2020 – Unternehmensführung in unsicheren Zeiten
Man könnte nun aber auch noch ein Stück weiter gehen, in dem man den Plan um weitere Facetten ausbaut und die Belegschaft mit einweiht. Gemeinsam mit den Mitarbeitern oder einem Kernteam, das sich aus den Schlüsselpositionen des Unternehmens zusammensetzt und weitere Aspekte ausarbeitet, die im Folgejahr umgesetzt werden sollen. Wenn jemand aus der Belegschaft dazu eingeladen wird, im Team an der Zukunft des Unternehmens zu arbeiten, dann ist das Engagement und die Motivation für gewöhnlich um einiges größer, als wenn man immer bereits fertige Tatsachen serviert bekommt.
Wenn man mit der Belegschaft über mögliche negativ Szenarien spricht, dann schafft das in der Regel Vertrauen, stärkt den Team-Gedanken und schweißt die Mannschaft auch für schwere Zeiten zusammen. Erstaunlich ist auch der Umstand, dass plötzlich aus „Ich suche dringend noch den ein oder anderen Mitarbeiter.“ ein „Wir suchen dringend …“ wird.
Unsere aktuellen Erfahrungen aus dem Beratungsalltag zeigen, dass viele Unternehmen gerade diesen Weg gehen:
Einen tragfähigen Plan für das nächste Jahr entwickeln.
Die betrieblichen Zahlen im Griff haben.
Kontrollgrößen und -mechanismen entwickeln.
Für alle Eventualitäten gewappnet sein und im besten Fall schon ein Bündel an Maßnahmen fertig entwickelt in der Tasche zu haben.
Die ganze Mannschaft auf die Zukunft einschwören.
Aus dem „Ich“ ein motivierendes „Wir“ machen.
Sobald man sich mit Planung, Szenarien, Zielen und der Zukunft auseinandersetzt, wird man erkennen, dass es nicht nur darum geht, Gefahren rechtzeitig zu erkennen. Es geht auch darum, Chancen rechtzeitig zu sehen und zu nutzen.
Planung heißt Verantwortung übernehmen, um die Zukunft aktiv zu gestalten.
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- C. Bredl
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