entwickelt wurde. Das Bildungsangebot spricht direkt das E-Handwerk an, damit es sich rechtzeitig auf die neue Entwicklung vorbereiten und wichtige neue Märkte für sich erschließen kann. Kursinhalte - Theorie und Praxis Inhaltlich geht es vor allem um das Vermitteln von theoretischem Wissen und um praktische Übungen (Bild ) zu den Schwerpunkten: · Lade- und Steckvorrichtungssysteme (Bild ) · Ladeleistung und -zeiten · Ladeinfrastruktur · induktives und konduktives Laden, Gleichstromladung · Inbetriebnahme von Ladesystemen im privaten und halböffentlichen Bereich · Installation neuer Zähl- und Verteileinrichtungen für intelligentes last- bzw. tarifabhängiges Steuern der Ladevorgänge · Einbinden der Ladestationen im Smart home/Smart grid · und die Möglichkeiten zur Nutzung erneuerbarer Energien für den Ladevorgang. Die Elkonet-Partner möchten mit ihrer Weiterbildungsoffensive das E-Handwerk unterstützen, um es frühzeitig mit dieser neuen Technik vertraut zu machen und um neue Geschäftsfelder für sich erobern zu können. Weitere Informationen findet man unter www.elkonet.de. BFE Oldenburg Ladestation im privaten Bereich Foto: Mennekes

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