Skip to main content 
Personen und Firmen | Veranstaltung

Aktuelles

ep8/2016, 2 Seiten

Smart Metering: Bundestag entscheidet im Sinne der Elektrohandwerke; Licht 2016: Fachtagung in Karlsruhe; Initiative Elektromarken: Zehn Meisterstipendien für engagierte Nachwuchskräfte; MSR-Spezialmesse: 160 Aussteller in Ludwigshafen; Strömer-Rätsel; E-Masters: Trendforum - Innovation, Dienstleistung und Kommunikation; ZSW: Weltrekord beim Wirkungsgrad von Dünnschicht-Solarzellen; Studie: Kostensenkungen sind Treiber für das Internet der Dinge


619 Elektropraktiker, Berlin 70 (2016) 8 | www.elektropraktiker.de Kurz informiert Aktuelles Initiative Elektromarken Zehn Meisterstipendien für engagierte Nachwuchskräfte Nach der positiven Resonanz des vergangenen Jahres hat sich die Initiative „Elektromarken. Starke Partner“ entschlossen, erneut zehn Stipendien zur Meisterausbildung an junge, engagierte Elektrohandwerker zu vergeben. Bewerbungen können bis zum 30.09.2016 über die Website www.elektromarken.de abgegeben werden. Die Teilnehmer sind aufgefordert, einen Online-Frage bogen zu beantworten sowie Angaben zur persönlichen Motivation und zu ihrem betrieblichen Hintergrund zu machen. Der Meisterkurs sollte frühestens am 01.01.2016 begonnen worden oder bis spätestens 31.03.2017 angetreten sein. Die zehn Kandi daten wählt eine unabhängige Expertenjury im November 2016 aus; die Initiative übernimmt für jeden Meisterschüler die Ausbildungsgebühren in Höhe von maximal 6000 Euro. Über den Geldpreis hinaus werden alle Stipendiaten am 30.11.2016 zum Marken forum der Elektrobranche mit anschließendem Dinner eingeladen. Die Veranstaltung findet - wie schon im vergangenen Jahr - auf dem Petersberg bei Bonn statt. n Licht 2016 Fachtagung in Karlsruhe Vom 25. bis zum 28.09.2016 findet in Karlsruhe mit der „Licht 2016“ die 22. Gemeinschaftstagung der Licht-Gesellschaften Deutschlands (LiTG), Österreichs (LTG), der Niederlande (NSVV) und der Schweiz (SLG) statt. Erstmals beteiligt sich auch die Französische Lichttechnische Gesellschaft (afe). Das Fachprogramm setzt sich aus 115 Vorträgen, darunter 31 Postervorträge, und einer Industrieausstellung zusammen. Schwerpunkte sind vor allem die Innenbeleuchtung sowie Licht und Gesundheit. Wissenschaftliche und anwendungsbezogene Vorträge gibt es darüber hinaus zu den Fachbegieten Außen- und Straßenbeleuchtung, Tageslicht, Lichtmanagement und Leuchten, Leuchtenoptik, Betriebsgeräte und Lichtquellen, Kfz-Beleuchtung, Messtechnik, Blendung, Wahrnehmung und Farbe. Auch der untrennbar mit der Lichttechnik verbundene Themenkreis Lichtgestaltung und Architektur wird inten siviert behandelt. Als Neuerung gegenüber den früheren Veranstaltungen gibt es einen Workshop-Tag, auf dem eine vertiefende Diskussion aktueller Themen rund ums Licht mit erfahrenen Wissenschaftlern und Planern möglich wird. Die Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch. Vorteilhaft sind die gestaffelten Eintrittskarten-Varianten für einen maßgeschneiderten Tagungsbesuch. Unter licht2016.eu kann das Programm abgefragt und eine Tagungsanmeldung vorgenommen werden. R. Baer MSR-Spezialmesse 160 Aussteller in Ludwigshafen 160 Unternehmen zeigen am 28.09.2016 in Ludwigshafen Geräte und Systeme, Engineering- und Serviceleistungen sowie neue Trends in der Automatisierung. Zudem erwarten den Besucher 36 begleitende Fachvorträge. Die regionale Spezialmesse für Mess-, Steuerungs- und Regeltechnik, Prozessleitsysteme und Automatisierungstechnik richtet sich an Fachleute und Entscheidungsträger, die in ihren Unternehmen für die Optimierung der Geschäfts- und Produktionsprozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette verantwortlich sind. Der Eintritt zur Messe, die Teilnahme an den Fachvorträgen sowie kleine Snacks und Erfrischungsgetränke sind für die Besucher kostenlos. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter www.meorga.de n Smart Metering Bundestag entscheidet im Sinne der Elektrohandwerke Beim Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende, das u. a. die Einführung intelligenter Messsysteme vorsieht, kam der Bundestag einer wichtigen Forderung der Elektrohandwerke nach. Denn anders als ursprünglich von der Regierung geplant, ist der gegebenenfalls notwendige Umbau des Zählerplatzes nun nicht mehr gesetzlich dem Messstellenbetreiber zugeschrieben. ZVEH-Präsident Lothar Hellmann kommentiert: „Mit der Beibehaltung der Kundenverantwortung für die elektrische Anlage einschließlich des Zählerplatzes bleibt der Markt nun auch für die Unternehmen der E-Handwerke offen. Der Kunde hat die freie Wahl, mit wem er notwendige Umrüstmaßnahmen durchführen möchte.“ Auch die Elektroindustrie begrüßt das verabschiedete Gesetz. „Damit werden die Grundlagen geschaffen, um das zunehmend dezentrale und auf erneuerbaren Ressourcen basierende Energiesystem auch zukünftig beherrschen und effizient bewirtschaften zu können“, erklärt der Vorsitzende der ZVEI-Geschäftsführung Dr. Klaus Mittelbach. „Davon profitieren alle Akteure im Energiesystem - nicht zuletzt auch die Verbraucher.“ n Quelle: ArGe Medien ZVEH Die Eigentümer der elektrischen Anlage können weiterhin selbst entscheiden, von welchem Fachbetrieb sie notwendige Umrüstarbeiten am Zählerplatz vornehmen lassen 620 www.elektropraktiker.de | Elektropraktiker, Berlin 70 (2016) 8 Kurz informiert Aktuelles E-Masters Trendforum: Innovation, Dienstleistung und Kommunikation „Innovation, Dienstleistung, Kommunikation“ lautete das Motto des diesjährigen E-Masters-Trendforum, zu dem Mitte Juni mehr als 1 300 Besucher nach Berlin kamen. Eine Technikausstellung mit über 100 Ständen zeigte die Trends und Neuheiten der Branche - von Elektroinstallation, Gebäudeautomation, Licht und Leuchten über Elektroklein-und großgeräte bis hin zu Multimedia und erneuerbaren Energien. „Insgesamt können wir vom erfolgreichsten Trendforum aller Zeiten sprechen. Das bestätigten uns sowohl die Mitglieder, die Industriepartner und unsere Dienstleister als auch die Großhandels teilnehmer“, freute sich E-Masters-Geschäftsführer Jens Gorr über die überaus gute Resonanz. Erstmals gab es geführte Messetouren, die das Publikum in kleinen Gruppen gezielt zu den jeweiligen Ausstellern leiteten. Aufgelockert wurde die Fachschau durch ausgewählte Gastreferenten, wie den Kommunikationstrainer Paul Johannes Baumgartner oder den Managementexperten Dr. Dieter Brecheis. Die E-Masters-Gesellschafterversammlung fand in zwei Teilen jeweils während der Abendveranstaltungen statt. n ZSW Weltrekord beim Wirkungsgrad von Dünnschicht-Solarzellen Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasser stoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) hat mit einem Wirkungsgrad von 22,6 % einen neuen Bestwert bei Dünnschicht-Solarzellen aufgestellt. Mit dem Erfolg übertreffen die Stuttgarter Wissenschaftler den bisherigen Rekordhalter aus Japan um 0,3 Prozentpunkte. Der Forschungswettlauf zeigt einen interessanten Trend: In den letzten drei Jahren hat sich der Wirkungsgrad der Dünnschichtzellen auf Basis von Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid (CIGS) stärker erhöht als in den 15 Jahren zuvor. Die aktuelle Verbesserung gelang dem ZSW in einer Laborbeschichtungsanlage mit Hilfe eines speziellen Verdampfungsverfahrens. Die produzierte Zelle hat eine Fläche von rund 0,5 cm2 , was bei solchen Versuchstypen üblich ist. n STUDIE Kostensenkungen sind Treiber für das Internet der Dinge Schneider Electric hat in seinem „IoT 2020 Business Report“ Erkenntnisse und Prognosen zum Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) veröffentlicht. Der Bericht basiert auf einer Umfrage unter mehr als 2500 Entscheidungsträgern in zwölf Ländern. Laut Studie haben die meisten Unternehmen mittlerweile den Mehrwert von IoT-Technologien erkannt: Rund 75 % beurteilen die Möglichkeiten positiv. Erkenntnisse, die aus IoT-basierten Daten gewonnen werden, lassen sich wirkungsvoll in der gesamten Organisation teilen. Davon sind 81 % der Umfrageteilnehmer überzeugt. Es gibt aber auch Bedenken: 41 % der Interviewten befürchten, dass die Cyber-Sicherheit im IoT-Umfeld eine schwierig zu lösende Aufgabe sein wird. Ein Treiber für IoT-Projekte sind Einsparungen: Bei der Gebäudeautomation sehen 63 % diesbezüglich große Potentiale, 62 % wollen mit Hilfe von Industrieautomation ihre Kosten senken. Allerdings kam die Untersuchung auch zu dem Ergebnis, dass es Firmen schwerfällt, einen Einstieg in das Internet der Dinge zu finden, die tatsächliche Wertschöpfung nachzuweisen und die IT-Infrastruktur zu ersetzen. Das IoT werde daher eher bestehende Investitionen ergänzen und Geschäftsprozesse und -ergebnisse im Laufe der Zeit verändern, so die Studie. n Strömer-Rätsel Mitmachen und gewinnen! Mit etwas Glück können Sie in diesem Monat das Elektroinstallations-Set 1 von Weicon gewinnen. Es eignet sich ideal für das Verarbeiten von flexiblen Leitungen. So lassen sich beispielsweise mit dem Rundkabel-Stripper Außenmäntel schnell und einfach entfernen. Zum Abisolieren von Leitungen und zum Vercrimpen von Ader endhülsen kommt das multifunktionale Werkzeug Duo-Crimp No. 300 zum Einsatz. Um an unserem Gewinnspiel teilzunehmen, müssen Sie einfach dieses kleine Rätsel lösen: „Welchen Betrag hat uns das gemeinsame Projekt eingebracht?“, fragt Elektromeister Strömer seine Frau Edita, die gerade mit der Abrechnung befasst ist. Sie antwortet: „Wir erhalten von der Gesamtsumme die Hälfte minus 2000 Euro, der SHK-Kollege ein Drittel minus 5 000 Euro und der Trockenbauer ein Viertel plus 1000 Euro. Der Rest von 2000 Euro geht an den Maler.“ Frage: Wie hoch ist die Gesamtsumme? Ihre - hoffentlich richtige - Antwort können Sie uns per Post, Fax oder E-Mail zusenden: Redaktion Elektropraktiker Am Friedrichshain 22 · 10407 Berlin Fax: 030 42151251 E-Mail: redaktion@elektropraktiker.de Wir wünschen allen Teilnehmern viel Glück. Einsendeschluss ist der 31.08.2016. Übrigens: Die Lösung des Strömer-Rätsels aus unserer Juli-Ausgabe lautete: 50 Gäste. Quelle: E-Masters Über 1300 Besucher kamen zum E-Masters-Trendforum nach Berlin. Es stand in diesem Jahr unter dem Motto „Innovation, Dienstleistung, Kommunikation“

Sie haben eine Fachfrage?