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Mit modernen Netzwerken beginnt die Schul-Digitalisierung

24.08.2022

Die Basis für die Digitalisierung jeder Schule ist im ersten Schritt ein leistungsfähiges, zuverlässiges und sicheres IT-Netzwerk. Das Fundament dieser Digitalisierung ist nicht nur, die Verteilung von Endgeräten, wie Laptops und Tablets an Lehrer und Schüler, oder die Einführung von Anwendungen, wie Lernplattformen und schulspezifischen Kommunikations-Apps.

Ohne Netzinfrastruktur kann all die Hard- und Software, die den Unterricht und die Verwaltung verbessern sollen, nicht effizient genutzt werden. Schulen mit modernen Netzwerken auszustatten, kann eine große Herausforderung sein, weiß Wieland Kalenberg, Projektleitung Datennetze & Rechenzentrum bei Prior1. Jede Schule ist anders. Das beginnt bei den Gebäuden, die oft alt sind und sich nicht so einfach, unter Einhaltung aller gesetzlichen Vorgaben, flächendeckend verkabeln lassen. Zudem sind viele Schulen bereits mit einem IT-Netzwerk ausgestattet. Dieses muss hinsichtlich der neuen Anforderungen nach technischen und wirtschaftlichen Kriterien bewertet werden. Neben dem IT-Netzwerk darf aber keinesfalls eine angepasste Stromversorgung fehlen, denn ohne Strom am Endgerät bringt auch das beste IT-Netzwerk wenig. Die gute Nachricht: Diese Herausforderung ist zu meistern. Die erforderlichen finanziellen Mittel stehen durch den DigitalPakt Schule zur Verfügung. Zahlreiche Städte und Gemeinden haben bereits mit der Umsetzung begonnen. Zusätzlich zu den Herausforderungen, die die jeweiligen Gebäude und die vorhandene oder eben nicht vorhandene technische Bestandsinfrastruktur darin an diese Planungen stellen, gilt es, die Anforderungen der auftraggebenden Schulverwalter zu erfüllen. Städte und Gemeinden wünschen sich für ihre Schulen möglichst einheitliche und leicht verwaltbare Lösungen, die hohen Investitionsschutz bieten und gleichzeitig flexibel genug sind, um auch die Anforderungen der kommenden Jahre erfüllen zu können. So müssen im Zuge einer solchen Planung viele Detailfragen beantwortet und dabei der Wunsch nach Standardisierung berücksichtigt werden. Das ist für die beauftragenden Städte und Gemeinden und die in der Folge ausführenden Unternehmen eine mehr als spannende Aufgabe. Eine Aufgabe, die sich lohnt. Denn Deutschland liegt, was die Digitalisierung der Schulen anbelangt, lediglich im Mittelfeld der europäischen Länder. Es gibt also noch viel zu tun. Noch sehr viele Schulen brauchen ein modernes IT-Netzwerk als Fundament ihrer Digitalisierung.