Motoren und Antriebe
Kohlebürsten – Auswahl und Fehlervermeidung
Auf den ersten Blick erscheinen Kohlebürsten vielleicht als triviale Verschleißteile. Tatsächlich zählen sie jedoch zu den wichtigsten Komponenten eines Motors.
Investition in Qualitätsbürsten zahlt sich aus
Beim Kauf von Kohlebürsten darf man nicht den Rotstift ansetzen. Was auf den ersten Blick kostengünstig aussehen mag, zahlt sich auf lange Sicht nie aus. Kohlebürsten sind zu elementar für eine gute Motorleistung, um bei der Qualität irgendwelche Zugeständnisse zu machen. Hochwertige und richtig ausgewählte Kohlebürsten haben eine deutlich längere Lebensdauer als einfache und nicht passende Produkte (Bild 3).
Die Ausgaben für qualitativ gute Bürsten und Halter sind ein kleiner Posten gemessen an den Gesamtkosten für Anschaffung und Wartung eines Motors. Sie lohnen sich allemal, wenn man damit die beträchtlichen Aufwendungen für Reparaturen einspart, die bei einem Motorausfall entstehen, und wenn sich dadurch vor allem auch die erheblichen Folgekosten abwenden lassen, die durch einen Stillstand des Betriebs entstehen.
Autor: Anja Leipold
Bild 1: Beschädigter Schleifring: Die falschen Kohlebürsten können Bürstenfeuer verursachen und zu erheblichen Motorschäden führen (Quelle: Menzel Elektromotoren GmbH)
Bild 2: Bürsten sollten nicht mehr verwendet werden, nachdem sie zur Hälfte abgenutzt sind (Quelle: Menzel Elektromotoren GmbH)
Bild 3: Hochwertige Kohlebürsten beeinflussen maßgeblich die Motoreigenschaften, seine Lebensdauer und Leistungsfähigkeit (Quelle: Menzel Elektromotoren GmbH)
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