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Fortbildung

Buchvorstellung

ep7/2005, 1 Seite

B. Külpmann "Grundlagen Controlling"


Elektropraktiker, Berlin 59 (2005) 7 558 FORTBILDUNG ZEITSCHRIFTEN Solarstrom J. Bernreuter: Rasantes Wachstum Sonne Wind & Wärme 29(2005)1, S. 26-29 Seit der Erhöhung der Einspeisevergütung für Solarstrom durch das EEG-Vorschaltgesetz zum 1. Januar 2004 haben die Aufträge für die Photovoltaikbranche rasant zugelegt. Unter den Großhändlern gibt es kaum einen, der 2004 weniger als 100 % Umsatzsteigerung verbuchte. Der Beitrag gibt Auskunft über die Wachstumsraten an Modulleistung bei namhaften Fachgroßhändlern zwischen 2003 und 2004 sowie die geplanten Werte für 2005. Es folgt, dass knappes Modulangebot und steigende Preise auch 2005 den Markt bestimmen werden. Den größten Umsatzsprung verursachte 2004 die Nachfrage nach mittelgroßen Anlagen im Bereich zehn bis 100 kWp. Insgesamt dürften im letzten Jahr rund 300 MWp neu installiert worden sein, eine Verdoppelung gegenüber 2003. Entsprechend haben sich die Lieferzeiten für Solarmodule auf bis zu sechs Monate verlängert. Das Wachstum wird im Wesentlichen von den Modulherstellern gebremst, weil offenbar die verfügbare Menge an Rohsilizium nicht ausreicht und neue Kapazitäten erst in zwei Jahren zu erwarten sind. Weiterhin gibt es Probleme mit den Montagesystemen. Die stark gestiegenen Preise für Aluminium und Edelstahl haben Anteil an der gegenwärtigen Preiserhöhung von Komplettsystemen in der Größenordnung bis zu 10 %. Keine nennenswerten Probleme gibt es mit der Lieferbarkeit der Wechselrichter. Der Autor rechnet nun mit einem wachsenden Angebot von Dünnschichtmodulen, die zwar weniger Leistung pro m2, aber insgesamt eine höhere Energieausbeute liefern. Er warnt vor dem Einsatz minderwertiger Module ohne Zertifikate und Gewährleistungsgarantien, die verstärkt auf dem Markt auftauchen. Der Aufsatz bietet reiches Zahlenmaterial und Diagramme zur gegenwärtigen Marktsituation. EEG 2004 S. Tüngler: Die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes Energiewirtschaftliche Tagesfragen 55(2005)1/2, S. 101-105 Das am 1. August 2004 in Kraft getretene Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) löst das EEG vom 1. April 2000 ab. Es stellt die zweite umfassende Überarbeitung des 1990 mit dem Stromeinspeisungsgesetz eingeführten Fördersystems für erneuerbare Energien dar. Darin werden trotz zunehmender Kritik an der massiven Förderung erneuerbarer Energien in Deutschland die Rechte der Anlagenbetreiber deutlich gestärkt und das Fördervolumen weiter erhöht. Der Beitrag gibt einen allgemein verständlichen Überblick über die neue Rechtslage, die zu weit reichenden Änderungen des Rechtsrahmens für die Förderung führt. Im Anwendungsbereich des Gesetzes werden die erfassten Stromerzeugungsanlagen definiert, wobei Einschränkungen bei den Leistungsgrenzen von Anlagen und beim Anschluss bestimmter Eigentümer entfallen sind. Breiten Raum nehmen in dem Gesetz die verschärften Anschluss-, Abnahme-und Übertragungspflichten der Netzbetreiber ein. Die Vergütungspflicht und die Vergütungssätze sind detailliert geregelt. Sie umfassen grundsätzlich die Dauer von 20 Jahren zzgl. Inbetriebnahmejahr. Der Anlagenbetreiber hat die Kosten zur Messung der gelieferten und bezogenen Energie zu tragen und besitzt das Messrecht. Weitere Ausführungen betreffen den finanziellen und terminlichen Belastungsausgleich zwischen den Netzbetreibern und die Weitergabe der EEG-Belastung an Endverbraucher, die durch BGH-Urteile entschieden ist. Schließlich enthält das Gesetz auch eine erweiterte Härtefallregelung für die Privilegierung der Stromkosten gegenüber produzierendem Gewerbe und Schienenfahrzeugen. Ein umfangreicher Abschnitt enthält klein gedruckte Anmerkungen, die die im Text getroffenen Aussagen, z. B. unter Berufung auf Gesetze, Gerichtsurteile und weitere Tatbestände, untersetzen. Das neue EEG ist veröffentlicht im BGBl. 2004 I, S. 1918. Ölaufbereitung U. Thieß u. a.: Lebensdauerverlängerung für Leistungstransformatoren ew 104(2005)3, S. 30-36 Kostendruck, Zurückhaltung bei Neuinvestitionen, Streichung von Betriebsstillständen und der erhaltenswerte Zustand vieler Transformatoren bei Energieversorgung und Industrie sprechen für moderne Vor-Ort-Instandhaltungsverfahren ohne Betriebsunterbrechungen. Der größte Teil der Transformatoren kann bei Einsatz zweckmäßiger Vor-Ort-Verfahren noch viele Jahre betrieben werden. Beschrieben werden Verfahren zur Regeneration der Ölfüllung, die neben der Vermeidung irreversibler Alterungsprozesse ökonomische und ökologische Vorteile bieten. Nach Beschreibung der Alterungsvorgänge im Öl-Papier-Dielektrikum und der Abbauprodukte wird der Bedarf an betriebsunterbrechungsfreien Vor-Ort-Methoden zur Pflege der Feststoffisolation und der Ölregeneration begründet. Es werden Trocknungsverfahren mit und ohne Betriebsunterbrechung vorgestellt, die der Entfeuchtung des Öls, dem Entzug der aus der Feststoffisolation ins Öl übertretenden Feuchte und der Entfernung weiterer Abbaustoffe dienen. Die Regeneration bei Betriebstemperatur ist u. a. aus Umweltgründen und wegen der Beseitigung von Schlämmen und Ablagerungen im Kessel einem Ölwechsel überlegen. Ein neues Verfahren, z. B. Sitram Reg, arbeitet nicht nur mit einem hochwertigen Adsorbenten, sondern dieser kann gleichzeitig in der Anlage regeneriert werden. Das Verfahren separiert während des Betriebs alle Alterungsprodukte, schafft Neuölqualität und verbraucht als Abfallmenge nur 1 % der Ölfüllung. Abschließend werden Prozessverlauf und Langzeiterfahrungen mit dem präventiv anzuwendenden Verfahren geschildert. Auf Tafeln und in Diagrammen wird der zeitliche Ablauf des Reinigungsprozesses demonstriert. Es werden einige Literaturquellen genannt. A. Worgitzki BÜCHER Unternehmen steuern B. Külpmann: Grundlagen Controlling 1. Auflage. Berlin: Cornelsen Verlag 2005. 128 Seiten, 6,95 Der Wettbewerbs- und Kostendruck steigt unaufhaltsam. Für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens wird es daher immer wichtiger, systematisch zu planen und zu überwachen. So kann die Existenz des Betriebes gesichert und erfolgsorientiert gesteuert werden. In dem Ratgeber wird gezeigt, wie man durch ein funktionierendes Controlling für Umsatz-, Kosten- und Ergebnistransparenz sorgt. Auf 128 Seiten stellt das Buch praxisbewährte Instrumente und Methoden des Controllings dar. Zusammenfassungen am Ende eines jeden Kapitels geben die wichtigsten Begriffe und Hinweise kurz und prägnant wieder. Eine Checkliste zu Anforderungen an Controlling-Software sowie eine Magazinseite zum Einsatz verschiedener Diagrammtypen erleichtern den Start in die Praxis. Viele Abbildungen und Tabellen ergänzen die Ausführungen. Literaturempfehlungen sowie ein Abkürzungs- und Stichwortverzeichnis runden den Band ab. Bestellhotline für Bücher: 030 42151-325 Weitere Buch-Tipps unter www.technikfachbuch.de

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