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Luxorplug – intuitiv bedienbare Inbetriebnahmesoftware (Quelle: Theben)
Gebäudeautomation

Aus dem Facharchiv: Elektropraxis

Luxorliving – KNX-basierte Hausautomation

18.03.2021

Das Angebot an Technik zur Hausautomation ist gegenwärtig nahezu unübersehbar. Bei einer solchen Angebotsfülle ist es für Bauherren, aber auch für Planer und Installateure nicht einfach die richtige Auswahl zu treffen. Nachfolgend 
wird eine Lösung vorgestellt, die vorzugsweise für den Neubau geeignet ist und bewährte, weit verbreitete Standardtechnik mit innovativer, gut handhabbarer 
Inbetriebnahmesoftware verbindet.

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Aktoren

Zur Ansteuerung von elektrischen Verbrauchern stehen Schalt-, Dimm-, Rollladen-, Jalousie- und Heizungsaktoren in den Bauformen REG, UP und AP zur Verfügung. Die Schaltaktoren können je nach Last, Bauform und Anzahl der Kanäle Ströme von bis zu 16 A schalten. In der Bauform REG gibt es Schaltaktoren mit 4, 8 oder 16 Ausgängen. Mit dem UP-Schaltaktor können einzelne Verbraucher geschaltet werden. Die Ausgänge der Dimmaktoren sind zur Ansteuerung unterschiedlicher Leuchtmittel geeignet und können – je nach Bauform, Anzahl der Kanäle und angeschlossenen Leuchtmitteln – mit bis zu 400 W1) belastet werden. Dimmaktoren gibt es als REG-Komponenten mit 2 oder 4 Kanälen. Mit dem UP-Dimmaktor kann eine einzelne Leuchte oder auch eine Gruppe von Leuchten angesteuert werden. Die Heizungsaktoren sind als Reiheneinbau- und Aufputzgeräte im Sortiment des Herstellers und verfügen über jeweils 6 Kanäle. Die Ausgänge können wahlweise als Binärausgang (schaltend, 24 V) oder für ein stetiges Ansteuern (0–10 V) von Stellantrieben konfiguriert werden.

Inbetriebnahme- und 
Bediensoftware

Zur Inbetriebnahme einer Anlage gibt es das Windows-Programm Luxorplug. Diese Software ist weitgehend intuitiv bedienbar (Bild). Nach der Anlage des Projektes wird zunächst eine Übersicht des Objektes mit den Namen der Stockwerke und Räume angelegt. Alle angeschlossenen KNX-Komponenten werden automatisch eingelesen und können anhand einer einmalig vergebenen Nummer identifiziert und mit einem Klarnamen versehen werden. Anschließend werden die Geräte per Drag&Drop den Räumen zugeordnet. In gleicher Weise erfolgt die Zuordnung von Sensorik und Tastern/Schaltern (Kanäle von Tasterschnittstellen und Binäreingängen) zu den Kanälen von Aktoren. Im Anschluss daran erfolgt die Programmierung von Funktionen wie

  • Zeitprogrammen,
  • Szenarien,
  • Abwesenheitssimulation,
  • Zentral-Aus u.v.a.m.

Nach dem Einspielen des Projektes in die Anlage kann diese nicht nur per Schalter/Taster bedient werden, sondern auch mittels der App Luxorplay. Damit lässt sich ein Smartphone oder Tablet als universelles, mobiles Bediengerät nutzen. Durch die Vergabe von Klarnamen wird automatisch eine Visualisierungsoberfläche erzeugt, die zur Anzeige und Bedienung genutzt werden kann. Die KNX-Anlage und das Smartphone/Tablet sind per WLAN miteinander verbunden. Über diesen Weg ist auch die Einrichtung eines Fernzugriffes möglich.

Fazit

Luxorliving ist ein überaus interessantes und rundum zeitgemäßes Angebot. Das betrifft die Systemstruktur, die Auswahl an Komponenten, aber ganz besonders die Tools Luxorplug und Luxorplay. Alles was im Bereich der Hausautomation von Bedeutung ist, lässt sich damit realisieren. Bei den in der Praxis tätigen Elektrofachleuten kann man das für den Einstieg nötige KNX-Grundwissen als bekannt voraussetzen. Dieses System ist vergleichsweise neu am Markt, so dass Weiterentwicklungen durchaus noch zu erwarten sind.

Autor: H. Möbus

Dieser Artikel wurde unserem Facharchiv entnommen.


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