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Elektrotechnik

Elektrofachmessen: Messerallye im September

ep8/2002, 1 Seite

Wie jedes Jahr im Spätsommer stehen für die Elektrofachkräfte im September wieder drei Fachmessen zur Auswahl. Mit Dortmund, Hamburg und Leipzig laden drei interessante Messestandorte zum Besuch der Ausstellungen und der umfangreichen Rahmenprogramme ein.


Schwaches Messejahr erwartet Die momentane Konjunkturschwäche der Elektrobranche, deren Hauptursache die lahmende Bauwirtschaft ist, führt in diesem Jahr auch zu einem abgeschwächten Messebetrieb. Alle Elektrofachmessen haben Rückgänge bei der Buchung durch Aussteller zu verzeichnen. Es wird auch damit gerechnet, dass die Besucherzahlen weiter zurückgehen. Trotzdem oder gerade deshalb unternehmen die einzelnen Messeveranstalter große Anstrengungen, ein interessantes Messeprogramm vorzubereiten. Vor allem neue Technologien, die dem Fachpublikum neue Impulse für eine Belebung bei den Auftragseingängen geben sollen, stehen dabei im Mittelpunkt. Das Elektrohandwerk als Hauptzielgruppe der Elektrofachmessen nimmt für die Verbreitung von technischen Innovationen eine zentrale Stellung ein. Themen wie Netzwerktechnik, Photovoltaik oder Energieeinspartechnik lassen sich durch die rund 60.000 Fachbetriebe in Deutschland hervorragend in den Markt bringen. Bedingung hierfür ist jedoch die aktive Auseinandersetzung mit den technischen und kaufmännischen Aspekten dieser neuen Technologien. Hierfür bieten die Elektrofachmessen den besten Einstieg. Dort bekommt man kostengünstig und zeitsparend einen guten Gesamtüberblick und lernt Ansprechpartner für den Einstieg in neue Geschäftsgebiete kennen. Dortmund verspricht Erlebniswelt Vom 4. bis 7. September öffnen die Dortmunder Westfalenhallen ihre Tore für die ELEKTRO-TECHNIK Technocom 2002. Wie im Jahr 2000 fehlen in diesem Jahr wieder die Topmarken aus der Elektroinstallation, die nur alle zwei Jahre in Dortmund ausstellen. So konzentriert sich die Fachmesse mit ihren über 300 Ausstellern auf Themengebiete, die das Spektrum der Elektrotechnik ganzheitlich abrunden. Während die klassische Elektroinstallation für das Gebäude fehlt, findet man u.a. stark vertreten die Automatisierungstechnik mit wichtigen Herstellern wie beispielsweise Moeller, Phoenix Contact, Wago und Weidmüller. Die Kommunikations- und Informationstechnik, die Netzwerktechnik, der Ex-Schutz und die Sicherheitstechnik sowie weitere Themen ergänzen das Angebot der Ausstellung. Neben der Präsentation von Produkten auf den Messetänden bietet die ELEKTROTECHNIK Techncom wieder ein breites Rahmenprogramm. Folgende Themenschwerpunkte werden im Rahmen von Sonderschauen dargestellt: - Photovoltaik - Blitzschutztechnik - Jugend und Zukunftstechniken - „Fachbetrieb für Gebäudetechnik“ und „E-Check“ - Forum „Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz“ - Forum „Informationstechnik“ in Kooperation mit dem VDE BV Rhein-Ruhr. Aus- und Weiterbildung im Fokus In Dortmund schon immer besonders wichtig: die Förderung des beruflichen Nachwuches. Hier wird es das bewährte Trainingszentrum „Werk-Stadt“ geben. Sicherheit am Arbeitsplatz wird die Berufgenossenschaft mit ihrer Seminarveranstaltung in Halle 8 thematisieren. Nordlichter zieht es nach Hamburg Themen der NORD ELEKTRO 2002 vom 11. bis 13. September auf dem Hamburger Messegelände sind Innovationen der Mess-, Steuerungs- und Regeltechnik, der Erzeugung, Verteilung und Anwendung von Energie sowie der Sicherheits- und Informationstechnik. Erwartet werden rund 250 Aussteller. Ideelle Träger sind der Norddeutsche Fachverband Elektro-und Informationstechnik NFE sowie die Landesinnungsverbände der Elektrohandwerke Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen/Bremen und Schleswig-Holstein. Als Mitveranstalter fungieren der Bundesverband des Elektro-Großhandels (VEG), Landesgruppe Hamburg/Schleswig-Holstein/Mecklenburg-Vorpommern, sowie der Fachverband Installationsgeräte und -systeme im ZVEI. ep-Innovationstour kommt auf die NORD ELEKTRO Ein innovatives und erfolgversprechendes Messekonzept, welches alle Marktpartner miteinbezieht, war ausschlaggebend dafür, dass die ep-Innovationstour auf der norddeutschen Fachmesse NORD ELEKTRO in Hamburg ihren Höhepunkt hat. „Aktives Verkaufen“ heißt das Motto der ep-Innovationstour. In Hamburg werden die in den letzten Monaten in der Rubrik „Betriebsführung“ des ep veröffentlichten Strategien für einen erfolgreichen Verkauf anschaulich demonstriert. Die Partner der ep-Innovationstour (bfe-Oldenburg, Dehn + Söhne, Gira, ieq-Systems, KBK Beratungskonzepte, Messe Hamburg, Spega und Zumtobel Staff) werden ihre Innovationen für Technik und Verkauf auf dem Stand des ep im Foyer Ost präsentieren. Die NORD ELEKTRO erwartet ein Wachstum bei den Besucherzahlen. Grundlage für diesen Optimismus ist das neue Messekonzept der Fachmesse. Der Elektrogroßhandel wird auf der Messe mit eigenen Ständen präsent sein und im Gegenzug auf seine regionalen Hausmessen in diesem Jahr verzichten. Damit wird zumindest in Norddeutschland das „Messe-Chaos“ von Fachmessen und Hausmessen, die sich gegenseitig Aussteller und Besucher abwerben, beendet und so ein deutliches Zeichen zur Kostensenkung für die gesamten Branche gegeben. Aufgeblähte Messe-Etats von Herstellern können so reduziert werden und damit mehr Spielraum für eine verträgliche Preispolitik in wirtschaftlich schwierigen Zeiten geschaffen werden. Leipzig will Zeichen setzen Im wohl schwierigsten wirtschaftlichen Umfeld findet die efa 2002 statt. Als Fachmesse in den Neuen Bundesländern will sie dennoch Zeichen für den Aufschwung setzen. Vom 25. bis 27. September 2002 ist die efa als wichtigste Elektrofachmesse für den Osten Deutschlands wieder Treffpunkt für Fachleute aus Industrie, Handwerk, Handel, Energiewirtschaft, Architektur-, Planungs- und Ingenieurbüros, der Bauträger und Dienstleistungsbranche. Neben den neuesten Produkten, Techniken und Entwicklungen aus den Bereichen Elektro- und Gebäudetechnik, Klima und Automation, Sende- und Empfangstechnik, Informations- und Kommunikationstechnik, Sicherheitstechnik, Messen - Steuern - Regeln und Facility Management, die traditionsgemäß auf der efa präsentiert werden, wird den Erfordernissen einer sich wandelnden Elektro-, Klima- und Heizungsbranche und den veränderten Besuchererwartungen mit einer gemeinsamen Eintrittskarte für die efa und die parallel stattfindende SHKG Rechnung getragen. Das attraktive Rahmenprogramm greift brisante Themen und Zukunftsaspekte der Branche auf, u.a. das Thema Brennstoffzelle. Auch das ep-Forum wird in Leipzig Station machen. Unter dem Motto „Mit Sicherheit mehr Aufträge“ liefert das ELEKTROPRAK-TIKER-Forum schon seit einigen Jahren auf der Fachmesse „efa“ Impulse für gute Ideen im Elektrohandwerk. Auch auf der efa 2002 bietet das Forum dem Fachpublikum wieder ein breites Spektrum an Praktiker-Wissen. Neben neuen Normen und Techniken und den daraus abgeleiteten Tätigkeitsfeldern sind es vor allem Impulse für den Handwerksunternehmer, die für eine Geschäftsbelebung sorgen. So werden neben Bustechnik, Daten- und Netzwerken, Photovoltaik, Überspannungsschutz und Sicherheitstechnik auch Themenfelder wie Kundenberatung, Auftragserstellung, Ausschreibungswesen und Marketing auf dem Programm stehen. Neben dem Forum präsentiert der ELEKTROPRAKTIKER natürlich auch sein breites Angebot an Fachbüchern und Software-Produkten. Genauere Informationen hierzu werden im ep-Heft 9/2002 veröffentlicht. Elektropraktiker, Berlin 56 (2002) 8 610 Branche aktuell Elektrofachmessen Messerallye im September Wie jedes Jahr im Spätsommer stehen für die Elektrofachkräfte im September wieder drei Fachmessen zur Auswahl. Mit Dortmund, Hamburg und Leipzig laden drei interessante Messestandorte zum Besuch der Ausstellungen und der umfangreichen Rahmenprogramme ein.

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