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Rollladen- und Wintergartensteuerungen – Reiheneinbaugerät für den Einbau in die Elektroverteilung (Quelle: Heytech)
Gebäudeautomation | Rolladen- und Jalousiesteuerung und Antriebe

Aus dem Facharchiv: Elektropraxis

Nicht nur 
Rollladensteuerungen

11.02.2021

Moderne Bauten, insbesondere im Bereich des gehobenen Wohn- und Zweckbaus, sind vielfach durch eine geradezu exzessive Verwendung von Glas gekennzeichnet. Raumhohe Fenster und komplette Glasfronten sind typische Merkmale dieser Architektur. Gleiches gilt für die meist als Anbauten realisierten Wintergärten. Zum Schutz vor übermäßiger Sonneneinstrahlung und unerwünschten Einblicken bedarf es daher geeigneter Verschattungseinrichtungen.

Die in Braunschweig beheimatete Heytech GmbH (eigene Schreibweise HEYtech) wurde vor fast zwei Jahrzehnten durch ihren Geschäftsführer Dr. Hey als Ingenieurbüro gegründet. Das Unternehmen beschäftigt sich seither mit der Entwicklung, der Produktion und dem Vertrieb von Steuerungen für Rollladen und Wintergärten. Im Laufe der Jahre ist dabei eine breite Palette an Gerätetechnik entstanden, die bezüglich des vorgesehenen Einsatzbereiches sicher kaum Wünsche offenlässt. Die Steuerungen lassen sich beispielsweise auch zum Schalten und Dimmen von Leuchten einsetzen. Das gerätetechnische Angebot wird durch eine umfangreiche Einrichtungs- und Bediensoftware sowie eine Smartphone-App komplettiert.

Gerätetechnik

Ein erster Blick in das angebotene Sortiment macht deutlich, wer diese Steuerungen einsetzten möchte, muss sich erst über die Anforderungen Klarheit verschaffen. Es stehen insgesamt 7 Typen von Rollladensteuerungen sowie 2 Typen von Wintergartensteuerungen zur Verfügung. Wobei weiterhin zwischen Zentral- und Modulsteuerungen unterschieden wird. Die Gehäuse der Geräte erinnern an das Design klassischer Kleinsteuerungen (Bild). Die verschiedenen Typen unterscheiden sich zunächst einmal bezüglich der:
  • Anzahl verfügbarer Kanäle,
  • pro Wochentag und Antrieb programmierbaren festen Schaltzeiten (4 oder 8) und
  • Anzahl der insgesamt programmierbaren festen Schaltzeiten.
Darüber hinaus gibt es Unterschiede bezüglich der speziellen Ausstattung (siehe Infokasten), wobei unterschieden wird zwischen:
  • enthalten
  • optional möglich und
  • nicht möglich.
Alle Geräte verfügen über ein beleuchtetes dimmbares LC-Display (2 x 16 Zeichen) und 5 Tasten zur Programmierung des Gerätes. Zur Grundausstattung gehört eine batteriegepufferte Quarzuhr mit automatischer Zeitumstellung. Bei Stromausfall bleibt die Programmierung erhalten. Zur Bedienung können Schalter/Taster beliebiger Schalterprogramme genutzt werden. Für den Anschluss der Antriebe und der Bedien-Taster/Schalter wird eine 5-adrige Leitung benötigt (Ausnahme L-Serie). Abhängig vom Typ können je Antrieb bis zu 4 bzw. 8 feste Schaltzeiten programmiert werden. Alle Geräte verfügen über 8 Kanäle zum Anschluss von Antrieben (Ausnahme L-Serie). Die Ausgänge der Steuerungen werden mit 10-A-Relais geschaltet.

Aufputzgeräte

Die Aufputzgeräte sind in einem Gehäuse untergebracht, dass eine Installation außerhalb eines Schaltschrankes bzw. Verteilers erlaubt. Diese Geräte können beim nachträglichen Anbau eines Wintergartens oder der Nachrüstung von Räumen mit Rollläden/Jalousien usw. eingesetzt werden. Wenn mehr als 8 Kanäle benötigt werden, dann lassen sich über Erweiterungsboxen weitere 24 Kanäle bereitstellen. Aufputzgeräte können auch mit Funksende- und Empfangsmodulen ausgerüstet werden und empfehlen sich daher insbesondere für Nachrüstungen. Autor:  H. Möbus Der vollständige Artikel ist in unserem Facharchiv nachzulesen.