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Fortbildung

Elkonet - Spezialisten für Infrastruktursysteme der E-Mobilität

ep5/2013, 1 Seite

Seit dem Jahr 2012 werden bereits Einführungsseminare, Grundlagenkurse und Aufbaumodule zum "Spezialisten für Ladeinfrastruktursysteme der Elektromobilität (ET/IT)"/"Experten für Elektromobilität" beim Kompetenznetzwerk Elkonet angeboten. Schon hier wurden die Kursteilnehmer in Lade- und Steckvorrichtungssysteme, die Ladeleistung und -zeiten, Ladeinfrastruktur, induktives und konduktives Laden, Gleichstromladung sowie die Inbetriebnahme von Ladesystemen eingewiesen. Seit Spätsommer 2012 werden weitere Module angeboten.


392 Elektropraktiker, Berlin 67 (2013) 5 FORTBILDUNG TERMINE - Kurse M1: Planung und Auslegung von Elektro- M2: Errichten und Prüfen von ET-Systemen Infrastruktursystemen (AC) der Elektro- der Elektromobilität (Messen und Prüfen) mobilität UE Termine UE Termine Bildungszentrum/Kontakt 8 UE 15.05.2013 8 UE 16.05.2013 ZEIT Nürnberg: 0911 2747880 17.07.2013 8 UE 18.07.2013 www.zeit-nuernberg.de 18.09.2013 8 UE 19.09.2013 info@zeit-nuernberg.de 8 UE 15.05.2013 8 UE 16.05.2013 etz Stuttgart: 0711 9559160 17.07.2013 8 UE 18.07.2013 www.etz-stuttgart.de 18.09.2013 8 UE 19.09.2013 info@etz-stuttgart.de 8 UE 15.05.2013 8 UE 16.05.2013 EBZ Dresden: 0351 8506300 8 UE 17.07.2013 8 UE 18.07.2013 www.ebz.de 8 UE 18.09.2013 8 UE 19.09.2013 info@ebz.de 8 UE 13.11.2013 8 UE 14.11.2013 BZE Hamburg: 040 25402047 www.bze-hamburg.de bze@nfe24.de 8 UE 13.11.2013 8 UE 14.11.2013 BFE Oldenburg: 0441 340920 www.BFE.de info@BFE.de 8 UE 13.11.2013 8 UE 14.11.2013 BZL Lauterbach: 06641 91170 www.bzl-lauterbach.de info@bzl-online.de ELKONET Spezialisten für Infrastruktursysteme der E-Mobilität Bis zum Jahr 2012 wurden bisher nur 7114 Elektroautos zugelassen. Auch bis zu den geplanten 1,4 Mio. Ladepunkten im Jahr 2020 ist es noch ein weiter Weg. Umso ambitionierter ist es nun, dass die Europäische Kommission im Rahmen eines Maßnahmenpakets jedem Mitgliedsstaat den Aufbau einer Mindestanzahl von Ladestationen mit einem einheitlichen Ladestecker vorschreibt. Zudem erklärte die Kommission das in Deutschland entwickelte Stecksystem vom „Typ 2“ zur gemeinsamen europäischen Norm. Wichtiges Signal Für die über 450 Teilnehmer der E-Mobility-Schulungen des Kompetenznetzwerks Elkonet ist das ein wichtiges Zukunftssignal, denn seit dem Jahr 2012 werden bereits Einführungsseminare, Grundlagenkurse und Aufbaumodule zum „Spezialisten für Ladeinfrastruktursysteme der Elektromobiltät (ET/IT)“/„Experten für Elektromobiliät“ angeboten. Schon hier wurden die Kursteilnehmer in Lade- und Steckvorrichtungssysteme, die Ladeleistung und -zeiten, Ladeinfrastruktur, induktives und konduktives Laden, Gleichstromladung sowie die Inbetriebnahme von Ladesystemen eingewiesen. Eine fehlerhafte Infrastruktur würde schnell zu Gefahren führen. Elkonet - neue Kurse Seit dem Spätsommer 2012 bietet Elkonet die neuen Module an: „Planung und Auslegung von Elektro-Infrastruktursystemen (AC) der Elektromobilität“ (Modul 1) und „Errichten und Prüfen von ET-Systemen (AC) der Elektromobilität/Messen und Prüfen“ (Modul 2) - vgl. Tafel . Damit können die Teilnehmer an konkreten Praxisbeispielen die oft umfangreiche Auslegung und Planung von Ladeinfrastruktursystemen trainieren. Die aktuellen VDE-Richtlinien, die technischen Anschlussbedingungen (TAB) sowie die Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) und der Überspannungsschutz werden dabei ebenso berücksichtigt wie das fachgerechte Dimensionieren der Leitungs- und Schutzsysteme sowie die alltägliche Installationspraxis. Im Modul 1 werden Ladesysteme praktisch angeschlossen, in Betrieb genommen und messtechnisch untersucht (Bild ). Bei der Inbetriebnahme (Modul 2) überprüfen die Teilnehmer z. B. die Funktion der Ladesäulen mit Mode 3 in Verbindung mit einem Stecker „Typ 2“ messtechnisch - durch Simulation eines Elektrofahrzeugs und Anzeige aller relevanten Zustände des PWM (pulse-width modulation)-Signals. Das PWM-Signal wird mittels Analyser protokolliert und so Fehler durch eine Kommunikationsdiagnose sicher geortet. Die abschließende Messung nach VDE 0100 Teil 600 bildet einen weiteren Teil der Inbetriebnahme-Dokumentation. Ebenso wird von den Teilnehmern die Prüfsystematik bei Wiederholungsprüfungen nach DIN VDE 105 Teil 100 erarbeitet. Mit diesem umfangreichen Knowhow ausgestattet sind die Seminarteilnehmer in der Lage, Ladeinfrastruktur betriebssicher zu planen, zu installieren, in Betrieb zu nehmen, zu überprüfen und im Servicefall die richtigen Diagnosen zu erstellen. J. Veit Praxisübungen: Modul „Errichten und Prüfen von ET-Systemen (AC) der Elektromobilität (Messen und Prüfen)“ Foto: etz Stuttgart Tafel Kursinhalte von der Planung bis zur Errichtung Modul 1 Technische Richtlinien · TAB, NAV und VDE-AR-N 4101; VDE-AR-N 4102 · DIN VDE 0100 Teil 410; DIN VDE 0298 Teil 4 · DIN VDE 0100 Teil 722 Bedarfsermittlung · aktuelle Ladesysteme · Kundenanforderungen · Auswahl der Infrastruktur · Anmeldeverfahren beim Energieversorger Versorgungsleitungen/Schutzeinrichtungen dimensionieren · Auswahl Kabel und Leitungen, Verlegearten · selektiver Aufbau der Schutzeinrichtungen · mehrere Ladepunkte · vernetzte Ladesysteme/ Leitstellen · Lastmanagement gemäß VDE AR-N 4102 Überspannungsschutz Modul 2 Installation von Ladesäulen verschiedener Leistungen Inbetriebnahme · Messung nach DIN VDE 0100 Teil 600 · Funktionstest · rechts- und haftungssichere Dokumentation · Übergabe an den Kunden Fehlersuche · mögliche Fehlerquellen · strukturierte Fehleranalyse · messtechnische Fehlereingrenzung Installation von mehreren Ladepunkten in einer Anlage · Betrieb mit/ohne Lastmanagement · Lösungen mit Leitstand · Hinweise zur Installation bei Parkhäusern, Parkplätzen, Tiefgaragen usw. Wiederholungsprüfungen nach DIN VDE 0105 Teil 100

Autor
  • J. Veit
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