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(Bild 1) USB-Module für mobile Anwendungen (Bild: Möbus/ep)
Steuerungstechnik (allg.) | Gebäudeautomation

Aus dem Facharchiv: Elektropraxis

Steuern und Regeln per USB und Ethernet

01.08.2019

Die Aufgabenstellungen in der Steuer- und Regelungstechnik sind so vielfältig, wie die am Markt befindlichen Lösungsangebote.

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Dabei hat sich in den letzten Jahren ein deutlicher Trend abgezeichnet: Die in der „klassischen Büro-IT“ bewährten Technologien werden auch in der Automatisierungstechnik genutzt. Im Ergebnis dieser Entwicklung sind viele innovative Produkte entstanden.

Das in Brühl (bei Köln) beheimatete Technologieunternehmen Deditec beschäftigt sich seit fast einem Jahrzehnt mit der Entwicklung und Herstellung von Steuer- und Regelungstechnik. Zum Angebot gehören Logik-Analysatoren, eingebettete Systeme in Form von IPC-Platinen und diverse Entwicklungstools. Im Bereich der Automatisierungstechnik werden mit der BS-, RO- und NET-Serie Systeme mit unterschiedlichem Leistungsumfang angeboten. Diese sind wegen ihres modularen Konzeptes zur Realisierung von mittleren bis größeren, aber auch kleinen überschaubaren Anlagen geeignet [1]. Mit der Starter-Serie werden zudem Geräte präsentiert, die nicht nur zur Lösung spezieller und gut überschaubarer Aufgabenstellungen geeignet sind. Darüber hinaus erlauben diese Produkte einen vergleichsweise einfachen Einstieg in die Handhabung anspruchsvoller Mess-, Steuer- und Regelungstechnik sowie deren Programmierung jenseits von KOP (Kontaktplan) und FBS (Funktionsbausteinsprache).

Gerätetechnik

In der Starter-Serie werden Erzeugnisse angeboten, die sich sowohl bezüglich des gerätetechnischen Konzeptes als auch hinsichtlich des möglichen Einsatzes unterscheiden. Die Module werden über USB oder Ethernet-TCP/IP mit einem Windows- oder Linux-Rechner verbunden. Das Anwendungsprogramm wird auf diesem Rechner abgearbeitet.

USB-Sticks

Bei den USB-Sticks handelt es sich um Steuerungs-/Regelungstechnik-Module, bei denen die gesamte Elektronik in einem USB-Stick untergebracht und über ein 1,8 m langes Kabel mit einer 9-poligen D-Sub-Buchse verbunden ist (Bild 1). Diese Produkte sind vorzugsweise für den mobilen Einsatz geeignet. Durchaus denkbar ist aber auch ein Einsatz in Laboren und Ausbildungseinrichtungen. Im Einzelnen stehen folgende Produkte zur Verfügung:

  • Eingangsmodul mit 8 Optokoppler-Eingängen,
  • Relaismodul mit 2 Ausgängen (Schließer),
  • Relaismodul mit 4 Ausgängen (Schließer) und
  • TTL-Modul mit 8 Ein-/Ausgängen.

Die Optokoppler des Eingangsmoduls gewährleisten eine galvanische Trennung der Eingänge und verfügen jeweils über einem eigenen 16-Bit Zähler. Mit den Relaisausgängen können Ströme bis zu 1 A AC/DC bei Spannungen bis maximal 36 V AC/DC geschaltet werden. Die Ein-/Ausgänge des TTL-Moduls lassen sich separat als Ein- oder Ausgänge konfigurieren. Alle USB-Sticks verfügen über LEDs zur Zugriffsanzeige.

USB-Module

Im Unterschied zu den USB-Sticks sind die USB-Module für eine Montage im Schaltschrank konzipiert und verfügen zudem über eine höhere Anzahl an Kanälen pro Gerät. Ein weiterer Unterschied bezüglich des Einsatzes besteht darin, dass sich hiermit Anwendungen mit einer größeren Anzahl an Modulen realisieren lassen. Im Einzelnen stehen folgende Komponenten zur Verfügung:


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