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Photovoltaik | Energiespeicher, Batterieanlagen

Schon 1.000 Solarstrom-Speicher gefördert

19.09.2013

Rund 1.100 Kreditanträge in Höhe von 18,7 Millionen Euro hat die KfW Bankengruppe für die Finanzierung von Photovoltaik-Anlagen mit Speicher oder für die nachträgliche Anschaffung von Solarstromspeichern bewilligt. Bis zu 30 Prozent der Anschaffungskosten für Solarstromspeicher übernimmt dabei der Staat.

"Private Stromtarife sind inzwischen fast doppelt so hoch wie die Kosten selbst erzeugten Solarstroms vom Dach eines Eigenheims", erklärt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverband Solarwirtschaft e.V. den Trend zur solaren Selbstversorgung. Bis zu einem Drittel des Solarstroms können Betreiber von kleinen Solarstromanlagen ohne technische Hilfsmittel selbst verbrauchen. In Kombination mit Speichern ist sogar eine Verdopplung des Eigenverbrauchs möglich.

Speicher gelten aber auch als ein wichtiger Baustein der Energiewende, um Angebot und Nachfrage erneuerbarer Energien besser aufeinander abzustimmen. Die Solarstromspeicher speichern den erzeugten Sonnenstrom während des Tages zwischen, geben ihn zeitversetzt wieder ab und glätten so die Einspeisespitzen. Damit erhöhen Batteriespeicher die Aufnahmefähigkeit bestehender lokaler Stromnetze um bis zu 66 Prozent und reduzieren die Kosten für den Netzausbau. Dies hatte das Fraunhofer ISE in seiner Speicherstudie 2013 festgestellt.

Der Bundesverband Solarwirtschaft hat für interessierte Verbraucher ein kostenfreies Informationspapier zum Speicher-Förderprogramm erstellt: www.solarwirtschaft.de/speicherprogramm

Das Infoportal www.solartechnikberater.de informiert Verbraucher kostenlos rund um Solartechnik, Speicherung und alle wichtigen Förderangebote.