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Fortbildung

Elkonet - Seminar: Intelligente Gebäudevernetzung

ep6/2014, 1 Seite

Das Seminar versetzt den Teilnehmer in die Lage, eine Multimedia-Vernetzung – Rundfunk, Fernsehen, Telekommunikation und Internet – einer Wohneinheit nach Vorgaben von Netzbetreiber und geltenden Normen zu planen und zu realisieren. Eine projektnahe Grundlagenermittlung, die geeignete Gebäudeautomations-Systemauswahl und die Ausarbeitung von Leistungsverzeichnissen helfen den Kursteilnehmern, finanzielle Risiken bei der Auftragsbearbeitung richtig einzuschätzen und zu vermeiden.


Fortbildung 516 Elektropraktiker, Berlin 68 (2014) 6 elkonet Seminar: Intelligente Gebäudevernetzung Im Rahmen des IT-Gipfelprozesses, den die Bundesregierung bereits im Jahr 2006 zur Stärkung des IT-Standorts Deutschland ins Leben rief, spielt das Thema „Haus- und Heimvernetzung“ eine zentrale Rolle. Eine gleichnamige Fokusgruppe unter Leitung von Rainer Holtz, BFE-Oldenburg, befasst sich mit den zu lösenden Schwerpunktaufgaben. Gemeinsame Erklärung Die an der Fokusgruppe beteiligten Verbände und Unternehmen: Anga, Bitkom, Buglas, DKE, GdW, VATM, VDE, ZVEH und ZVEI unterschrieben dazu eine offizielle gemeinsame Erklärung - vgl. vollständige Version unter: www.it-gipfel.de. Darin heißt es u. a.: „Innerhalb der Wohnung, der Gewerbeeinheit oder des Einfamilienhauses hat die Verteilung der Datendienste in alle Nutzräume (und ggf. Technikräume) mit einer anwendungsneutralen Kommunikationskabelanlage zu erfolgen. Eine derartige Anlage kann auch allen anderen Applikationen zur Verfügung stehen, die z. B. für Smart Home-/Smart-Meter-Funktionalität oder für die Gebäudeautomation benötigt werden. Die Ausführung zur Installation einer strukturierten Verkabelung kann nach DIN EN 50173- 4 (VDE 0800-173-4) geplant und nach DIN EN 50174-2 (VDE 0800-174-2) in Leerrohren installiert werden ...“. Die Erklärung wurde zur Eröffnungsveranstaltung der CeBIT 2014 am 10. März offiziell an die parlamentarische Staatssekretärin des Bundesministe riums für Wirtschaft und Energie (BMWi), Brigitte Zypries, übergeben (Bild) und wird eine maßgebliche Diskussionsgrundlage beim geplanten IT-Gipfel am 21. Oktober 2014 darstellen. Definition Smart Home Die Definition des Begriffs „Smart Home“ wurde darüber hinaus in der Fokusgruppe Haus- und Heimvernetzung intensiv diskutiert: Als Begriff für technische Verfahren und Systeme in Wohnräumen und -häusern, in deren Mittelpunkt eine Erhöhung von Wohn-und Lebensqualität, Sicherheit und effizienter Energienutzung auf Basis vernetzter und fernsteuerbarer Geräte und Installationen sowie automatisierbarer Abläufe. (Quelle: Wikipedia) Zudem wurden wichtige Voraussetzungen für das Realisieren von „Smart Home“ beschrieben - ohne eine bestimmte Anwendung oder Technik zu priorisieren: · alle oder viele Geräte sind vernetzt · Steuerung von außen (optional) möglich, Geräte, Sensoren/ Aktoren sind updatefähig · Funktion und Anwendung können getrennt werden · Vorhandensein offener Schnittstellen - Haus mit API (Application Programming Interface) · optionale Verbindung zum Internet (Remote-Funktion) · alle oder viele Geräte sind ansteuerbar · Barrierefreiheit zumindest für AAL (Ambient Assisted Living)- Funktionen · Breitbandzugriff zumindest für Mediaanwendungen · Beachten von Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Elkonet-Seminar Die Elkonet-Partner bieten zum Thema den Kurs „Planung und Projektierung von intelligenter Gebäudevernetzung“ (TERMINE) an. Das Seminar versetzt den Teilnehmer in die Lage, eine Multimedia-Vernetzung - Rundfunk, Fernsehen, Telekommunikation und Internet - einer Wohneinheit nach Vorgaben von Netzbetreiber und geltenden Normen zu planen und zu realisieren. Eine projektnahe Grundlagenermittlung, die geeignete Gebäudeautomations-Systemauswahl und die Ausarbeitung von Leistungsverzeichnissen helfen den Kursteilnehmern, finanzielle Risiken bei der Auftragsbearbeitung richtig einzuschätzen und zu vermeiden. Das praxisnahe Arbeiten mit verschiedenen Verkabelungssystemen ermöglicht zudem eine kundenspezifische Planung. Eine effiziente Auftragsabwicklung von Gebäudeautomations-Projekten rundet das Kursmodul ab. Das Seminar ist Bestandteil der Qualifizierung zum Spezialisten für intelligente Gebäudevernetzung (Elkonet) sowie zum Elkonet-Experten für Gebäudesystemintegration. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmer eine Bescheinigung mit den Inhalten dieser Qualifikation - weitere Informationen unter: www.elkonet.de. R. Holtz termin E Kurs „Planung und Projektierung von intelligenter Gebäudevernetzung“ Unterrichtseinheiten Kurstermine 2014 Bildungszentrum/Kontakt 24 UE 15.-17.10. ZEIT Nürnberg: 0911 2747880 www.zeit-nuernberg.de info@zeit-nuernberg.de 24 UE 15.-17.10. etz Stuttgart: 0711 9559160 www.etz-stuttgart.de info@etz-stuttgart.de 16 UE 16 UE 22.-23.07. 28.-29.10. BZL Lauterbach: 06641 91170 www.bzl-lauterbach.de info@bzl-lauterbach.de 16 UE 31.07.- 31.08. EBZ Dresden: 0351 8506300 www.ebz.de, info@ebz.de 16 UE 31.07.- 01.08. BFE-Oldenburg: 0441 340920 www.BFE.de, info@BFE.de Ausgezeichnet! LUXOMATIC www.beg-luxomat.com Quelle: BFE-Oldenburg Anzeige Gruppenbild: Übergabe der gemeinsamen Erklärung an das BMWi, vertreten durch Brigitte Zypries (Mitte)

Autor
  • R. Holtz
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