Aus dem Facharchiv: Elektropraxis
Per Funk schalten, dimmen und mehr
Funksysteme für die Hausautomation sind bei Herstellern, Handwerkern und Verbrauchern beliebt. Die Technik ist vergleichsweise einfach zu installieren und in Betrieb zu nehmen. Über unterschiedliche Vertriebswege werden die Systeme vielfach direkt dem Endkunden angeboten, sind aber auch für Handwerksbetriebe ein nicht zu unterschätzendes Angebot.
Wegen der problemlosen Handhabung erfreuen sich Zwischenstecker einer besonderen Beliebtheit. Zum Sortiment gehören Zwischenstecker mit und ohne Abschaltautomatik für Lasten bis zu 3 500 W, ein Dimmer für 230-V-Glühlampen und Halogenlampen im Leistungsbereich von 40 W bis 300 W sowie eine 4-fach-Steckerleiste für Lasten bis zu 2 300 W. Abgerundet wird das Sortiment durch einen Zwischenstecker mit dem Schutzgrad IP44 für den Außenbereich. Eine besondere „Form“ des Zwischensteckers, und ähnlich unproblematisch handhabbar wie dieser, ist die Lampenfassung. Damit können 230 V Lampen (bis 100 W) mit E27-Gewinde geschaltet werden. Der Einsatz dieser Funkschalter empfiehlt sich insbesondere in Kellerräumen, Garagen usw.
Sender
Die Empfänger können – je nach Bedarf – über fest montierte Wandsender, mobile Handsender, Sendemodule und Melder angesteuert werden.
Wandsender
Die Wandsender lassen sich vergleichsweise frei positionieren, da die Befestigung auf dem Untergrund wahlweise mit Schrauben oder einem Doppelklebeband erfolgen kann. Es stehen ein 1- und ein 2-kanaliger Wandsender zur Verfügung.
Handsender
Als mobile Bediengeräte stehen Handsender mit einer unterschiedlichen Anzahl von Tasten (2, 4 und 8) und damit steuerbaren Empfängern zur Verfügung. Der Pocket- und der Mini-Handsender sind dazu geeignet am Schlüsselbund getragen zu werden, um damit etwa das Garagentor zu öffnen oder das Hoflicht zu schalten. Handsender mit mehreren Kanälen können mittels Wandhalterungen als zentrale Bediengeräte innerhalb einer Anlage eingesetzt werden. Interessante Lösungen erlaubt der Einsatz eines Timers. Dieser Handsender ermöglicht die Automatisierung von Schaltabläufen. Es können einmalige Schaltungen, täglich wiederkehrende Schaltungen und Zufallsschaltungen zur Anwesenheitssimulation vereinbart werden. Pro Tag sind 12 automatisierte Schaltvorgänge möglich.
Melder
Mittels eines Bewegungsmelder bzw. eines Dämmerungsschalters können Beleuchtungsanlagen bedarfsabhängig betrieben werden. Beim Bewegungsmelder können Abschaltzeiten zwischen 5 s und 10 min vereinbart werden. Beim Dämmerungsschalter können Aus-Schaltdauern von 2 bis 8 h bzw. die Automatikfunktion gewählt werden. Mittels eines Magnetschalters kann das Öffnen/Schließen einer Tür bzw. eines Fensters zur Aktivierung einer Funktion genutzt werden.

