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(Bild 1) USB-Module für mobile Anwendungen (Bild: Möbus/ep)
Steuerungstechnik (allg.) | Gebäudeautomation

Aus dem Facharchiv: Elektropraxis

Steuern und Regeln per USB und Ethernet

01.08.2019

Die Aufgabenstellungen in der Steuer- und Regelungstechnik sind so vielfältig, wie die am Markt befindlichen Lösungsangebote.

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  • Eingangsmodul mit 8 Optokoppler-Eingängen,
  • Relaismodul mit 8 Ausgängen (Schließer),
  • TTL-Modul mit 32 Ein-/Ausgängen und
  • TTL-Modul mit 64 Ein-/Ausgängen.

Im Unterschied zum Eingangsmodul (mit den Optokoppler-Eingängen) oder dem Relaismodul (das über Klemmleisten verfügt) sind die TTL-Module mit ein bzw. zwei 37-poligen D-Sub-Buchsen für den Zugriff auf die I/Os ausgerüstet. Die Kanäle des TTL-Moduls können jeweils in 8er-Blöcken als Ein- bzw. Ausgänge definiert werden.

Ethernet-Module

Für Anwendungen, bei denen größere Entfernungen zu überbrücken sind, gibt es die Ethernet-Module. Hier erfolgt die Verbindung zwischen dem Steuerrechner und den Modulen per Ethernet-TCP/IP, also dem LAN (Bild 2). Folgende Fabrikate stehen hierfür zur Verfügung:

  • Eingangsmodul mit 8 Optokoppler-Eingängen,
  • Relaismodul mit 8 Ausgängen (Schließer) und
  • TTL-Modul mit 64 Ein-/Ausgängen.

Bezüglich der Parameter der Ein-/Ausgänge verhalten sich diese Module im Wesentlichen so, wie die USB-Sticks oder USB-Module. Gleiches gilt – wie im Bild 2 ersichtlich – auch für die Gestaltung der Anschlüsse.

(Bild 2) Ethernet-Module als Reiheneinbau-Geräte (Bild: Möbus/ep)
a) 8 optische Eingänge, b) 8 Relaisausgänge, c) 64-fach I/O-Modul

Software und Dokumentation

Die Module werden mit einer umfangreichen Software ausgeliefert. Die Konfiguration eines konkreten Systems wird durch das Konfigurationstool erleichtert. Zur Programmierung kann eine breite Palette von weit verbreiteten höheren Programmiersprachen (wie unter anderem C, C#, C++, MS-VBA, DELPHI) sowie Werkzeugen wie z. B. Labview oder Profilab [2] genutzt werden. Die Programmierung wird durch die Bereitstellung der Windows-Treiberbibliothek DELIB entscheidend erleichtert. Für die Ethernet-Module steht darüber hinaus eine I/O-Control-App (Android) zur Verfügung, mit der lokal (über das LAN/WLAN) als auch per Fernzugriff (über das Internet) auf die Ein- und Ausgänge zugegriffen werden kann. Der Einstieg in die Arbeit mit den Deditec-Geräten wird durch eine umfangreiche produktbezogene Dokumentation sowie einer Fülle von Programmbeispielen erleichtert. Das gilt sowohl für das Konfigurationstool als auch die Treiberbibliothek.


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