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Elektrotechnik | Wartung und Instandhaltung

Elektroinstallation einer Kläranlage korrodiert

ep3/2007, 1 Seite

Als Betriebselektriker einer Gruppenkläranlage stellte ich bei den wiederkehrenden Prüfungen der Schutzleiterwiderstände fest, dass sich die Messwerte verschlechtert haben. Da sich im Zulaufbereich der Kläranlage Aerosole und auch Gase in geringen Konzentrationen ausbreiten, kommt es auch bei der MSR-Technik zu Korrosionsproblemen. Aus diesem Grund befinden sich die Schaltanlagen in separaten Räumen mit Überdruck-Frischlufteinrichtungen. Trotzdem dringt ein Teil des oxidationsfördernden Luftgemischs in die Räume ein. Inzwischen sind dadurch bereits alle Cu-Sammelschienen und -Klemmen korrodiert. Das Gleiche gilt auch für alle Platinen in den Steuerungen wie SPS, Messumformer, FU usw. Zur Luftaufbereitung und -Reinigung könnte ich mir Aktivkohle-Anlagen vorstellen. Für einen nachhaltigen Schutz habe ich bereits an eine Art Polfett gedacht, wie es bei Batterien zur Anwendung kommt. Welche Praxislösungen sind zu empfehlen? Wie können korrodierte Übergangsstellen von Ablagerungen befreit und vor erneutem Anlaufen geschützt werden? Gibt es ein Fett/Gel oder Ähnliches, das im Bereich AC 230/400 V zugelassen ist?


   

Autor
  • S. Fassbinder
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