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ep10/2016, 2 Seiten
803 Elektropraktiker, Berlin 70 (2016) 10 | www.elektropraktiker.de Kurz informiert Aktuelles EBZ 25 Jahre im Dienste von Bildung und Qualifizierung Mit einer Festveranstaltung begingen Vorstand und Mitarbeiter sowie zahlreiche Gäste aus Handwerk, Industrie, Politik und Elkonet das 25. Jubiläum des Elektrobildungs- und Technologiezentrums (EBZ) in Dresden. Staatssekretär Stefan Brangs vom sächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr unterstrich in seiner Rede die Bedeutung einer qualififizierten Aus- und Weiter bildung im Zeitalter der Digitalisierung. Als Zentrum der Lehre, Schulung, Beratung sowie des Wissens- und Technologietransfers für E-Handwerk und Industrie habe das EBZ großartige Leistungen und Erfolge vorzuweisen. Geschäftsführer Klaus Franke und Vorstandsvorsitzender Jürgen Köhler zeichneten in ihren Ansprachen und per Video die bemerkenswerte Entwicklung des EBZ vom regionalen Bildungsdienstleister zum bundesweit vernetzten Kompetenzzentrum nach und erläuterten die kommenden Herausforderungen. Im Festvortrag befasste sich Prof. Manfred Hübner von der HTW Dresden mit der Energieversorgung der Zukunft. Er legte dar, wie sich die volatile Stromeinspeisung der erneuerbaren Energien ausgleichen lässt und welche Rolle dabei die Elektromobilität spielen kann. n Smart Home Konkurrierende Ansätze behindern den Durchbruch Die technologischen Voraussetzungen dafür, Smart Home zu einem Massenmarkt zu entwickeln und Deutschland zum Leitmarkt zu machen, sind grundsätzlich günstig. Allerdings behindern konkurrierende Ansätze noch den Durchbruch. So lautet das Fazit von drei Weißbüchern, die der VDE mit Partnern aus Industrie, Verbänden und Instituten im Rahmen des Projekts „Smart Home2Market“ herausgegeben hat. Das Weißbuch mit dem Titel „Markt“, das auf einer Befragung von Herstellern und Anbietern beruht, weist den Weg: Um die Marktentwicklung zu beschleunigen und die Erfolgschancen für deutsche Unternehmen zu erhöhen,müssteneinheitliche Sicherheitsstandards und gewerkeübergreifende Interoperabilität geschaffen werden. Eine weitere Aufgabe bestehe darin, Handel, Handwerk und den Endkunden herstellerneutrale Aufklärung und Orientierung zu bieten. Angesichts der besonderen Bedeutung und des wirtschaftlichen Potentials plädieren der VDE und die Mehrheit der befragten Industrievertreter für eine neue Initiative mit dem Ziel, die Entwicklung des Massenmarktes voranzutreiben. Sie soll sich in ihrer Struktur und Organisation am Erfolgsmodell „Nationale Plattform Industrie 4.0“ orientieren. n KASSEL Jahrestagung Elektrosicherheit feiert ihr 10-jähriges Jubiläum Ihr 10-jähriges Bestehen feiert die Fachtagung Elektrosicherheit, die am 15. und 16.11.2016 erneut in Kassel stattfindet. Der Erfolg der Veranstaltung liegt in einem ausgewogenen Mix aus Praxisorientierung und Fachwissen sowie in einem intensiven Erfahrungsaustausch mit Kollegen und Experten. Die Schwerpunktthemen dieses Jahres lauten: Aktuelle Entwicklungen und bevorstehende Neuerungen im Bereich der Elektrosicherheit Prüfung von elektrotechnischen Anlagen Energieeffizienz in der Elektrotechnik - die neue DIN VDE 0100-801 Steigerung der Arbeitssicherheit beim Arbeiten unter Spannung (AuS) Der Faktor Mensch und die Rechtssicherheit. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.jahrestagung-elektrosicherheit.de n Speichertechnik Gebrauchte Batterien von E-Fahrzeugen puffern 13 MWh Im westfälischen Lünen geht ein 13-MWh-Speicher ans Netz, der mit gebrauchten Akkus aus Elektrofahrzeugen arbeitet. Das aus 1000 Batterien bestehende System wird seine Kapazität in den Dienst des deutschen Energiemarktes stellen. Nach Zuschlag in den wöchentlichen Auktionen der Netzbetreiber für Primärregelleistung erfolgen Abruf, Speicherung und Einspeisung vollautomatisch. Das gemeinsame Projekt der Unternehmen Daimler, Mobility House, Getec und Remondis soll zeigen, dass der Lebenszyklus einer Plug-in- oder E-Fahrzeug-Batterie nicht mit der Elektromobilität endet. Vielmehr sind die Systeme im stationären Betrieb noch mindestens zehn weitere Jahre einsatzfähig, da die geringen Kapazitätsverluste in dieser Zweitverwendung nur eine untergeordnete Rolle spielen. Auch in Hamburg wird die Nachnutzung solcher Akkus für den Regelenergiemarkt untersucht. Hier haben die Unternehmen Bosch, BMW und Vattenfall 100 Batteriemodule mit insgesamt 2 MWh verschaltet. Steuerungseinheit des 13-MWh-Batteriespeichers im westfälischen Lünen Quelle: The Mobility House EBZ-Vorstandsvorsitzender Jürgen Köhler (li.) und Landesinnungsmeister Andreas Schulze (M.) nutzen die Feierstunde, um EBZ-Geschäftsführer Klaus Franke (re.) für dessen Arbeit zu danken und gleichzeitig zum Dienstjubiläum zu gratulieren Quelle: 804 www.elektropraktiker.de | Elektropraktiker, Berlin 70 (2016) 10 Kurz informiert Aktuelles Energiemanagement Wettbewerbsvorteil statt Pflichtprogramm Unter dem Titel „Energiemanagement weiter gedacht“ ist das Unternehmen Wago zurzeit mit einer Roadshow in Deutschland unterwegs. Das Ziel: Unternehmen sollen Energieeffizienz nicht nur als gesetzliche Pflicht verstehen, sondern erkennen, welche Vorteile sich ergeben, wenn sie ihre Gebäude und Anlagen effizient betreiben. Die Referenten der Informationsveranstaltung sind ausgewiesene Experten aus der Praxis - unter anderem von Endress+Hauser, dem Softwarehaus M&M, der Osram-Tochter Led vance und natürlich von Wago selbst. In sieben Vorträgen an jeweils einem Tag berichten die Fachleute über versteckte Einsparpotentiale und informieren über die gesetzlichen und technischen Grundlagen für ein gutes Energiemanagementsystem. Die Teilnehmer erfahren außerdem, wie sich einfach und kostengünstig alle relevanten Messgrößen erfassen und visualisieren lassen. Noch bis Ende Ok tober ist die Road show in Deutschland unterwegs. Weitere Informationen und Termine unter www. wago.com/energymanagement n Dresden Niederspannungsfachtagung klärt aktuelle Fragestellungen Am 08.11.2016 findet in der DGUV-Aka demie Dresden die 29. Niederspannungsfachtagung statt. Veranstalter sind der Fachverband Elektro- und Informationstechnik Sachsen/Thüringen und der VDE-Bezirksverein Dresden. Das Vortragsprogramm befasst sich u. a. mit diesen Themen: Auswertung Stromunfälle und Neuerungen aus dem Präventionsbereich VDE-Bestimmungen 2016 - Übersicht Energieeffizienz in elektrischen Anlagen Richtiges Licht und LED-Sanierung im Innenraum Effiziente Außenbeleuchtung durch den Einsatz von LED Sichere Elektroinstallationsgeräte und Betriebsmittel Netzrückwirkungen durch neue Gerätetechnologien. Eine Anmeldung zur Tagung ist beim Fachverband oder beim VDE-Bezirksverein möglich: www.elektro-sachsen-thueringen.de www.vde-dresden.de n Symposium Ethernet in der Prozessautomatierung Die Nutzerorganisationen von Profibus und Namur haben im Rahmen eines Symposiums gemeinsam den Einsatz von Ethernet in der Prozessindustrie erörtert. Ziel der Veranstaltung war es, Anforderungen an ein Ethernet-Kommunikationssystem im Feld zu bewerten, diese abzustimmen und zu priorisieren. Die Diskussionsergebnisse fließen in ein Positionspapier des Namur-Arbeitskreises 2.6 (Feldbus) ein. Es dient als Basis für die Entwicklung eines digitalen Kommunika tionssystems der nächsten Generation. Dabei sollen bisherige Erfahrungen mit bestehenden Feldbussystemen sowie zukünftig geforderte Eigenschaften berücksichtigt werden. „Die enge Zusammenarbeit zwischen Hersteller- und Anwenderorganisationen schon in der frühen Phase einer neuen Technologie setzt sehr viel Synergiepotential frei. Das bietet die beste Chance, eine neue Technologie einerseits kostengünstig in den Produkten der Anbieter, andererseits effizient in den Anlagen der Anwender einzuführen“, erläutert Michael Pelz, der Leiter des zuständigen Namur-Arbeitsfeldes. n Strömer-Rätsel Mitmachen und gewinnen! In diesem Monat verlosen wir fünf Adventskalender von Wera. Hinter jedem Türchen verbirgt sich ein Profiwerkzeug, sodass bis zum Fest ein 24-teiliges Set zusammenkommt. Dazu gehören u. a. verschiedene Schraubendreher samt Halterungsleiste sowie ein Bit-Sortiment mit Rapid-Adapter und Aufbewahrungsbox. Um an unserem Gewinnspiel teilzunehmen, müssen sie einfach dieses kleine Rätsel lösen: Strömers Geselle Erich braucht für die Installation einer elektrischen Anlage insgesamt 36 Stunden, während sein Kollege Peter dafür 45 Stunden benötigt. Frage: In welcher Zeit wäre die Installation abgeschlossen, wenn die beiden den Auftrag gemeinsam bearbeiten? Ihre - hoffentlich richtige - Antwort können Sie uns per Post, Fax oder E-Mail zusenden: Redaktion Elektropraktiker Am Friedrichshain 22 · 10407 Berlin Fax: 030 42151251 E-Mail: redaktion@elektropraktiker.de Wir wünschen allen Teilnehmern viel Glück. Einsendeschluss ist der 31.10.2016. Übrigens: 18 Zwei-Euro-Stücke lautete die richtige Antwort auf unser Rätsel in der September-Ausgabe. Quelle: Wago Intensive Gespräche auf der diesjährigen Wago-Roadshow zum Thema Energiemanagement. Beim Termin in Hamburg waren rund 60 Teilnehmer zu Besuch
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