Elektrotechnik
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Hard- und Software
Einlesen von Datanorm-Daten
ep7/2001, 1 Seite
Leseranfragen Einlesen von Datanorm-Daten ? Bisher habe ich von meinem Händler die Datanorm-Daten auf Diskette bekommen und konnte diese problemlos in mein Programm zur Angebotsbearbeitung einlesen. Jetzt bekomme ich die Daten auf einer CD und habe Probleme beim Einlesen, da die Dateien in einem Verzeichnis abgelegt sind, dass Programm aber als Quelle für die Daten lediglich die Angabe eines Laufwerksbuchstabens, aber keine Pfadangabe zulässt. ! Schließen wir ein Programm-Update einmal aus, so gibt es für Ihr Problem prinzipiell zwei Möglichkeiten: 1. Kopieren der Dateien auf Diskette/Zip-Medium Wenn die Größe der einzelnen Dateien 1,44 MByte nicht überschreitet, dann können Sie diese auf Disketten kopieren und dann wie gehabt einlesen. Sind die einzelnen Dateien größer, dann bliebe noch die Möglichkeit, diese über ein Zip-Laufwerk (100/250 MByte) einzulesen. 2. Zuordnung einer Laufwerksbezeichnung zu einem Pfad Einfacher ist es jedoch, mittels des DOS-Befehls subst einem Pfad eine Laufwerksbezeichnung zuzuordnen. Der Befehl lautet: subst [LW1: [LW2:]Pfad] Dabei ist LW1 das virtuelle Laufwerk, dem der Pfad zugeordnet werden soll, und LW2 das Laufwerk, das diesen Pfad enthält. Beispiel. Die Daten sind auf dem CD-ROM-Laufwerk (Laufwerksbuchstabe G:) im Verzeichnis DATANORM gespeichert. Ist der Laufwerksbuchstabe H: noch nicht vergeben, dann kann folgende Zuordnung vorgenommen werden: subst H: G:DATANORM Die Daten können dann ins Programm durch Angabe des Laufwerksbuchstaben H: eingelesen werden. Für das virtuelle Laufwerk können Sie nur einen Buchstaben verwenden, der nicht bereits vergeben ist und der nicht durch die Angabe lastdrive (letztes Laufwerk) in der config.sys von der Verwendung ausgeschlossen ist. Die Zuordnung kann mit subst LW1: /d wieder aufgehoben werden. Von dieser Möglichkeit kann sowohl unter Windows 95/98 als auch unter Windows ME Gebrauch gemacht werden. Die Eingabe der Befehle erfolgt im Fenster der MS-DOS-Eingabeaufforderung. Hinweis für Nutzer von Windows ME. Bei Windows ME findet man bei der Standardinstallation keine MS-DOS-Eingabeaufforderung mehr vor. Sie gelangen aber dorthin, indem Sie im Menüpunkt „Ausführen“ des Start-Menüs die Eintragung c:command.com vornehmen. H. Möbus Notleuchten im Treppenhaus ? Im Fluchttreppenhaus eines Hochhaus (etwa 76 m Höhe) sind momentan die Notleuchten an einen Stromkreis angeschlossen. Im Rahmen der Sanierung sollen die Notleuchten ausgewechselt und auf zwei Stromkreise aufgeteilt werden. Dazu ist es nötig, eine zusätzliche Leitung im Treppenhaus zu verlegen. Die momentane Leitung für die Notleuchten wurde unter Putz verlegt. 1. Müssen alle Sicherheitsleuchten mit E 30-Leitungen angefahren werden oder zählt das Treppenhaus als ein Raum und es muss nur die erste Sicherheitsleuchte mit E 30-Leitungen angefahren werden? 2. Muss diese Leitung mit I90 verkleidet werden, da sie ja zur Versorgung des Treppenhauses vorgesehen ist? In dem Fluchttreppenhaus befinden sich keinerlei brennbare Materialien. ! Innerhalb des Treppenraumes genügt Normalverlegung. Das heißt, die Leitungen zu den Sicherheitsleuchten benötigen keinen Funktionserhalt. Die Zuleitungen vom Sicherheitslichtgerät bis zu den ersten beiden Leuchten (zwei Stromkreise!) müssen jedoch in E 30 verlegt werden. Da diese Leitungen ausschließlich der Versorgung von Einrichtungen des Rettungsweges dienen, ist eine Kapselung in I 90 nicht erforderlich. Sollten für die Verlegung Kanäle oder Installationsrohre verwendet werden, müssen sie jedoch nicht brennbar sein. F. Schmidt Niedervolt-Halogentransformatoren ? Ich habe drei Halogenlampen 20 W/ 12 V an einen Niedervolt-Transformator 230 V/12 V, 20 bis 105 VA angeschlossen. In letzter Zeit passiert es oft, dass die Niedervolt-Halogenlampen kaputt gehen. Was ist bei der Auswahl von Niedervolt-Halogentransformatoren zu beachten? ! Ohne genauere Bezeichnung des Typs oder Herstellers des Transformators für Niedervolt-(NV-)Halogenglühlampen und der Lampen ist es schwierig, eine Aussage zu den Lampenausfällen zu machen. Die Lampenlebensdauer ist außer vom Produkt selbst (Qualität) von den Betriebseigenschaften der NV-Transformatoren abhängig. Aus der angegebenen Bezeichnung ist leider nicht ersichtlich, ob der Transformator konventioneller oder elektronischer Bauweise ist. Konventioneller Transformator (Spule mit Kupferdrahtwicklung auf Eisenkern) sollte möglichst nur mit Nennlast (Summe der Leistungswerte der NV-Halogenglühlampen: hier 3 x 20 W = 60 W) betrieben werden. Bei Teillastbetrieb erhöht sich die Sekundärspannung wesentlich. Diese Erhöhung führt zu einer Lebensdauerminderung der Lampen. Im vorliegenden Fall sollte der Transformator auf 60 VA ausgelegt sein. Beim Ausfall einer Lampe ist wegen der Vermeidung des Teillastbetriebs eine unmittelbare Lampenauswechslung zu empfehlen. Elektronische Transformatoren weisen einen lampenschonenderen Betrieb bei Teillast auf. Deshalb sind auch Geräte mit höherer Nennlast einsetzbar. Weitere Vorteile dieser Transformatoren sind: geringere Verlustleistung, niedrige Gehäusetemperatur, Absicherung bei Kurzschluss, Überlast und Übertemperatur. Für den Betrieb von NV-Halogenglühlampen sind deshalb elektronische Transformatoren zu empfehlen. Sowohl bei elektronischer als auch bei konventioneller Betriebsweise ist darauf zu achten, dass Sicherheitstransformatoren nach VDE 0551 verwendet werden (Kennzeichnung durch VDE-Zeichen auf dem Gerät). Bei der Lampenauswahl sollte man Lampen von Markenherstellern berücksichtigen. Lampen aus Billiglohnländern sind zwar billiger, ihre Qualität, insbesondere in Bezug auf Lichtausbeute und Lebensdauer, Leseranfragen Elektropraktiker, Berlin 55 (2001) 7 537 Liebe Elektrotechniker/-innen! Wenn Sie mit technischen Problemen kämpfen, wenn Sie Widersprüche entdecken, Meinungsverschiedenheiten klären wollen oder Informationen brauchen, dann richten Sie Ihre Fragen an: ep-Leserservice 10400 Berlin oder Fax: (030) 42 151-251 oder e-mail: elster@elektropraktiker.de oder Internet: www.elektropraktiker.de Wir beraten Sie umgehend. Ist die Lösung von allgemeinem Interesse, veröffentlichen wir Frage und Antwort in dieser Rubrik. Beachten Sie bitte: Die Antwort gibt die persönliche Interpretation einer erfahrenen Elektrofachkraft wieder. Für die Umsetzung sind Sie verantwortlich. Ihre ep-Redaktion Fragen an ELEKTRO PRAKTIKER
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- H. Möbus
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