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Aigner mit Prof. Dr. Alexander Verl (l.-r.), Prof. Dr. Lothar Frey, Prof. Dr. Albert Heuberger, Prof. Dr. Siegfried Russwurm und Prof. Dr. Joachim Hornegger (Fotos: Marc Müller/Fraunhofer/dedimag)
Personen und Firmen

Leistungszentrum Elektroniksysteme startet in Erlangen

18.06.2015

Fraunhofer, Universität und Unternehmen aus der Metropolregion Nürnberg bündeln Kompetenzen. Das Ziel ist es, die Metropolregion Nürnberg zum führenden Zentrum für Elektroniksysteme in Deutschland mit internationaler Strahlkraft auszubauen.

Fraunhofer, Universität und Unternehmen aus der Metropolregion Nürnberg bündeln Kompetenzen. Das Ziel ist es, die Metropolregion Nürnberg zum führenden Zentrum für Elektroniksysteme in Deutschland mit internationaler Strahlkraft auszubauen.

Die beiden Erlanger Fraunhofer-Institute IIS und IISB sowie die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) bündeln gemeinsam mit Siemens, weiteren Partnern aus der Industrie und Forschungseinrichtungen ihre Stärken im "Leistungszentrum Elektroniksysteme". Ziel ist es, die Metropolregion Nürnberg zum führenden Zentrum für Elektroniksysteme in Deutschland mit internationaler Strahlkraft auszubauen.

Prof. Dr. Albert Heuberger, Leiter des Fraunhofer IIS, Prof. Dr. Lothar Frey, Leiter des Fraunhofer IISB, sowie Prof. Dr. Joachim Hornegger, Präsident der FAU, stellten im Bayerischen Wirtschaftsministerium gemeinsam mit Staatsministerin Ilse Aigner, Prof. Dr. Alexander Verl, Vorstand der Fraunhofer-Gesellschaft, und Prof. Dr. Siegfried Russwurm, Mitglied des Vorstands der Siemens AG, das Konzept des neuen Leistungszentrums Elektroniksysteme (LZE) vor. 

Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie unterstützt die Pilotphase des LZE mit 5 Millionen Euro. Weitere 5 Millionen Euro kommen aus der Industrie, 4,8 Millionen Euro aus Fraunhofer-Mitteln.

In einem gemeinsamen Roadmapping-Prozess legen die Beteiligten die Forschungsschwerpunkte fest. Sie erstellen unter anderem Prognosen und Analysen, welche Produkte in Zukunft auf dem Markt gefragt sind, welcher Markt sich eignet, leiten spezifische Maßnahmen zur Bearbeitung wissenschaftlicher Aufgabenstellungen ab und entwickeln gemeinsame Karriere- und Ausbildungsformate. 

"Das Leistungszentrum Elektroniksysteme bedeutet Forschung in neuen Dimensionen – in zweierlei Hinsicht. Denn die Forschung bewegt sich zum einen im Grenzbereich des heute Machbaren. Zum anderen findet die Zusammenarbeit aller Partner auf einer völlig neuen Ebene statt", so Prof. Dr. Albert Heuberger. Mit der FAU hat das LZE einen starken wissenschaftlichen Partner. 

www.leistungszentrum-elektroniksysteme.de


Bilder

Ilse Aigner (r.) erhält von der Projektleiterin Nadine Lang ein Fitness-Shirt